DOCK 11 Dokumentation 2012
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DOCK 11 Dokumentation 2012
Foto: Kirsten Seeligmüller Produktion: Echo. It‘s just a temporary thing. von Rikki von Falken und Naim Syahrazad DOCK 11 Dokumentation 2012 Dokumentation 2012 DOCK 11 EDEN«««« gemacht vom DOCK 11 EDEN«««« Foto: Kirsten Seeligmüller # Gestaltung: Miriam Margareta Gimm # Fotos: Kirsten Seeligmüller Programm: ab 9:30 Einlass 10:00 – 10:15 Eröffnung (mit Gastmoderator Christoph Harrach) 10:15 – 10:30 Workshoporientierung 10:30 – 11:50 Teil 1 Workshops (5 finden parallel statt) 12:00 – 13:10 Mittagspause / Networking 13:10 – 14:30 Teil 2 Workshops (4 finden parallel statt) 14:30 – 15:00 Kaffee- und Teepause / Networking 15:00 – 16:20 Teil 3 Workshops (5 finden parallel statt) 16:45 – 17:30 Ergebnispräsentation der Workshops, Abschlussrunde 17:45 – 18:50 Filmprogramm „The Economics of Happiness/Ökonomie des Glücks“ 10:00 – 16:45 „Marktplatz“ mit OYA-Lounge (Magazin OYA) ab 19:00 Come Together Party und 1. Fair Camp Preisverleihung (im Home Base LAB) Die Workshops: 1. Ich bringe Licht in den Textilsiegel Dschungel, Enrico Rima, www.lebenskleidung.com 2. Aufrichtung und Stabilität – Einführung in die Feldenkrais Methode, Kirsten Jacobs, Florian Schäffler, feldenkrais mitte, www.feldenkrais-mitte.de 3. Wege in die eigene Kraft – Familienstellen, Anette Marahrens, Ganz Ich Institut, www.ganz-ich.com/aufstellungen 4. 90-Minuten-Eulen-Näh-Kurs – wir stellen selbst GOTS-zertifiziertes Spielzeug her, Suse Bauer, Revoluzzza, www.revoluzzza.com 5. Traumschule – Wege zu einer nachhaltigeren Bildung, Katharina Wyss, www.katharina-wyss.com 6. Das Potenzial der Stimme entdecken, Camilla Elisabeth Bergmann, www.body-and-voice.de 7. Naturverbindung ist ein Grundbedürfnis, Bastian Barucker, Natur- und Wildnisschule Waldkauz, www.wildnisschulewaldkauz.de FEST Fair Camp 2012 Workshops & Networking präsentiert von Pankow Guide Das 2. Fair Camp lädt unter dem Motto „Gemeinsames Handeln – WIR gestalten unsere Zukunft“ in Berlin-Pankow zu einem Workshoptag mit nachhaltig-fairen Themen ein. Gemeinsames Inspirieren, Informieren und Motivieren ist mehr denn je gefragt und ist der Kern des Fair Camp, der in der EDEN««««« Villa in Berlin-Pankow stattfindet. Wer sich für Bildung, Gesundheit, Soziales Unternehmertum, Kommunikation, ökologische Textilien, Medien und Transition Towns (Stadt im Wandel) interessiert, ist hier richtig. Neben den jeweils eineinhalbstündigen Workshops steht die lokale-faire Vernetzung im Mittelpunkt. Hier treffen sich erfahrene Initiatoren, Gründer von neuen Projekten ebenso wie Neugierige und LOHAS*, die einen ethisch-korrekten Konsum ebenso anstreben wie einem ganzheitlichen Lebensstil. Abends schließt sich das COME TOGETHER an. Es ist die neunte Netzwerkparty des Pankow Guides und Abschlußparty des Fair Camp, mit der ersten Verleihung des „Fünf Sterne“ FairCamp Preises inklusive. Das HomeBase LAB, eine ehemalige Brauerei, die von 16 internationalen Künstlern in fruchtbarem Miteinander belebt und bewohnt wird, ist der Veranstaltungsort. 8. Soziales Unternehmertum am Beispiel von www.gundara.de, Kabul/Berlin, Dr. Gunda Wiegmann 9. Healing Tao – Grundlagen der chinesischen Gesundheitslehre, Gerhard Bächer, www.eastside-tao.de/termine.htm 10. Feng Shui Workshop – Bringen Sie Ihren Grundriss mit!, Dörte Wittek, Lotos Concept, www.lotos-concept.de 11. Gemeinschaftsbildung und Essen, Dialogworkshop, Frank Viohl, Berater für soziale innovationen im Umland von Berlin, www.solidarische-landwirtschaft.org 12. Yoga Workshop mit Catherine Jodoin Trainerin im EDEN«««««/ DOCK 11, www.eden-berlin.com 13. „Love in action“ – Dragon Dreaming & Gewaltfreie Kommunikation, Ulrike Reimann, www.emotionskultur.de 14. Grünes Geld – die GLS Gemeinschaftsbank, Nina Kressin, GLS Gemeinschaftsbank – die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt Foto: Kirsten Seeligmüller Partner: EDEN«««««/ DOCK 11 Berlin HomeBase Lab Lebenskleidung Die Fair Camp-Workshops aus dem ganzheitlichen Gesundheitsbereich gestaltet der Pankow Guide Gesundheit, das Online-Netzwerk für alternative Medizin und Heilmethoden rund um das Thema gesunder Lebensstil für Pankow, dem einwohnerstärksten und kinderreichsten Stadtteil Berlins. Weitere Moderatoren kommen von der Goldboerse – Netzwerk für sozial nachhaltiges Engagement. Das Fair Camp ist Mittel und Zweck, den gesellschaftlichen Wandel außen und in jedem Einzelnen durch Wissensvermittlung, gemeinsame Gespräche und das aktive Tun voranzubringen. Vorbild ist das Green Camp des KarmaKonsumKongress. Zwölf 90minütige Workshops bilden das Zentrum des Fair Camp Tages in Berlin im EDEN««««« . www.faircamp.de Medienpartner: Oya – anders leben, anders denken Berg.Link Sponsoren: Märkisches Landbrot i+m naturkosmetik Veranstalter/Organisation: Katharina Wyss www.pankow-guide.de WIEDERAUFNAHME: 21. Januar 2012 im EDEN««««« LESUNG Pressestimmen »Eine erste deutsche und sehr junge Stimme, die sich mit dem, was sie als selbstverständlich und normal erlebt hat in ihrem Leben, auseinandersetzt. Und das auf einem hohen literarischen Niveau!« SR2/Oliver Seppelfricke »Ein ebenso poetisches wie melancholisches Buch.« Financial Times Peggy Mädler »gehört einer Autorengeneration an, mit der die Literatur der deutschen Teilung ein neues Kapitel aufschlägt. Ein Kapitel, in dem nicht die archivierende Erinnerung dominiert, sondern die erinnernde Fiktion. … Ein gewitztes und ziemlich intelligentes Prosawerk.« Ursula März, Die Zeit »Ein ernsthafter Bewerber um den Titel des Geheimtipps der Saison« Jobst-Ulrich Brand, Focus online »Ein leises, nachdenkliches und sehr lebenssattes Debüt« Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag »Eine Debütroman, der genau den Zeitgeist trifft« Christina Böck, die Presse »Die Legende vom Glück des Menschen ist ein kleines, großes Buch, dessen Faszination sich aus der Sprache ergibt, dem fast beiläufigen Erzählen einer fast beiläufigen Geschichte einer fast prototypischen ostdeutschen Familie.« Annett Gröschner, Literaturen Ein »wohldurchdachtes Debüt« Maren Keller, KulturSpiegel »Peggy Mädler ist ein intelligenter Erstling gelungen. Sensibel, detailreich. Eine kleine Meditation über eine unvollkommene Zeit.» Andreas Burkhardt, Tip Berlin »Eine zauberhafte Geschichte über die Suche nach dem Glück in der ehemaligen DDR. Ein kluges, warmherziges Buch« Uta Missling, Tina Woman Peggy Mädler »outet sich in ihrem ersten Buch als erinnerungssüchtige Biografin.« Hamburger Abendblatt »Ohne Anmaßung, ohne Koketterie oder im Nachhinein konstruierte Ironie erzählt Peggy Mädler von einer Suche über drei Generationen nach Selbstvergewisserung, nach dem: wo komme ich her, wo stehe ich und wo gehe ich hin, und zugleich auch von dem Gewebe namens Erinnerung, die, so eine Figur des Buches, Feind der Geschichte ist, wie die Geschichte Feind der Erinnerungen. Die Legende vom Glück des Menschen ist ein Buch von der gefundenen Zeit.« Christoph Wilhelm Aigner »Peggy Mädlers Buch ist ein Nachdenken am Grund der Dinge. Selten habe ich ein schöneres Buch darüber gelesen, wie Erinnerung und Vergessen – immer wieder neu – aus uns das machen, was wir Ich nennen.« Jenny Erpenbeck »Legende Legende vom Glück des Menschen ist ein erstaunliches Roman-Debüt: vielschichtig, nachdenklich, klug und umsichtig erzählt, voller Lust am aussagekräftigen Detail und der genau platzierten, farbig geschilderten Episode…« Sigrid Löffler, rbb-kulturradio Zum 21. Jahrestag der Wiedervereinigung interviewen die Tagesthemen die Schriftsteller Gregor Sander und Peggy Mädler zu ihren literarischen Erinnerungen an die DDR. Die Legende vom Glück des Menschen Peggy Mädler in Lesung und Gespräch Fünfzehn Jahre nach dem Mauerfall: Im Familiennachlass findet die junge Erzählerin ein Buch, das ihr Großvater einst zum Betriebsjubiläum geschenkt bekommen hat. Es ist ein Fotoband von 1968, der „Vom Glück des Menschen“ heißt. Daran dass selbst Glück verordnet werden konnte, entzündet sich der Funke der Irritation, der in diesem erstaunlichen Buch bald das ganze Land DDR in seinen Jahrzehnten erhellt. Peggy Mädlers erster Roman hat große Kreise gezogen. Annett Gröschner nennt ihn „ein kleines großes Buch“, Jenny Erpenbeck sagt, sie habe „selten ich ein schöneres Buch darüber gelesen, wie Erinnerung und Vergessen – immer wieder neu – aus uns das machen, was wir Ich nennen.“ Gibt es für ein Debüt ein schöneres Lob als das von Kolleginnen, die den Sozialismus selbst bereits eindrucksvoll literarisch bearbeitet haben? Über großes und kleines Glück und die dem Roman zugrunde liegenden Fundstücke und Erlebnisse spricht Mädler in der EDEN-Lesereihe mit Jan Böttcher. Peggy Mädler - Legende vom Glück des Menschen Roman Verlag Galiani Berlin 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag Euro 16,95 (D) / sFr 24,90 / Euro 17,50 (A) ISBN 978-3-86971-032-7 Über den Autor Woraus aber besteht das Glück? Ziemlich viel, scheint es, hat sich Peggy Mädler mit ihrem Debütroman vorgenommen – denn in ihrem von Geschichten prallen Buch geht es darum, wie Glück entsteht, wie Gesellschaft funktioniert und wie private Erinnerung und die große Geschichte zueinander stehen. Die bescheidene, gewitzte und elegante Art, mit der sie die Anmaßung der Fragestellungen erzählerisch unterläuft, macht ihren Erstling zu einem Kabinettstück der deutschen Literatur. Knapp fünfzehn Jahre nach der Wende findet die junge Erzählerin im Nachlass der Großeltern ein Buch, das ihr Großvater zu einem Betriebsjubiläum geschenkt bekommen hat. Ein Fotoband von 1968, der Vom Glück des Menschen heißt, komponiert und betextet von Rita Maahs und Karl Eduard von Schnitzler. Die Anmaßung eines politisch verordneten Glücks irritiert die Enkelin. Wie kann ein Staat auf die Idee kommen, seinen Bürgern vorzuschreiben, wie sie glücklich werden? Anhand weiterer Fundstücke aus dem Nachlass beginnt sie zu rekonstruieren, wie sich ihre Großeltern kurz vor dem Zweiten Weltkrieg kennenlernten, heirateten und sich nach dessen Ende fast wie Fremde wieder gegenüberstanden, wie ihr Vater und ihre Mutter sich in der DDR kennenlernten und durchschlugen und wie sie, die Erzählerin selbst, und ihr älterer Bruder die Wende und die Zeit danach erlebten. Dabei überschreibt Peggy Mädler je ein Kapitel aus dem Propagandaband mit »Legenden« aus der Familiengeschichte ihrer Erzählerin. So entstehen die »Legende vom Glück der Arbeit«, die »Legende vom Glück des Miteinanders« usw. , und plötzlich wird klar: Ob und wie Menschen das Glück finden, hat oft weniger mit den großen Rahmenbedingungen zu tun, als mit privaten Begegnungen, kleinen Gesten und unspektakulären Zufällen. Und: Die besten Geschichten schreibt nicht die Geschichte, sondern das Leben selbst. Peggy Mädler ist dabei ein enorm warmherziger, reicher und sprachlich immens variabler Romanerstling gelungen. Ein Buch, das irgendwie glücklich macht. PREMIERE: 25. Januar 2012 im EDEN««««« TANZ Jailbreak Mind ein Solo von Fabien Prioville im Rahmen von tanz.tausch 2011/12 „Eine provozierende Geschichte, genial getanzt“ Aachener Nachrichten What kind of process is a person running amok going through just before he is going to kill people? What kind of effects has a computer game like “Grand Theft Auto” on these people and the way they are observing reality? For his solo Fabien Prioville, former dancer of Tanztheater Wuppertal and the company La La La Human Steps, was inspired by an article widely publicized in the press concerning a man suddenly has randomly stabbed dozens of people in Tokyo. Fabien Prioville is searching for an abstract perspective without disregarding the emotional aspects. Which consequences do images with such a suggestive power have on a person’s mind? „tanz.tausch“ (dance.exchange) - dance and performance festival nrw-berlin - creates spaces for companies from North Rhine-Westphalia to perform in Berlin and to allow a continue presence of North Rhine-artists. # Concept, choreography, dance: Fabien Prioville # Music: Frank Schulte # Video: Nina Juric # Light: Michael Götz # Dramaturgical advice: Stefan Schwarz # A production by Fabien Prioville, co-produced by tanzhaus nrw and Trafó, Budapest, Supported by: Kunststiftung NRW, NRW Landesbüro freie Kultur, Stiftung Van Meeteren. Was passiert im Kopf eines Amokläufers in den Stunden direkt vor der Tat? Tragen gewalttätige Computerspiele wie „Grand Theft Auto“ zum Realitätsverlust bei, so dass das Morden wie ein Videospiel empfunden wird? Ausgangspunkt des Solos von Fabien Prioville, ehemaliger Tänzer beim Wuppertaler Tanztheater und der kanadischen Kompanie La La La Human Steps, bildet die Recherche über einen jungen Japaner, der scheinbar willkürlich eine Gruppe von Menschen mit einem Messer tötete. Fabien Prioville sucht nach einer Bildsprache, die eine abstrahierende Ebene einnimmt und zugleich sinnlich aufgeladen ist. Das Stück entwickelt eine suggestive Perspektive, so als könne das Publikum einen Blick in den Kopf des Täters werfen. # Konzept / Choreografie / Tanz: Fabien Prioville # Komposition: Frank Schulte # Video: Nina Juric # Licht: Michael Götz # Dramaturgische Beratung: Stefan Schwarz # Foto: Ursula Kaufmann Eintritt: 12.- Euro / erm. 8.- Euro Eine Produktion von Fabien Prioville, koproduziert durch das tanzhaus nrw und Trafó, Budapest, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das NRW Landesbüro freie Kultur und die Stiftung Van Meeteren. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=iaWfintqsFU tanz.tausch edition 2011/2012 09.- 10.- 11. June 2011: Silke Z./resistdance.(Cologne) - Jess meets Angus – Episode 2 the generationproject Just between us! 26. + 27. August 2011: Morgan Nardi (Düsseldorf) - a one m(org)an show Foto: Kirsten Seeligmüller Fr., 18. / Sa., 19. / So., 20. November 2011: CocoonDance Company (Bonn) - Another You Fr., 27. / Sa, 28. January 2012: fabien prioville dance company (Düsseldorf) - Jailbreak Mind tanz.tauschEdition 2011-2012 Do., 09.-Sa., 11. Juni 2011: Silke Z./resistdance.(Köln) - Jess trifft Angus – Episode 2 des Generationenprojektes Unter Uns!/Just between us! Fr., 26. / Sa., 27. August 2011: Morgan Nardi (Düsseldorf) - a one m(org)an show Fr., 18. / Sa., 19. / So., 20. November 2011: CocoonDance Company (Bonn) - Another You Fr., 27. / Sa, 28. Januar 2012: fabien prioville dance company (Düsseldorf) - Jailbreak Mind Fortsetzung folgt….. 27. and 28. January, Fabien Prioville presents his Solo „Jailbrek Mind” GASTSPIEL: 27. Januar 2012 bis 28. Januar 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE BUBBLE BOXING eine Tanzperformance von Yui Kawaguchi und theater-51grad.com Nach „andropolaroid“, Kölner Tanzpreis 2010, folgt nun die zweite gemeinsame Produktion von Yui Kawaguchi und dem theater-51grad.com. In dem Tanzprojekt „Bubble Boxing“, das die Kunst der „Sprechblasen“ im Manga und Comic in den Fokus rückt, entwickelt Kawaguchi gemeinsam mit dem portugiesischen Tänzer Gonçalo Cruzinha die Begegnung und Annäherung zweier Menschen. Wie Projektionsflächen ihrer Gefühle, Gedanken und Konversationsversuche leuchten Sprechblasen auf. Diese Blasen verkörpern die Sehnsucht nach einem Dialog, in dem wir unsere Existenz fühlen und erkennen. Im quadratischen Ring beherrschen die Protagonisten ihre„Bubbles“, sie kreuzen die Klingen und kreieren ein Drama. Sie ringen um Verständnis, kämpfen miteinander, aber treffen immer wieder sich selbst. Wo geht dieses Spiel hin? Was drängt mich an die Wand? Wann wird der nächste Gong geschlagen? „... wie überhaupt die Produktion stilistisch sehr geradlinig ausfällt. Hier wusste jemand genau, was er wollte. Eine Qualität, die man in Tanzproduktionen nicht immer antrifft. ... Die Inszenierung zeigt wie die Comics funktionieren. Sie bestehen alleine aus den Farben, Formen und Aktionen, die dargestellt werden. Jede Handlung visualisiert sich, Gefühle sind nicht angelegt. ... Nur am Ende gibt es dann eine zärtliche Geste, die beiden treten in Beziehung zueinander. Das ist eine schöne Volte, mit der Yui Kawaguchi dem Regelwerk der Comic-Ästhetik ein Schnippchen schlägt. Eine eigenwillige Produktion, die man auch aufgrund des pointierten Sounddesigns und des stimmungsvollen, mitunter sogar ironisch gesetzten Lichts zu den Entdeckungen des Festivals zählen darf darf.“ (Thomas Linden, Choices Nov2011) Foto: Kirsten Seeligmüller Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=JjsAZPS5HxA # Konzept / Choreographie: Yui Kawaguchi # von und mit: Gonçalo Cruzinha, Yui Kawaguchi # Lichtdesign & Technik. Fabian Bleisch # Sounddesign: Sibin Vassilev # Kostüme: Aram Münster (aramat) # Dramaturgie: Rosi Ulrich # Dramaturgische Mitarbeit: Sabine Salzmann # Foto: Piero Chuissi # Eine Produktion des theater-51grad.com in Kooperation mit der Freihandelszone ensemblenetzwerk köln & Dock11 Berlin, mit freundlicher Unterstützung von Nico and the Navigators # Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds www.theater-51grad.com W I E D E R A U F N A H M E: 02. Februar 2012 bis 05. Februar 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE CAFFEE ein multimediales Tanz-Theater Stück über einen besonderen Stoff von post theater [new york / berlin / tokyo / stuttgart] „Eine Eine sinnliche, humorvolle und unterhaltsame multimediale Tanzperformance von post theater. “ (Stuttgarter Nachrichten, 17.1.2012) “CAFFEE ist Titel und Sujet einer außergewöhnliche Performance……fünf weitgehend unabhängige Tanzvorstellungen… werden durch eine überaus geglückte Verbindungskonstruktion zu einem Ganzen finden… durch die äußerst geglückte Videoinstallation von Hiroko Tanahashi und Yoann Trellu erhalten sie eine sicht- und fühlbare Klammer. “ (Ludwigsburger Kreiszeitung, 16.1.2012) Kaffee ist Droge, Genussmittel und nach Erdöl das zweitwichtigste internationale Handelsgut. Er wurde immer wieder verboten oder reglementiert. Und Jahrhunderte lang stand Kaffee für das „exotische Andere”. post theater hat fünf Choreografinnen / Tänzerinnen eingeladen, sich mit Kaffee zu beschäftigen - und mit dem berüchtigten Kanon „C-A-F-F-E-E - trink nicht so viel Kaffee“. In einer medialen Installation verhalten sich die Tänzerinnen kritisch, humorvoll, kurzweilig und intensiv zu Koffein, Globalisierung und Exotismus. Das Konzept gewann den Bremer Autorenpreis. Nach der Vorstellung wurden Sie auf einen Kaffee von Einstein Kaffee eingeladen. # Künstlerische Leitung: post theater (Max Schumacher, Hiroko Tanahashi) # Choreografinnen / Performerinnen: Bahar Gökten, Kira Senkpiel, Magali Sanderfett, Yui Kawaguchi mit Yuko Sato, Diane Busuttil Understudies: Daniela Rodriguez, Angela Kocinski # Performer / Moderator: Alexander Schröder # Videokunst: Hiroko Tanahashi, YoannTrellu # Klangkunst / Musik: SibinVassilev # Dramaturgie: Max Schumacher # Installation: Jasper Diekamp # Licht-Design / Technische Leitung: Fabian Bleisch # Produktionsleitung: Mario Stumpfe # Die Produktion wurde gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart, dem Bremer Autorenpreis, dem Fonds Darstellende Künste. Sie wurde unterstützt von der Akademie Schloss Solitude, dem Theater Rampe, Alte Liebe, Sophienkultur und dem Dock 11. Foto: Kirsten Seeligmüller Parallel und passend zu dem Stück findet an dem Wochenende 25.02. / 26.02. ein zweitägiger Workshop im Dock 11 statt. Es geht um Videokunst und Tanz mit Fokus auf die Arbeit mit Boden-Video-Projektionen. post theater wird von der Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi und dem Performance-Wissenschaftler / Dramaturgen Max Schumacher geleitet. Seit 1999 haben sie über 50 Projekte in 20 Städten in 40 Ländern gezeigt. Sie waren Gast bei zahlreichen internationalen Festivals, u.a. Tanz im August, Dance Week Festival Zagreb, Varna Summer, Digital Arts Festival Tokyo, FACYL Salamanca, Singapore Arts Festival, HiSeoul. www.posttheater.com P R E M I E R E: 09. Februar 2012 W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N: 10. Februar 2012 bis 12. Februar 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE PICKLED a dance-solo by Chris Scherer Vorstellungen in Englisch für Schulklassen ab 16 Jahren mit Anmeldung unter ticket@dock11-berlin.de am 17.02.+18.02.2012 um 10.00 Uhr im DOCK 11 What do you do when you find yourself in a pickle? You cling to self-preservation. ‘Pickled’ explores one performer trying to survive (with dignity) the accident that is waiting to happen (which in this case is many). As one performer attempts to preserve his unique self image, the audience is invited to meet, invest, and to encounter his dilemmas and in doing so, surrender to their own judgments. The onlooker is encouraged to participate as the performer unravels his complex personality. And don’t we all have one of those? As individuals we deal with our own highlights and shortcomings in various ways. But how do we truly assess those around us? What happens when vulnerability lets those things that you don’t normally talk about seep out? And in moments of panic when you find yourself confessing sins to save yourself? Or an overconfident mouth gets you into trouble? We make our history, preserving the good and the bad, which ultimately defines who we are. Picked is a visual onslaught, an intimate journey where we ask you to play your role and make a decision about and judge someone you may never have met. # Performed / Devised: Chris Scherer # Originally Directed / Co-devised: Daisy Brown # Movement Contributions: Jo # Stone+ Paul White + KAGE + Adam Wheeler # Sound Design: Sascha Budimski # Originally Produced: Jennifer Greer Holmes # Photo: Emilien Leonhardt Foto: Kirsten Seeligmüller www.chrisscherer.com.au WIEDERAUFNAHME: 17. Februar 2012 bis 19. Februar 2012 im DOCK 11 PERFORMANCE Express Fight Club (Version IV) Berlin-Premiere der „Weimarer-Fassung“ eine multi-mediale Tanz-Performance für anonyme Performer präsentiert von post theater [new york / berlin / tokyo / stuttgart] post theater hat seine multi-mediale Tanzperformance an einem Dutzend Orten in Asien und Europa präsentiert - in verschiedenen Sprachen und Versionen. Überall stellte post theater geheime „Fight Clubs“ zusammen und schuf erfolgreiche, stark diskutierte Performances. 2010 wurde post theater vom internationalen Tanzfestival Weimar eingeladen, eine deutschsprachige Version zu produzieren. Das Material aus dem Amerikanischen Kult-Buch oder - Film (von Chuck Palahniuk / David Fincher) trifft auf die Stadt Goethes und Buchenwalds. Tanz? Medienkunst? Performance? Egal. Aber verstörend. Und sehr anders als die 2010er Verion III, die im Dock 11 zur Premiere kam. Die Performance setzt deutsches Sprachverständnis voraus - für 7 ZuschauerInnen gibt es eine englischsprachige Synchronübersetzung. # Künstlerische Leitung: Hiroko Tanahashi / Max Schumacher # PerformerInnen: anonym # Choreographie: anonym # Videokunst: Yoann Trellu # Sound / Music: Sibin Vassilev # Technische Leitung: Fabian Bleisch # Produktionsleitung: Mario Stumpfe / artkrise # Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, dem Internationalen Tanzfest Weimar und dem National Museum of Singapore Parallel und passend zu dem Stück findet an dem Wochenende 25.02. / 26.02. ein zweitägiger Workshop im Dock 11 statt. Es geht um Videokunst und Tanz mit Fokus auf die Arbeit mit Boden-Video-Projektionen.Teilnehmen können KünstlerInnen aller Kunstformen, besonders natürlich aus Tanz und Medienkunst post theater wird von der Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi und dem PerformanceWissenschaftler / Dramaturgen Max Schumacher geleitet. Seit 1999 haben sie über 50 Projekte in 20 Städten in 40 Ländern gezeigt. Sie waren Gast bei zahlreichen internationalen Festivals, u.a. Tanz im August, Dance Week Festival Zagreb, Varna Sum mer, Digital Arts Festival Tokyo, FACYL Salamanca, Singapore Arts Festival, HiSeoul. www.posttheater.com Vorstellungen für Schulklassen ab 12 Jahren mit Anmeldung unter ticket@dock11-berlin.de am 23.02.+24.02.2012 um 10.00 Uhr im DOCK 11 Tickets: 5.- Euro Einführung von Maren Witte zu „Express Fight Club IV“ von post theater am 25. Februar 2012, 19.30 Uhr im DOCK 11 Preis: Jede Karte kostet den Einheitspreis von 15 Euro für Einführung plus Vorstellung Achtung: Es gibt nur 15 Plätze!!! Treffpunkt: Mit 15 Euro bar und passend um 19.15 Uhr an der Kasse vom Dock 11. Beginn der Einführung: 19.30 Uhr Beginn der Vorstellung: 20.30 Uhr Reservierung ab sofort bei Maren Witte unter: info@tanzscoutberlin.de Diese Einführung findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe statt, die TanzScout und mapping dance berlin in diesem Jahr gemeinsam anbieten. P R E M I E R E: 23. Februar 2012 W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N: 24. Februar 2012 bis 26. Februar 2012 im DOCK 11 SHOWING Move on Media: The Dancing Dance Floor Vortrag und Workshoppräsentation von post theater Tanzen / Performen / Arbeiten mit Boden-Video-Projektionen post theater teilt seine Erfahrung zwischen Tanz und Medienkunst und fokussiert auf die Interaktion mit Bodenprojektionen. Auf welchen Videos kann man wie tanzen / performen? Was sind die Möglichkeiten eines animierten / bewegten Tanzbodens? Anknüpfend an die aktuellen Produktionen “CAFFEE” und “Express Fight Club” entwickeln die Workshop-TeilnehmerInnen kurze Szenen mit dem Medienkunstteam und den ChoreographInnen von post theater. Eintritt frei ! Foto: Kirsten Seeligmüller Präsentation und Gespräch in Englisch und Deutsch P R E M I E R E: 26. Februar 2012 im DOCK 11 TANZ Zig Leiber I Oi Division ein TanzTheater mit Live-Musik über Neo-Nazis im angeblich rechtsfreien Raum von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Presse: Warum war dieser Abend fesselnd? Die Gewalt unterm Firnis gesellschaftlichen Miteinanders. Unterdrückte Aggressionen, die heimtückisch und martialisch explodieren. Körpermasse und Macht. Alles wird Gewalt. Jeder wird gewalttätig…In allen tickt die Bombe, auf alle wartet ein Täter, ein Opfer. Und alle werden sie beides sein…Zig Leiber / Oi Division zeigt das Schwein im Menschen und lässt dabei auch mal die Sau raus. Ja, das hat etwas dionysisches, bleibt dabei aber immer klug kanalisiert. Mit viel galligem Humor – und mit der großartigen live gebotenen Musik… Ekstatische Tanz-Spasmen, eine trotz aller Absurdität Gänsehaut bereitende Polonaise… ein überraschend gelungener Tanztheaterabend. Steffen Georgi, Leipziger Volkszeitung Daumenwurzelmassage gefällig? Oder lieber doch ein Yoga-Crash-Kurs? Auch ein Vortrag über Energiesparmaßnahmen ist im Angebot. Die Zuschauer dürfen sich zwischen Sex- und Prügelszenen ein bisschen erholen. Höhepunkt der Gewaltorgie ist jener Moment, in dem die Gruppe mit Baseballschlägern brutal auf den Schlagzeuger eindrischt. Der Mann überlebt übrigens... diese radikale Arbeit von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart. Bettina Trouwborst, Kulturkenner Das Stück „Oi Division“ verlangt vollen Körpereinsatz…provokatives Tanztheater…war also eine bürgerliche Ästhetik nicht zu erwarten… Trash-Spektakel…Die ironische Spiegelung bürgerlicher Eskapismen ist eingebettet in ein Spektakel, bei dem keiner heil davonkommt. Die je drei Akteurinnen und Akteure sowie einer der zwei Musiker drangsalieren einander kalt lächelnd und rüde…ironische Momente gibt es zuhauf. Wenn am Ende alle mit Gymnastikbändern wedeln und brav grinsen, wirkt das nach allem Vorhergehenden geradezu entwaffnend. Klaus M. Schmidt, WAZ Warum sich eine Akteurin ausgerechnet eine SS-Uniform anziehen muss, um anschließend mit dem Publikum über ihren persönlichen Kummer zu tratschen, erschließt sich nicht. Sollen Nazis auch nur Menschen sein? ... Zu schwach die schauspielerischen Darbietungen, zu sehr verfehlte die Inszenierung ihr Thema. Zu viele Fragen bleiben zurück. Patrick Limbach, Leipziger Internet Zeitung Sie reden Tacheles, aber mit den Körpern. Da ging die Post ab, so entgrenzt tobte das Ensemble bodytalk über die Bühne. Es schenkte sich nichts, uns auch nicht. Die politischen Randerscheinungen tobten sich orgiastisch aus, ironisch, drastisch, sexistisch. H. Herbert Terschüren, Bonner Rundschau Foto: Kirsten Seeligmüller Da wird alles Gewalt und jeder gewalttätig. In allen tickt die Bombe, auf alle wartet ein Täter. Ein Opfer. Und alle werden sie beides sein. Körpermasse und Macht. Destruktivität und Verlockung. Die große Stärke von Zig Leiber | Oi Division liegt nicht zuletzt darin, sich dieser, auch sexuell aufgeladenen Aggressionslust anzunehmen. Ihr eine Form zu geben und sie zuende zu denken und auszuspielen. Was daraus entsteht ist eine ungeheure dynamische Inszenierung, die knurrig, grantig, absurd, radikal-konsequent und ohne moralisierenden Gestus das Schwein im Menschen zeigt. Und dabei auch immer mal die Sau rausläßt. Leipziger Bewegungskunst-Preis 2011, Begründung der Jury „Was passiert, wenn Tanz und Realität zusammenstoßen? Was hat Tanz mit Militanz zu tun?“ In Zig Leiber I Oi Division treffen sechs tanzende Desperados und zwei Musiker in einem Trainingslager aufeinander, doch der Kursleiter bleibt unerkannt: Zunächst verdächtig jeder jeden, dann sich selbst, dann spielt es keine Rolle mehr. Musikalische Botschaften der New Wave Band Joy Division versetzen die TänzerInnen in Bewegung, ihre Füße in einen Rausch. „A change of speed / A change of style / A change of hope.“ Einzelne Ideen werden zur gemeinsamen Idee, aus ihren vielen Bewegungen wird eine gemeinsame Bewegung. Bis die Gruppe als „Freuden-Division“ die Straße unsicher macht. Noi! Doch wohin wird sie diese Vision führen? Etwa direkt zum MDRFernsehballett, wie sie uns glauben machen wollen? Folgen Sie der Workshop-Übung „So lange im Kreis drehen, bis man alles ganz klar sieht“ - dann finden Sie es selbst heraus! Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=OU-hv-BY-7I # künstlerische Leitung / Technik Ton: Rolf Baumgart # künstlerische Leitung: Yoshiko Waki # Tanz: Alma Toaspern, Jeanna Serikbayeva, Katrin Schyn, Charlie Fouchier, Ronny Hoffmann, Thomas Langkau # Musik: Florian Keller, Rafael Weisz # Technischer Leiter: Thomas Achtern # Technik / Bühne: Sylvana Seddig # Kommunikation: nützlich + schön # Foto: Dirk Förster # Als beste freie Produktion der abgelaufenen Spielzeit ist „zig Leiber I Oi Division“ mit dem Leipziger Bewegungskunst-Preis ausgezeichnet worden und war zu drei Festivals eingeladen. # Koproduktion von bodytalk mit LOFFT.Leipzig und in Kooperation mit dem Leipziger Tanztheater LTT. Gefördert durch die Kunststiftung NRW, den Fonds Darstellende Künste, den Ministerpräsidenten des Landes NRW und die Stadt Leipzig, Kulturamt. www.bodytalkonline.de Dauer: 65 Minuten UA 27.8.2010 im LOFFT in Leipzig Tickets: 12 Euro / erm. 8 Euro GASTSPIEL: 29. Februar 2012 bis 01. März 2012 im DOCK 11 MUSIK/TANZ Powercut ein Konzert mit Andy Moor und Marcela Giesche mit special guests Axel Dorner - Trompete (Fr) und Clayton Thomas double bass (Sa). Der Körper erzeugt Musik solange wir Atmen, Leben und uns Bewegen. Wahre Stille – ist somit in sich selbst unmöglich. Die Musikalische „Score“ regiert durch diejenigen hindurch die Musik erzeugen: die Körper selbst. Sound wirkt wie Schwerkraft im Raum; unsere Wahrnehmung ist durch sie geleitet und geformt. Musik und Rhythmus sind organisierende Kräfte des Körpers und Raumes; immaterielle „Blueprints“ die durch Bewegung erzeugt werden und durch sie auch zum materiellen Vorschein kommt. Jede Musik verleiht dem Körper und Raum eine Art vibrierende geometrische bewegende Architektur. Der Körper kann diesen Prozess aber auch umkehren und als Instrument mit seiner Präsenz und Struktur den Raum musikalisch bewegen. Wir „spielen“ den Boden mit unseren Füssen, Kontakt gibt Rhythmus und Textur, die Luft bewegt sich durch unsere Lungen wie durch ein Blasinstrument; wir haben die gleiche expressive Kraft eines Instruments. Renommierter Gitarrist Andy Moor (ENG/NL), Mitglied der Band „The Ex“ und Tänzerin Marcela Giesche (Berlin/USA) treffen sich live in Berlin. Beide sind erfahrene Performers der Improvisation und haben zwischen sich ein besonderes musikalisches Verständnis entwickelt. Ein dynamisch spannender Abend von Tanz und Musik Improvisation erwartet sie. „ Tickets: 9.- Euro / erm. 7.- Euro # Foto: Oliver Look Foto: Kirsten Seeligmüller Artists’ websites: www.marcelagiesche.com, www.unsounds.com P R E M I E R E: 02. März 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 03. März 2012 im DOCK 11 TANZ Milchstraße Presse: vollständiger Artikel von Volkmar Draeger http://www.tanznetz.de/kritiken.phtml?page=showthread&aid=196&tid=20422 Vorbericht zitty http://www.zitty.de/blind-sieht-man-am-besten.html Trailer: http://vimeo.com/34368212 Tickets: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro Der Tänzer und Choreograph Clébio Oliveira wurde in Brasilien in Natal geboren und ist Absolvent der Centro Universitário da Cidade in Rio de Janeiro. Er tanzte von 2004 - 2008 für Deborah Colkers renommierte Tanzkompanie in Europa, Asien und Südamerika, und zu Letzt von 2008 – 2010 für die Company. Toula Limnaios. Als Choreograph kreierte er Stücke für die Tanzkompanien von Carlota Portella, Teatro Alberto Maranhao, De Anima Ballet Contemporanea, die Contemporary Dance Group der Bolshoi Tanzschule in Brasilien, sowie in Köln und für das Ballett Kiel. Im Sommer 2011 entwickelte Clébio Oliveira den Tanzabend „ognaT“ für die Companhia de Ballett de Niteroí. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2011 wurde er der Gewinner der „National Choreographic Competition“ der Hubbard Street Dance Company Chicago, dort hat er im September 2011 sein Tanzstück “The Fantastic Escape of the Little Buffalo” für dieses weltweit bekannte Ensemble kreiert. Aktuell arbeitet Clébio für das GRIPS Theater Berlin für die Uraufführung „Die besseren Wälder“. Mercedes del Rosario Appugliese wurde 1979 in Mendoza, Argentinien geboren. Dort studierte sie klassischen Tanz und gehörte fünf Jahre der Ballettcompanie der Universität Nacional von Cuyo an. Mit einem Stipendium der Stiftung Julio Bocca und der Stiftung Antorcha ging sie nach Buenos Aires, um klassischen und zeitgenössischen Tanz sowie Tango Argentino zu studieren. Sie war Gasttänzerin bei der Companie Ballet Argentino von Julio Bocca und arbeitete fünf Jahre für Ana Maria Stekelman als Tänzerin der Companie Tangokinesis. Ihr Engagement führte sie unter anderem auf Festivals in die USA, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Italien, Frankreich, Griechenland und Deutschland. Mercedes Appugliese arbeitete von 2007 bis Ende 2010 als Tänzerin der Companie Toula Limnaios. Seit 2011 ist sie als selbständige Tänzerin tätig. So arbeitete sie zuletzt als Gasttänzerin in der Produktion „milk & bread / rice & water“ der Berliner Companie Rubato. ein Tanzstück von Clébio Oliveira Milchstraße ist eine Erfahrung – eine Reise – die im Körper stattfindet und die verschiedenen Möglichkeiten des Sehens behandelt. Es geht darum, wie man mit dem Körper sehen kann und wie wichtig Bewegung als Vehikel zur Integration der Sinne ist. Sehen ist nicht einfach an die Fähigkeit des Sehsinns, eines isolierten Organs, gekoppelt, sondern ist als ein Ganzes zu sehen. Sehen mit den Ohren, mit den Händen, mit dem Gaumen, sehen mit dem Gehirn, mit dem Magen und mit der Seele. Es ist sehr heikel und komplex, in einer vom Bild beherrschten Welt von visueller Behinderung zu sprechen. Wenn wir Menschen uns als Individuen erfahren, sollten wir dabei davon ausgehen, wie wir miteinander in Beziehung treten, wie wir interagieren und wie wir von allem, was uns umgibt, betroffen sind. Bevor wir die Welt erdenken, sollten wir sie mit den Sinnen verstehen. Doch unglücklicherweise ist die Mehrheit von uns nicht in der Lage zu verstehen, dass jede visuelle Erfahrung eine Grenze darstellt. Das Sehen unterliegt Bedingungen. Wir meinen die Dinge zu kennen, wie sie wirklich sind, doch das stimmt nicht, wir sehen alles durch den Filter unserer Erfahrungen. Wir sehen nur teilweise mit den Augen, nicht ausschließlich. Wer nicht sieht, versteht die Welt und sich selbst über die Bewegung, über den Kontakt des Körpers mit der ihn umgebenden Wirklichkeit. […] ein Schlager, wird zum Ansatz des stärksten Teils dieses 70-minütigen Abends. Was Oliveira da an gehobenen, geschleuderten Transporten der Partnerin eingefallen ist, sich rasant und mit organischem Körperempfinden steigert, kann sich sehen lassen. […] Wieder erklopft er sich Eintritt, da endlich ergeben sich nach langem Einstieg Kontakte zweier Einzelwesen. Wie er sie auf dem Rasen umherfährt, dreht, schleudert, puppenhaft aufstellt, sie dann mühsam und liebevoll auf dem Rücken trägt, abkippen lässt, ist gut erfunden. Als er sich auf dem Boden abstützt, bilden beide eine schaukelnde, zuckende Skulptur. […] Zwei Menschen, blind oder nicht, sind einander begegnet, haben Gemeinsames erlebt. Das berührt, so wie Oliveira, der sein Talent unter Beweis gestellt und in der Argentinierin Mercedes Appugliese eine ebenbürtige Partnerin gefunden hat. (Volkmar Draeger, Neues Deutschland / Tanznetz.de, Juni 2011) # Konzept / Musik / Bühne und Choreographie: Clébio Oliveira # Kreation / Tänzer: Mercedes Appugliese und Clébio Oliveira # Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Berliner Senats # Kostüm Mercedes: Miri Kämpfer - Kitsch Nation # Kostüm Clébio: Loris Haas # Licht: Jerry Geiger WIEDERAUFNAHME: # Photo: Máni 08. März 2012 bis 11. März 2012 # Produktion / Management: Roland Wolf im DOCK 11 TANZPERFORMANCE KOMOT – The Next Generation ein Tanzstück mit Schülern der Sekundarschule Wilmersdorf unter der Leitung von Benjamin Block (Nir de Volff / TOTAL BRUTAL) Der Mensch wählt sich seinen Freundeskreis selber aus - was allerdings den Nachbarn betrifft, so unterliegt die Auswahl beinahe der gleichen Willkür wie die Familie, in die man hineingeboren wird. Man möchte nicht gezwungen sein, seinen Tisch mit seinem Nachbarn zu teilen – außer man spielt es. In der Tanzperformance „KOMOT – The Next Generation” entwickeln die Schüler einer 10. Klasse der Sekundarschule in Wilmersdorf aus Erfahrung und Fiktion unter Anleitung von Benjamin Block und von Nir de Volff TOTAL BRUTAL Szenen der Nachbarschaft. Dabei es geht um unterschiedliche Formen, ja Kulturen der Nachbarschaft. Es werden die verschiedenen menschlichen Verhaltensweisen unter die Lupe genommen und die Paranoia zur Schau gestellt, die in diesem Schauspiel verschiedener politischer und kultureller Differenzen entstehen. # Konzept: Nir de Volff / TOTAL BRUTAL # Umsetzung: Benjamin Block # Mitwirkende: Schüler der 10. Klasse der Sekundarschule Wilmersdorf # Produktion: TUSCH und DOCK 11 # Gefördert von TUSCH Tickets: 6.- Euro / 2.- Euro im Podewil Klosterstraße 68 10179 Berlin Ticketreservierungen: 030-247 49 - 852/ -856 Foto: Kirsten Seeligmüller Die Vorstellung findet im Rahmen der TUSCH-Festwoche vom 15.-22.03.2012 statt. Mehr Infos unter: www.tusch-berlin.de P R E M I E R E: 16. März 2012 im Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ/FILM Fenster eine Performance von Vicent Gisbert Fenster is a scenic proposal to offer the spectator different windows through which can watch, interpret and experience different realities. Each of them is raised with the intention to move away from the known and the definite, to allow open readings and reflections by the viewer, immersing him in a proposal that is not only to watch, but also to experimentalise. The space where the work will be presented will act as a canvas where different levels are going to be projected and to evolved with ongoing changes, altering the perception of material and intangible, static and mobile. It will be played at times with the senses of the viewer, but not only through these textures, but also throughout the body and the movement. With the presence of these two elements will appear landscapes in which the individual will lose some of its most common and recognizable features, allowing new interpretations and ways of perceiving.In this manner, Vicent Gisbert, aims to create a unique and divergent identity, a subject away from what is represented in most ofthe mass media around us. A constantly changing individual which suggest questions while watching him. # Direction, Interpretation, Sound and Video: Vicent Gisbert # Assistance direction: Marc Martínez Tickets: 10.- Euro / erm. 7.- Euro Vicent Gisbert is a multidisciplinary artist living and working in Berlin. Currently he is working on the development of projects, in which the body , the movement and the audiovisual language are important tools for the creative process. With his works Rumores (2007), AU (2008), Contra (2009), r38 (2009) and Back (2011), he participated in various national and international festivals for film, video-art and dance-video. He already won several awards, such as „Best Independent Artist“ in International Festival Optica 2009, Award Pearl 2011 in Pool Screening Motion Berlin or even with the Metroplis TVE award in Festival Vad in Girona 2010, as well as several honorable mentions like in the Oslo Screen Festival 2010, Videoformes 2010 or in Adana Golden Boll Film Festival 2011. His collection serie 01 was exhibited in various cultural centers such as the Instituto Valenciano de Arte Moderno or at the Centre d´Art d´Alcoi.Play (2008) and habitáculo (2010) are two of his life events, directed and interpreted by himself. He also participated in projects of other dance companies or artists, like Maria Trenor, director and winner of international festivals like the Berlinale Film Festival and nominated for the Goya with her last film Exlibris. Fenster ist ein szenischer Vorschlag, um dem Zuschauer mehrere Fenster anzubieten, durch die er verschiedene Realitäten entdecken, interpretieren und mitfühlen kann. Jedes dieser Fenster weicht vom Bekannten und Definiten ab, erlaubt eigene Auslegungen und Reflektionen des Zuschauers und lässt ihn in eine Anregungen einzutauchen. Der Zuschauer betrachtet nicht nur, sondern wird selbst zum Experiment. Der Raum, in dem dieses Werk präsentiert wird, agiert als Leinwand, auf der verschiedene Levels projiziert und durch fortlaufende Veränderungen entfaltet werden und so die Auffassung von Greifbarem und Ungreifbarem, Beweglichkeit und Statik ändert. Impulse geben der Verstand der Zuschauer sowie der Körper in Bewegung. Diese beiden Elemente erschaffen Landschaften, in denen das Individuelle mit gewöhnlichen und erkennbaren Merkmale, neue Interpretationen und Wege der Wahrnehmung erfährt. Auf diese Weise erstrebt Vicent Gisbert eine einzigartige und abweichende Identität, ein Fachgebiet weit weg von dem, was in den Massenmedien um uns herum gezeigt wird. Ein sich konstant verändertes Individuum, welches zum Fragen anregt, während des Zusehens. # Regie, Interpretation, Sound und Video: Vicent Gisbert # Regieassistent: Marc Martínez Tickets: 10.- Euro / erm. 7.- Euro Vicent Gisbert ist ein fachübergreifender Künstler, der in Berlin lebt und arbeitet. Zurzeit entwickelt er Projekte, in denen der Körper, die Bewegung und die audiovisuellen Sprachen eine wichtige Rolle für den kreativen Prozess spielen. Mit seinen Werken Rumores (2007), AU (2008), Contra (2009), r38 (2009) und Back (2011) nahm er an nationalen und internationalen Festivals für Film, Videokunst und Tanzvideo teil. Er gewann mehrere Auszeichnungen, wie z. B. „Bester Unabhängiger Künstler“ beim Internationalen Festival Optica 2009, die PEARL bei den POOL 11 , Filmvorführungen oder sogar den Metropolis TVE Award bei dem Festival Vad in Girona 2010 sowie ehrende Erwähnungen bei dem Filmfestival Oslo 2010, Videoformes 2010 oder dem Adana Boll Golden Film Festival 2011. Seine Sammlung „serie 01“ wurde in verschiedenen kulturellen Zentren ausgestellt, wie das Instituto Valenciano de Arte Moderno das Centre d´Art d´Alcoi. Play (2008) und habitáculo (2010) sind zwei seiner Lebensereignisse, von ihm selbst interpretiert und geführt. Auch nahm er an Projekten von anderen Tanzkompanien oder Künstlern teil, wie z. B. Maria Tenor, Direktorin P R E M I E R E: und Gewinnern von internationalen Festivals wie die Berlinale und 17. März 2012 nominiert für den Goya mit ihrem jüngsten Film Exlibris. WEITERE VORSTELLUNG: www.vicentgisbert.com www.vicentgisbert.com 18. März 2012 im DOCK 11 LESUNG JETZT KEINE ANGST MEHR HABEN. ein kookbooks-Lesekonzert Die Neuerscheinungen des Frühjahrs in einer Doppelpremiere. Monika Rinck liest aus ihrem druckfrischen vierten Gedichtband »Honigprotokolle«, Dagmara Kraus präsentiert ihr Debüt »kummerang«. Dazu gibt es Musik von Bo Wiget, der Texte von Monika Rinck vertont hat, und Andreas Töpfer macht Live-Zeichnungen. HONIGPROTOKOLLE. Von und mit Monika Rinck Ist jetzt schon wieder alles Delphi, oder was? Das geht so nicht. Denk nach. »in monika rincks gedichten … ist die gleichzeitige präsenz von intellektueller lebendigkeit und dichterischer einbildungskraft ein wahres und anhaltendes vergnügen. … texte, die nur so funkeln vor lauter (vielleicht auch lauterem, wenn das eine notwendige kategorie ist) sprachwitz, bildersinn und purem denkvergnügen.« - Herbert J. Wimmer, kolik Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft, lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte u.a. das »Begriffsstudio 1996–2001«, Edition Sutstein 2001 (fortgeführt unter www.begriffsstudio.de), »Ah, das Love-Ding! Ein Essay«, kookbooks 2006, »zum fernbleiben der umarmung. Gedichte«, kookbooks 2007, »Helle Verwirrung / Rincks Ding- und Tierleben. Texte und Zeichnungen«, kookbooks 2009, und »HELM AUS PHLOX. Eine kollektive Poetologie« (gemeinsam mit Cotten, Falb, Jackson und Popp), Merve 2011. Monika Rinck wurde zuletzt mit dem Kunstpreis Berlin, Literatur 2012 ausgezeichnet. KUMMERANG. Von und mit Dagmara Kraus ach wie die gammaeulen neiden … und / der verkrachte goliath, dem du trendelstern / die stirne kreidelst , hat jetzt doppelt keine macht. Dagmara Kraus’ Gedichte schillern und stieben, oszillieren zwischen Sprechweisen, staffeln und streuen Bedeutung; sie sind existenziell, verspielt, polyglott und voller prosodischem Eigensinn. »kummerang« hat, was den sprachabenteuerbereiten Lyrikleser begeistert: Anagramme, Listen und Zaubersprüche, eher »klassische« neben experimentellen, auch visuellen Gedichtformen. Ehrlich, so haben wir das noch nie gelesen. Foto: Kirsten Seeligmüller Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wroc?aw, Polen, studierte Komparatistik und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Seit 2008 veröffentlicht sie Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. »kummerang« ist ihr erstes Buch, gefördert von einem Berliner Senatsstipendium. LESEKONZERT: # HONIGPROTOKOLLE Monika Rinck, KUMMERANG Dagmara Kraus # Musik: Bo Wiget # Live-Zeichnungen: Andreas Töpfer Tickets: 6.- Euro / erm. 5.- Euro P R E M I E R E: 19. März 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller PERFORMANCE Alice im Wunderland eine Performance von MS Schrittmacher Eigentlich wollte Alice nur schnell etwas einkaufen. Doch plötzlich verliert sie sich im Wunderland der bunten Warenwelt - Eine Welt des täglichen Bedarfs, aber auch des Überflusses und der Versprechung. Wer bin ich? Was brauche ich? und Was kann ich mir leisten? Alice durchlebt eine abenteuerliche bis verstörende Reise in die Welt des Konsums. In kleinen Gruppen folgen die Zuschauer Alice durch das Berliner Traditionskaufhaus. Vorbei an schlafenden Schaufensterpuppen im Dekolager, geht es mitten ins Einkaufsgetümmel, das Kaufhaus wird zum Bühnenbild und die Einkäufer und Verkäufer zu Bewohnern des Wunderlandes. Die Raupe berät Alice als DOB Stylistin in Identitätsfragen, während die Königin als Geschäftsführerin die Geschicke ihrer Angestellten bestimmt. Über einzelne Erzählstationen verdreht sich die normale Einkaufswelt mehr und mehr. Aber was ist schon normal in einer Welt, in der man scheinbar alles haben kann? Mit ihrem abgründigen Humor und einem zielsicheren Gespür für das Absurde im Alltäglichen sezieren MS Schrittmacher in ihrer Performance „Alice im Wunderland“ unser Konsumverhalten zwischen Bedürfnis und Wahn. Am Ende bleibt die Frage: War das alles wirklich nur ein wundersamer Traum? Foto: Kirsten Seeligmüller # Konzept, Choreographie, Regie: Martin Stiefermann # Künstlerische Mitarbeit: Efrat Stempler # Text: Hartmut Schrewe # Musik: Sir Henry # Kostüme: Lorraine Göhring # Produktionsleitung: Matthias Püschner # Geschäftsführer: Eberhard Wagner # Presse: K3 # Assistenz: Katarina Meyer # Mit Antje Rose, Effi Rabsilber, Angelika Thiele, Gunnar Blume, Armin Dallapiccola, Jorge Morro, Nicky Vanoppen und Jessica Kammerer–Georg, Karla Mendoza, Leonie Pfitzer, Anisa Häuslein, Inga Klemme # Gefördert vom Regierenden Bürgermeister von Berlin und dem Fond Darstellende Künste # Koproduziert vom Karstadt am Hermannplatz und DOCK11/EDEN***** # Unterstützt von DINAMIX VORAUFFÜHRUNGEN: 23. März 2012 bis 27. März 2012 P R E M I E R E: 28. März 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 29. März 2012 bis 07. April 2012 in Karstadt am Hermannplatz KUNST Momentaufnahme eine Ausstellung und Installation von Jenny Brosinski, Irina Valkova und Tobias König Foto: Kirsten Seeligmüller Die jungen Künstler, Jenny Brosinski, Irina Valkova und Tobias König, zeigen in unterschiedlichen, künstlerischen Bereichen/Formen ihre Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit und ihrer Vorstellung von der Wirklichkeit als Moment. Was bleibt, was verschwindet? Die Zugehörigkeit des Themas zum Objekt, die Verortung als Versuch den Moment einzufangen. Inspiriert vom zeitbasierten Denken und linearen Prozessen entstanden Arbeiten, die nun in den Räumen des Dock11´s ausgestellt werden. P R E M I E R E: 24. März 2012 WEITERE VORSTELLUNG : 25. März 2012 im Dock 11 PERFORMANCE Brother Brother eine Tanzperformance von und mit Clint Lutes und Tommy Noonan Zwei Männer auf einer leeren Bühne. Wer sind diese beiden Menschen? Wie lange sind sie schon hier? Sind sie freiwillig zusammen oder hatten sie keine andere Wahl? Ihre Körper bewegen sich in und aus dem Takt. Ihr Verhältnis scheint mal intim, mal gewaltsam. Facetten von Nähe und Distanz werden ausgelotet. Die leeren Wände, die ihren Raum beschreiben, füllen sich mit Bildern möglicher Beziehungen, Geschichten und Zukünfte... “Brother Brother” (2009) is a duet created and performed by Clint Lutes and Tommy Noonan. The 50-minute performance consists of two men on an empty stage, their bodies moving in and out of synchronicity, proximity and interactions both intimate and violent; images of possible relationships, histories and futures are projected onto the empty walls that confine them to the space. Clint Lutes first studied Theater, then completed a BFA in Dance at New York University’s Tisch School of the Arts. He has worked with Joy Kellman, Joachim Schlömer, Maya Lipsker, Melanie Lane, Johannes Wieland, Yann Lheureux, Eun Me Ahn, Brian Brooks Moving Company and Christoph Winkler, among others. In 2006 Clint attended the danceWEB scholarship program at ImpulsTanz in Vienna where he became involved with the Sweet & Tender Collaborations. Clint’s work has been presented in Germany, France, Greece, Austria, South Korea and the U.S.A. His current productions, A Johnny Caged Community and Did You Say Something premiered in 2011. He has created works for the Vis Motrix Company in Thessaloniki (2007), posttheater Berlin/New York/Tokyo (2008), pvc Tanz Freiburg/Heidelberg (2007, 2008, 2009) and Festspielhaus St. Pölten (2010, 2011). His current collaborators include Tommy Noonan (Brother Brother), Maurizio Grandinetti (A Johnny Caged Community) and Monica Gillette/Angelika Thiele (Did You Say Something?). Clint was the Co-Founder and Artistic Director of the LUCKY TRIMMER Tanz Performance Serie in Berlin from 2004-2010 (www.luckytrimmer.com) and lived in Berlin from 2002-2011. He has taught classes and workshops for Sasha Waltz & Guests, Australian Dance Theater, Options Dance Festival, Le Pacifique | CDC Grenoble, CND Lyon, Stadttheaters Freiburg, Saarbru_cken and Osnabru_ck, Suwon University, Kookmin University and the Seoul Performing Arts High School. He now resides in Grenoble, France. Tommy Noonan holds a B.A. in English from Vassar College, USA. In 2006 he was awarded a DanceWEB scholarship in Vienna. Between 2006 and 2010, he was based in Freiburg, Germany, directing and performing with “pvc-Tanz”. He has helped to cofound the international artist network and project: Sweet and Tender Collaborations and is currently based in Berlin as a freelance director and performer. Tommy has worked as a performer with Joachim Schlömer, Graham Smith, Tom Schneider, Anna Szopa and Grayson Millwood/Gavin Webber. He will appear in a new work by Dennis Deter in Berlin’s Sophiensaele Theater in April, 2012. Tommy has written texts for publication in Revisita Obscena (Portugal) and Freies Theater Journal (Austria) and the Performance Journal (New York City). His lecture: “Disorganized Organization”, was given in Istanbul for Team Network’s 2008 symposium on cultural management, with support from the Goethe Institute. His own work has been presented by Theaters Freiburg and Heidelberg and Lucky Trimmer Festival in Germany, Festival Instánces, Movemonts Sur La Ville, Théâtre de la Cité Internationale and Arcadi Platform in France, Fábrica de Movimientos in Portugal, Nonstop Theater Festival in Poland, and Festival Internacional de Danza in Mexico. In 2008 he was a finalist for the Rolex Mentor and Protogé Arts Initiative in the field of Dance; in 2009 he was a contributor to Forum PRISMA in Mexico City; in 2010 he initiated the public space performance: “Labyrinth”, in Buenos Aires, Argentina, commissioned by Festspielhaus St. Pölten (Austria). Currently, he is creating: “The Engagement” for the Maxim Gorki Theater’s Heinrich von Kleist festival in Berlin, and will premiere “The Thomas Variations”, a postapocalyptic radio-show for a live theater audience, in Berlin in September of 2012. “In the end it was not only an enjoyable evening, rather also a marvelously friendly utopia of fraternal life, without balancing the obvious unevenness, competition and jeering that characterizes this brotherly relationship.” relationship - Jürgen Reuß, Badische Zeitung, 20 October 2009. “In In this brotherly connection, all levels of togetherness are included: from friend to enemy, from brotherly love to adversarial hatred, from mutual trust to splitting jealousy. In the end, when both artists turn toward the wall, their shadows in forms of neanderthals or aliens, one bellows out hauntingly while the other penetrates with a bright and raucous wail. ” - Nora Abdel Rahman, Tanznetz.de, 10 November 2009 “Between Between mime and dance, they dare much, they are the cry of the seagull, invite a spectator to delude themselves to hear the noise of the sea in a tray filled with seeds. A work of duo, more than of two, very masterful. “ - Midi Libre 08/07/2011 Stéphanie Teillais “We We can compare them to comedians, because they know how to transport us somewhere else, in an extravagant world. But at the same time, there is no contempt. We wallow in a grand poetic courtesy. “ - Danse a Montpellier 25/6/2011 JMD # Choreografie / Performance: Clint Lutes und Tommy Noonan # Mit Musik von: Edison Woods # Lichtdesign: Carl Faber # Bühne / Kostüm: Moritz Müller # Public Relations: Doreen Markert – enthusiastic encounters # Produziert von: pvc-Tanz Freiburg-Heidelberg, 2009 Clint Lutes studierte zunächst Theater an der New Paltz Staatsuniversität und komplettierte seine Ausbildung als Tänzer an der New York University Tisch School of the Arts. Er arbeitete u.a. mit Joy Kellman, Yann Lheureux, Maya Lipsker, Melanie Lane, Joachim Schlömer, Brian Brooks Moving Company, Johannes Wieland, Eun Me Ahn und Christoph Winkler. Seine Choreografien wurden in verschiedenen Theatern in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Korea und Ägypten gezeigt. Er hat Stücke für die Vis Motrix Company in Thessaloniki, posttheater, pvc Tanz und für das Festspielhaus St. Pölten entworfen. Aktuell arbeitet er u.a. mit Tommy Noonan (Brother Brother), Maurizio Grandinetti (A Johnny Caged Community) und Monica Gillette/Angelika Thiele (Did You Say Something?). Clint Lutes war 7 Jahre lang künstlerischer Leiter der LUCKY TRIMMER Tanz Performance Serie (www.luckytrimmer.de). Seit 2002 arbeitet er in Europa als freier Tänzer, Choreograf und Tanzlehrer u.a. für DOCK11, Marameo, Sasha Waltz & Guests, Australian Dance Theater, Options Dance Festival, Le Pacifique | CDC Grenoble, CND Lyon, Stadttheatern Freiburg/Saarbrücken/Osnabrück, Suwon University, Kookmin University und Seoul Performing Arts High School. www.deathbyglitter.wordpress.com Tommy Noonan wuchs in den USA auf, wo er Theater und Literatur studierte. 2006 erhielt er wie Lutes ein DanceWEB-Stipendium des ImpulsTanz-Festivals in Wien. Zwischen 2006 and 2010 arbeitete er als Tänzer und Schauspieler mit Joachim Schlömer, Graham Smith und Tom Schneider am Theater Freiburg/pvcTanz. Im April 2012 wird er an einer neuen Produktion von Denis Deter an den Sophiensaelen Berlin beteiligt sein. Er ist Mitgründer des internationalen Künstlernetzwerkes Sweet and Tender Collaborations. Seine Arbeit wurde u.a. an die Theater Freiburg und Heidelberg, LUCKY TRIMMER, Festival Instánces, Théâtre de la Cité Internationale und Arcadi Platform in Frankreich, Fábrica de Movimientos in Portugal, Nonstop Theater Festival in Polen und Festival Internacional de Danza in Mexiko eingeladen. 2010 initiierte er die Public-Space-Serie: “Labyrinth” in Buenos Aires im Auftrag des Festspielhaus St. Pölten; 2011 folgte seine Inszenierung “The Engagement” für das Kleistfestival des Maxim Gorki Theaters in Berlin. Zur Zeit arbeitet er an einer postapokalyptischen Radioproduktion für Theaterpublikum. www.tommynoonan.net PRESSESTIMMEN: “...eine wunderbar freundliche Utopie brüderlichen Lebens, ohne die unübersehbaren Ungleichheiten, das Konkurrieren und sich Behakeln dieser Brüder auszugleichen. “ - Jürgen Reuß, Badische Zeitung, 20 October 2009. “In „Bruder Bruder“, im brüderlichen Bund, sind sämtliche Ebenen der Zweisamkeit enthalten: Vom Freund zum Feind, von der brüderlichen Liebe zum gegnerischen Hass oder von gegenseitigem Vertrauen zu spaltender Missgunst. Wenn sich gegen Ende die beiden Künstler zur Wand drehen – ihre Schatten in Formen von Urmenschen oder Aliens – dringt aus dem einen unbändiges Gebrüll und aus dem anderen ein heller sirenenartiger Laut. Lutes und Noonan haben großartige Bilder gefunden und eindringliche Sounds produziert. ” - Nora Abdel Rahman, Tanznetz.de, 10 November 2009 „Zwischen Pantomime und Tanz trauen sie sich viel. Sie sind der Schrei der Seemöwe und laden die Zuschauer ein, das Geräusch des Meeres zu hören in Samen, die über ein Tablett gleiten. Ein Duett das vielmehr eins ist als zwei - meisterhaft. “ - Midi Libre 08/07/2011 Stéphanie Teillais „Der Riesenschock der Woche! Ausgezeichnet!“ - Danse a Montpellier 25/6/2011 JMD WIEDERAUFNAHME: 29. März 2012 bis 01. April 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE Magic Valley eine Tanzperformance von Maya Lipsker und Roy Carroll Views of an imaginary civilization of three figures, in a journey of attachment and survival against the backdrop of a world destroyed. A journey of three characters through an evolutionary study of an “instrument” with which they develop a language of a unique and magical quality. Manipulation by fine strings fulfills a chronology of refined interactions. Discovering co-dependence reveals their inner world with images of beauty and dreams, while “the instrument” transforms from a tool of creation into an instrument of destruction. Can we heal ourselves by reflecting our violent fantasy in parallel worlds? With detailed movement, sound and video installation, Magic Valley mirrors humans gift of imagination. Illustrating the power of images, the delicate balance between beauty and danger and the faith we seek in our circle of life and death. Maya Lipsker is a Berlin based choreographer, dancer and teacher who began her independent work in 2004. She created 16 pieces since and is highly active as a teacher in Germany and Europe. Maya danced 3 years in BatSheva Ensemble Company (IL, 2000-2003) and collaborated with choreographers such as Lara Barsacq, Sasha Waltz, Ohad Naharin and Arkadi Zaides to name a few. As a choreographer she received residencies in Berlin ( Dock11, Labor Gras) amongst others and was commissioned to create pieces all over Europe. Maya‘s work presents narratives evolved from/by movement, a personal and rich physical language, details and musicality. In the past four years Maya‘s interest in instant composition (/ improvisation) has developed theoretically and practically and has become a significant part of her creation process, integrated in her choreography and performance. Her work exists on the border between reality and fantasy while reflecting on radical human conditions related to solitude, environmental impact and relationships. At the same time, the work aims to have a quiet strength, leaving space for poetic resonance and limitless imagination. Roy Carroll a composer / performer born in Dublin, currently living in Berlin. He has collaborated extensively with Maya Lipsker presenting work around Germany (Freiburg, Greifswald, Görlitz, Chemnitz, Heidelberg) and Europe (Prague, Rome, Athens, Salzburg, Berlin, Dublin). Roy is currently working on commissions for Icebreaker (UK ensemble), Benjamin Dwyer (Irish guitarist), Prey Woodwind Trio and Dublin Guitar Quartet. He is the recipient of numerous awards and grants including Composer’s Bursaries, Project Awards and Commissions from The Arts Council of Ireland. Roy holds an M-Phil in electronic music and composition from Trinity College Dublin. PRACTICE Roy‘s primary instrument for composition and performance is the digital sampler which he approaches as an ‚electro-acoustic‘ instrument. In 2009 he began to work directly with loudspeakers removed from their cabinets, manipulating them and ‚preparing‘ them with various textured materials, resonant objects etc. In addition to their function as outlet for audio from the sampler, the loudspeakers become acoustic sound sources in their own right. Working physically with the loudspeakers, Roy provokes kinetic / acoustic interactions between the speakers and the (mostly salvaged) materials. Sandra Lolax was born and raised in Vaasa, Finland. She started her dance studies at Kuula-institute in Vaasa and continued her dance education at Balettakademien in Stockholm. Since her graduation in 2007, she has been working freelance as an artist with her base in Vaasa and Berlin. Sandra has worked as a dancer with choreographers as Carl Knif, Mia Malviniemi, Stina Nyberg, Rosalind Goldberg, Marcela Donato and Anne Mareike Hess. She performed in the work Nijinsky by director Miriam Horwitz in Berlin 2010. Sandra participated in the Solo Performance Commissioning Project by Deborah Hay in 2010. The solo Art and Life will premiere in Vaasa, Finland in spring 2011. Together with Stina Nyberg and Rosalind Goldberg, Sandra is an initiator of Weapons of Mass production, a project about finding new methods of creating dance and choreography that took place in residency at The modern dance theater in Stockholm in June 2010. Weapons of Mass Production will develop into a performance with estimated premiere in Berlin in July 2011. Sarah Marguier studied costume and art at Les Arts décos of Paris during 4 years. Through an exchange program, she studied at The School Art Institute of Chicago, where she met Conrad Hamather, a plastician artist, and followed his courses. She then collaborated with Hamather, developing her designing orientation and her artistic concept of costumes and materials. Her work focuses on the concept of reused materials, the traces and souvenirs left by objects, and the creative freedom that is found in organic forms and the life around them. Worked as a costume designer for Redmoon Theater. Created her own piece Dead Family, which performed at the Quay Branly museum in Paris. „Drei Wesen sind auf der zerstörten Erde auf der Suche nach einer neuen Welt. Ihnen ist ein Instrument mit einem Klang gegeben, der genauso von der wilden Schönheit, wie von den düsteren Abgründen der Welt kündet. “ MAGIC VALLEY nimmt dieses Bild als Ausgangspunkt zur Erforschung der Wahrnehmung von anderen Realitäten. Es zeigt alternative Welten, gewachsen aus Träumen und Imagination. Können erfundene Realitäten existieren? Können wir uns selbst dort wieder finden? Ist aus einer Parallelwelt unsere Existenz anders wieder herstellbar? Tanzen ist Kommunikation. Bewegungen erzeugen Vibrationen und Resonanzen im Raum, schaffen eine Atmosphäre – fassbar als Vorstellung, Assoziation und Emotion. Maya Lipsker will sich diesem visionären Raum annähern und kreiert ein System von Bewegungen, Verhalten, Gestiken, die den Kern von MAGIC VALLEY bilden, um den herum die Tänzer und das Publikum ihre Wahrnehmungen durch das filigrane Verhältnis von Bewegung und Sound erweitern und vertiefen. # Konzept: Maya Lipsker, Roy Carroll # Choreographie: Maya Lipsker # Tanz / Performance: Sandra Lolax, Roy Carroll, Maya Lipsker # Kostüme / Bühne: Sarah Marguier # Musik / Installation: Roy Carroll # Public Relations: Augustinpr, Doreen Markert # Foto: Maeshelle West-Davies # Koproduktion: LOFFT Leipzig und The Instrument # Gefördert durch: LOFFT Leipzig, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen # Danke an Melissa Cisneros, Doreen Markert, Dirk Förster, Renate Graziadei und Arthur Stäldi (Labor Gras) Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=PgNzBsgS1-k&feature=results_main&playnext=1&list=PLB19D56318663F47B Presse: http://www.tanznetz.de/kritiken.phtml?page=showthread&aid=196&tid=21035 http://www.leipzig-almanach.de/buehne_magic_valley_-_bewegungskunst_von_und_mit_maya_lipsker_alexandra_hennig.html TanzScout Einführung zum Stück Magic Valley Kommen Sie am 14. April mit dem TanzScout ans DOCK 11 zu der ganz besonderen Performance „Magic Valley“ von der Choreographin Maya Lipsker und dem Komponisten Roy Carroll! Maya Lipsker bezeichnet „Magic Valley“ als „Experiment“ bei dem sie, Sandra Lolax und Roy Carroll eine neue Zivilisation entwerfen, einen Traum von einer besseren Welt. Dabei scheinen die beiden Tänzerinnen eher Subjekte des „Experiments“ und Roy Carroll beobachtender ‚Versuchsleiter‘ zu sein... Die Einführung findet im Rahmen von Discover Dance, einer Zusammenarbeit von mapping dance berlin und TanzScout statt. Das Format Discover Dance ist unter der aktiven Mitwirkung der Künstler konzipiert WIEDERAUFNAHME: und bietet Anlass zum lebendigen, praxisnahen Austausch über einzelne Produktionen der zeitgenössischen 12. April 2012 bis 15. April 2012 Tanz- und Performance-Szene Berlins. im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller PERFORMANCE a(n) (epic) dance performance by Brice Desault The structural vector autoregression (SVAR) model predicts that in response to an oil price shock, GDP, investments, hours, capital utilization, and real wages fall, while the interest rate and inflation rise. These findings are economically intuitive and in line with existing research as oil is the central production factor of the world economy. According to EIA estimates, between 1996 and 2006 the total share of oil as a source of commercial energy constituted 56% from total energy use ‚Black gold’ powers machines and automobiles, and is the basic material for a wide range of products such as lubricants, asphalt, tars, tires, solvents, plastic, foams, bubble gums, DVDs, deodorants, crayons, to mention just a few. A SVAR with p lags is BoYt = Co / B1Yt – 1 / . . . / BpYt – p Ct2 # Performed and created by Brice Desault # Music / Sound design: Azdaleph, Wolfgang Bley Borkowsky # Photo: Giorgia Minisini # Production: La Mère www.azdaleph.com/SVAR SVAR eine (epische) Tanzperformance von Brice Desault Das strukturelle Vektorautoregressive-Modell sagt voraus, dass in Reaktion auf einen Ölpreis Shock, GDP, Investition, Stunden, Kapitalauslastung und die Reallöhne fallen, während der Zinssatz und die Inflation steigt. Diese Befunde sind ökonomisch intuitiv und im Einklang zu bereits existierenden Untersuchungen, dass Öl der zentrale Produktionsfaktor der Weltwirtschaft ist. Schätzungen der EIA zufolge bestand, zwischen 1996 und 2006, der gesamte Verbrauch von Öl als Quelle der kommerziellen Energie zu 56% aus dem Nutzen der Energie des „Schwarzen Goldes“ für Maschinen und Automobilen. Zudem ist es der Grundstoff für eine breite Palette an Produkten, wie z.B. Schmiermittel, Asphalt, Teer, Reifen, Lösemitteln, Plastik, Schäumen, Kaugummis, DVDs, Deodorant, Buntstiften, um nur einige zu nennen. A SVAR with p lags is BoYt = Co / B1Yt – 1 / . . . / BpYt – p Ct2 # Konzept / Performance: Brice Desault # Musik / Sounddesign: Azdaleph, Wolfgang Bley Borkowsky # Foto: Giorgia Minisini # Produktion: La Mère www.azdaleph.com/SVAR Foto: Kirsten Seeligmüller After studying and teaching martial arts for over ten years, Brice learned contemporary dance in Paris with José Cazeneuve at the Peter Goss center. As a dance performer he worked among other in Sicily with Moto Armonico, in France with Esther Aumatell, in Japan with Saburo Teshigawara, and in Berlin with Susanne Linke. Since 2009 he started choreography with TUNKEN SIE ROSEN in Berlin, MERLIN a continuous work in progress in residency in Italy and Danemark, and realized a short-film in Venice called MOONDAY. P R E M I E R E: 19. April 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 20. Apil 2012 im Dock 11 PERFORMANCE TEZAT a solo project by Canan Erek TEZAT builds up counterpoints. It deals with the ambiguity of the things. Knot serves as a symbol of thought for two kinds of perspective: it can help to connect something; however, it can also cause a problem if one must unknote them. ein Soloprojekt von Canan Erek TEZAT baut Kontrapunkte auf. Es beschäftigt sich mit der Doppeldeutigkeit. Der Knoten, als Symbol mit unterschiedlichen Assoziationen, dient als Gedanke für Zweierlei wo das positive und negative nebeneinander existieren: er kann nützlich sein, um etwas zu verbinden; er kann aber auch ein Problem darstellen, wenn man ihn lösen muss. # Choreografie / Tanz: Canan Erek # Kostüm: Osamu Arai # Musik: Fred Frith, Erika Stucky, Denis Russell # Foto: Jennifer Zumbusch # Uraufführung am 29.September 2011 in börse, Wuppertal weitere Vorstellungen in LaborGras, Berlin # Eine Produktion von Canan Erek, mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin und Kulturbüro der Stadt Wuppertal www.cananerek.de Foto: Kirsten Seeligmüller Tickets: 10.- Euro / erm. 7.- Euro P R E M I E R E: 19. April 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 20. April 2012 im Dock 11 PERFORMANCE FLÖZ ein Showing der aktuellen Probenphase Drei Familien, drei Männer, ein Traum. FAMILIE FLÖZ wagt sich mit der neuen Produktion weiter vor in das große Feld jenseits der Worte und in die Erkundung einer internationalen Theatersprache. Die Masken werden zu Seismographen der menschlichen Seele, die in einem Moment das Publikum zu Lachtränen bringen und im nächsten die Zeit scheinbar anhalten können. FLÖZ ist ein internationaler Pool von Theaterschaffenden - Schauspieler, Musiker, Tänzer, Maskenbauer, Lichtdesigner, Kostümbildner, Regisseure, Dramaturgen und andere gute Seelen aus 10 Nationen. Eine anrührende wie skurrile Familie ist das, die „aus dem dunklen Bauch der Erde durch einen tiefen Schacht zum ersten Mal ans Licht kommt“. Dieses Bild hat die Familie Flöz 1996 in der internationalen Theaterszene geprägt und bekannt gemacht. In dieser Metapher steckt auch das Selbstverständnis dieser sich ständig wandelnden Truppe von Theaterschaffenden. „Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“ Samuel Beckett Jedes Stück wird in einem kollektiven Arbeitsprozess entwickelt und erweckt einen eigenen Kosmos zum Leben, bevölkert von Figuren und Geschichten, die sich den Weg aus dem Verborgenen ins Licht gebahnt haben. In der ständigen Neuentdeckung jahrhundertealter Disziplinen wie Schauspielkunst, Maskenspiel, Tanz, Clown, Artistik, Magie und Improvisation schafft FAMILIE FLÖZ Theatererlebnisse mit einer einzigartigen Poesie. Seit 2001 ist die Basis von FAMILIE FLÖZ in Berlin. Foto: Kirsten Seeligmüller http://www.floez.net P R E M I E R E: 05. Mai 2012 im Dock 11 TREFFEN Fliegender Stammtisch und Expertentag präsentiert vom Landesverband Freie Theaterschaffende Berlin Der Landesverband Freie Theaterschaffende Berlin (LAFT Berlin) verschafft Orientierung in der Freien Szene - und lädt seine Mitglieder jeden Monat ein zu Fliegendem Stammtisch oder Expertentag. Beim Fliegenden Stammtisch öffnen sich Berliner Spielstätten: Die Leitung führt durchs Haus und steht für Fragen zur Verfügung. Treffpunkt immer vor dem jeweiligen Theater um 18 Uhr. Nur für Mitglieder! NochNicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, auf den Veranstaltungen dem LAFT Berlin beizutreten. Foto: Kirsten Seeligmüller http://www.laft-berlin.de/ PREMIERE: 08. Mai 2012 im EDEN««««« MUSIK the sun sets in the west ein Konzert präsentiert von a rose is Mit dem Konzert „the sun sets in the west“ kreieren die vier Theatermusiker ihren eigenen musikalischen Kosmos - losgelöst von den Zwängen szenischer Darstellung. Bewegung findet im Kopf statt. E- und U- Musik fließen in und durcheinander, der Raum öffnet sich für das Unvorhergesehene und Unerwartete. # Bass, Gitarre: Claus Erbskorn # Geige, Theremin: Kristina Lösche-Löwensen # Schlagzeug, Percussion, Vibraphon: Almut Lustig # Flügelhorn, Blaswandler: Ulf Pankoke # Video: Claus Erbskorn Foto: Kirsten Seeligmüller www.aroseis.de WIEDERAUFNAHME: 12. Mai 2012 bis 13. Mai 2012 im DOCK 11 „Brief history...“ is a pedagogic evening about music. A micro-history made out of pieces of stories. There is a thesis: there is no Punk like argentine Punk. In any case, the ceremony master develops a certain fascination on the topic. A conference that collapses or a non-soacademic class. Certainly too much information. A theatrical research on reception, production and re-production at the far South. Tatiana Saphir will take you on a journey to the heart of the Punk movement in Buenos Aires, Argentina. About the piece What would the quintessential punk action be? This piece consists of two sections, the first of which explores this question, and tries to put it to test in action on the stage. To tag over a reality wall made out of today’s newspaper, ‘Don’t believe in reality!’. To yell out loud a message that is nothing but a pure naked scream. To defeat a series of social conventions. To rip off your clothes… The second part was created out of texts that Argentinean writer Juan Terranova has created for the piece, and the research work carried out by Tatiana and Tamara Saphir. It questions the strange destiny of a British and North American social and cultural movement (not just the ‘musical’ one), when it is imported to the far south: Argentina. What kind of a mysterious brotherhood of ideas and feelings could have existed between certain young people issued mainly from the most blighted areas of a “rich” country (England during the 70´s) and the middle class youth of a “poor” country (Argentina during the 80´s)? Is it a purely formal reproduction? Is it a fashion metastasis? Or is it about a re-interpretation of the aesthetical manifestation of a generation travelling through time and space? The interest of the subject was also that it appeared to be an original, although privileged way to approach the very particular context of Argentina during the early 80´s. It is only after one of the most bloody and repressive dictatorships the country has ever known that, with fresh Democracy’s crazy enthusiasm, Argentina “discovers”, takes over and assumes Punk. The history is told through pieces of stories; real stories, gossip and myths, stories issued by the collective fiction, and also through the “very theoretical” analyses of some artistic objects that are representative of the movement: songs, albums, lyrics, posters, visual sleeves etc. At last, the research was also moved by a more “formal” interest of questioning the aesthetical codes of the academic world: the inner staging of the effort of thinking, and the theatricality of any “university-wise-academic” event. This led us to the particular shape of the piece, developing itself in the way of a conference, broken off and hanged by a different performative code. This conference is as if a malicious spirit or a sleepy student’s imagination projected on stage a hallucinated materialization of flesh and blood images of what is being told, discussed and explained. Tatiana Eva Saphir was born in Buenos Aires, Argentina. Since 2003 she lives and works between Berlin and Buenos Aires. She studied drama, theatre and dance with Alejandra Boero, Alejandra Boero, Ricardo Bartis, Alejandro Catalan, Paula Lena, Luciana Acuña among others. In Argentina she played in theatre pieces of Jorge Sanchez, Mariana Obersztern, Rafael Spregelburd, Santiago Gobernori and her own. She also acted in some chapters of the T.V. Series “Sol Negro”, “Locas de amor” and “Mujeres Asesinas”. She had the main role at Diego Lerman‘s first feature film „Suddenly“ (Tan de repente), with which participated and won many awards at International Festivals (Buenos Aires Festival Internacional de Cine, Rotterdam Film Festival, Locarno Film Festival, Festival Internacional de Biarritz, Festival de Huelva, etc.). She won several awards as actress like „Clarin/Best newcomming actress in film 2003“, Best Actress La Habana Film Festival, etc. She also starred at „Meanwhile“ (Mientras tanto) by Diego Lerman, „The Aura“ (El Aura) by Fabian Bielinsky, among others. Since 2002 she works with the German theatre group Lubricat, directed by Dirk Cieslak, with which she‘s done the pieces “Mutations #3/ Vuelvo enseguida- We‘ll be right back” 2003, „Mutations #5“ / 2004, „Zornige Menschen“ (Angry people)/2005, How to take over / 2007 and „Wake Island“ /2008. Since 2005 she also works with the dance company Constanza Macras/Dorkypark where she performed at „Sure“/2005 (presented at the Festivals and theatres of Berlin, Santiago de Chile, Milan, Bolzano, Athènes, etc) and „Hell on Earth“/ 2008 (Berlin, Hambourg, Cologne, Linz, Paris, Johannesbourg, Sarajevo, etc). In 2007 she worked at the National Children Theatre in Prague on the theatre piece „The goodies“, directed by Jirka Havelko, presented in Prague and Dublin. Since 1998 she works as assistant director, production and tour manager of the argentine director Federico Leon (who‘s work was presented in Buenos Aires, Brussels, Berlin, Paris, Amsterdam, Merlbourne, Torino, etc.) She‘s also part of the electropop/tecnogroncho group AZUKITA, in which she sings and performs since 2004 in many undergroud spaces and music Festivals in Buenos Aires and Berlin ( Dock 11, WAU, III Porn Filmfestival Party, Wonderbar). In 2006 she wrote, directed and performed her piece „Re-Genias/Diarios íntimos 1985-1997“, together with Carla Crespo, based on her teenage intimate diaries, with great reception by audience and press during the theatre seasons 2007- 2008. Tamara Saphir was born in Buenos Aires, where she studied dance and theatre (O.Ferri, C.Barnils, P. Rapún, R. Bartis Studio, etc). At the age of 18, she arrived to Paris to continue her studies, obtaining in 2001 the Technical Aptitudes Skills degree of the Centre National de la Danse, while she developed multiple experiences with dancers, choreographers and teachers (RIDC, CND, Susanne Linke, Peter Goss, Wayne Byars, etc.). In parallel, she pursued a theoretical research in University Paris 8, and she achieved a Master 2 of philosophy where she specialised in the relationship between movement and language. She performed in dance and theatre pieces: (In) Potencia by Volumen Express Co, Brief History of Argentinian Punk by TnT Saphir, tango shows at Carrousel du Louvre, Ciudanza 2000, replacement of main character in Constanza Macra / Dorkypark´s piece Hell on Earth, Ayat Nayafi´s Lady Teheran, etc.). She also created two solo performances for the Housing Projects curated by Jarred Gradinger for Les Grandes Traversés / How do You are Beach and There goes the Neighbourhood Festivals, (Bordeaux and Royan, 2009). As a choreographer, she directed Schöne Schule, a performance with a group of teenagers for the UNART project that was selected for the final German tour (Thalia Theater in Hamburg, Maxim Gorki Theater in Berlin, Kammerspiele in Frankfurt and Staatsschauspiel Dresden). She has also collaborated as a choreographer in the theatre pieces That enemy within (Lola Arias, HAU, Berlin 2010), Revolution now (Gob Squad, Volksbuhne, 2010), 14 minutes de danse (by S. Ristic, La Villette, Paris 2009) Re-Genias (T. Saphir and C. Crespo, Exéntrico de la 18, Buenos Aires 2006). She worked as an assistant for the theatre directors Federico Leon and Sonia Ristic, and assisting and translating in the Chantiers Nomades for filmmaker Diego Lerman and theatre director Rodrigo García. In 2007, she worked as a dramaturge for the dance piece Tout va bien, by La mentira dance company. She was invited as guest lecturer by the Art School ESBAM (Le Mans 2009). She taught tango-dance regularly in Paris and gave several workshops of dance in France and Argentina. PERFORMANCE BRIEF HISTORY OF ARGENTINIAN PUNK eine Performance von Tatiana und Tamara Saphir Brief History ist ein „pädagogischer“ Abend über Musik – eine aus zersplitterten Stories collagierte Mikrogeschichte. Eine kollabierende Konferenz. Eine theatralische Recherche über die Rezeption, Produktion und Reproduktion des Punk im tiefen Süden. Tatiana Saphir & Co. führen uns auf eine Reise ins Herz der Punk-Bewegung in Buenos Aires. Die Performance spürt dem seltsamen Schicksal einer Subkultur nach, die in den 80er Jahren in ein Land importiert wurde, das gerade erst eine blutige Diktatur überwunden hatte und im verstrahlten Enthusiasmus der jungen Demokratie sich den Punk aneignete. Punkig und trashig hinterfragt die Performance die ästhetischen Codes der akademischen Welt und die absurde Theatralität universitärer Events. # Konzept / Performance: Tatiana Saphir # dramaturgische und künstlerische Zusammenarbeit / Performance: Tamara Saphir # Text: Juan Terranova # Musik: Santiago Blaum # Light: Catalina Fernandez # Graphikdesign: Pablo Derka # Research Collaboration: Guadalupe Treibel Press release extracts “Tatiana Saphir developed a skilful game of rhythm in the text, covering with her pleasant physics the theory of pogo (…) We also had the chance to learn from very erudite discussions. It was charming and virulent. Tatiana was sweating health. This beautiful dark hair lady singed, putted herself on the edge and gratified the audience with a well chosen “fuck you”, getting the sensible target right in the middle. Congratulations to this artist, I didn’t get bored for one second, I have learned a lot, I appreciated this lady’s humour and her charming accent… ” Lemague.net, France, January the 10th of 2009 „There is no punk like national punk“. - The French premiere of a theatre piece about the development of this genre in Argentina, with music and images. The French flag is high, and all in disguise we guess the argentine punk statue like an obelisk with a Mohican punk comb. At the inauguration of the eighth edition of Les Grandes Traversees Festival - „How do you are“ in Bordeaux, a one-woman show produces the theatrical exaltations, among songs, safety pins and metal necklaces/chains...” Clarin (Argentine mainstream newspaper), January the 9th of 2008. WIEDERAUFNAHME: 17. Mai 2012 bis 19. Mai 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ improvisation series AMMO-NITE GIG Vol.34 Ein Spielfeld für Experimente und Improvisation von Butoh / Tanz / Musik mit Yuko Kaseki und Gäste AMMO-NITE GIG wird von Yuko Kaseki organisiert und wird (un)regelmässig im Dock11 präsentiert. Raum verändern, Zeit verwechseln, Realität ta(ä)uschen... 19. Mai: Mushimaru Fujieda, Jule Flierl, Yuko Kaseki (dance), Denitsa Mineva (violin) 20. Mai: Yuko Kaseki (dance), Carle Costa (guitar) # Licht: Martin Capatinta www.cokaseki.com Foto: Kirsten Seeligmüller Yuko Kaseki lives and works as a freelance dancer, choreographer and teacher in Berlin since 1995. She studied Butoh dance and Performing Art in HBK Braunschweig with Anzu Furukawa and danced in her company Dance Butter Tokio and Verwandlungsamt in 1989-2000. Yuko Kaseki and Marc Ates founded the dance company cokaseki in 1995 and have been involved in various projects with musicians and visual artist. Solo and ensemble performances, improvisations are performed throughout Europe, Japan, Taiwan, Korea, Canada, Mexico, Uruguay, Argentina and the USA. These works are performance forms, which focus on physical performance that incorporates Butoh, contemporary dance, object design, texts, and soundscapes into theme-driven performance scores. Yuko Kaseki performs and organizes improvisation series “AMMO-NITE GIG” (Vol.1-33 and on going) with international performers and musicians since 2004. Collaboration with inkBoat (San Francisco) since 2001, CAVE (New York), Isak Immanuel/ Tableau Stations(San Francisco), Theater Thikwa (Berlin) and others. WIEDERAUFNAHME: 19. Mai 2012 bis 20. Mai 2012 im DOCK 11 TANZ A+B Tanzbau Zwei Soli, ein Duett von und mit Mercedes Appugliese und Florian Bilbao Entscheidungen sind das Fundament unsere individuellen Lebenswege. Manchmal erscheint dieser Weg ein endloses Herumirren in einer Welt endloser Möglichkeiten, einer Welt der Entscheidungsfreiheit, in einer Welt der ambivalenten Wahltyrannei. Wir können heutzutage so viel entscheiden, wie nie zuvor. Dieser Entscheidungsluxus bringt allerdings oft Verstand und Gefühle gegeneinander in Stellung. Bringt uns dieser Konflikt in ein Labyrinth ohne Ausgang, das uns immer weiter von unserem inneren Frieden entfernt? Zwei Choreografen, ein gemeinsames Thema. Zwei Soli, ein Duett. Perspektiven auf die Welt der Entscheidung und Ambivalenz. # Foto: Holger Diedrich # Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN««««« Plan C # Konzept / Choreographie / Tanz: Mercedes Appugliese # Musik: Yuko Matsuyama # Lichtdesign: Klaus Dust # Kostüm: Sebastian Ellrich Jukebox 1 # Konzept / Choreographie / Tanz: Florian Bilbao # Musik: Pearl Jam / RHCP / Whitney Houston / Muse / Moritz Gagern / Johnny Clegg / Devendra Banhart / Extreme / Jimi Hendrix / Rage against the machine # Lichtdesign: Klaus Dust # Kostüm: Sebastian Ellrich Foto: Kirsten Seeligmüller Die Ausnahme # Konzept / Choreographie / Tanz: Mercedes Appugliese und Florian Bilbao # Musik: N.N # Lichtdesign: Klaus Dust # Kostüm: Sebastian Ellrich P R E M I E R E: 25. Mai 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 26. Mai 2012 bis 27. Mai 2012 im Dock 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZPERFORMANCE FOREVER YOUNG - Die Zwei von der Tanzstelle ein Tanzstück von und mit Yoshiko Waki und Thomas Langkau Die Zwei von der Tanzstelle, das sind Yoshiko Waki und Thomas Langkau. Mit 20 auf der Suche nach der richtigen Ausbildung, mit 30 nach einem guten Job, mit 40 nach der verlorenen Zeit, mit 50 nach einer Perspektive und dem dazu passenden neuen Partner. Wer im Tanz eine Karriere geschafft hat, ist danach – meistens – geschafft. Wer, wie sie beide, den letzten Absprung verpasst hat, hat auch die letzte Landung verpasst. Wie hätten sie auch landen sollen? Als Animateur, Atemtherapeut, Theaterpädagoge, Leichenschausteller? Er (53) und sie (46) hätten das kleine Sterben, ihren Bühnentod, längst bequem selbst inszenieren können, wenn sie nicht beharrlich auf ihre mageren sieben Jahre Vorrat bestanden hätte und meinte, sie müsse noch nicht sterben, solange er lebe. Er aber, groß geworden im Schutz und Schatten staatlicher Subvention, drehte weiterhin achtlos über die Bretter. Beide in der stillen Hoffnung, das große Sterben und das kleine fielen eines schönen Tages bei laufender Vorstellung unter dezentem Szenenapplaus der bezuschussten Audienz gemeinsam in den Orchestergraben. Sie sind, sie wissen es nicht, zwei Selbstdarsteller ohne Selbst. „Wir würden uns ja verändern wollen,“ sagt er. „Wenn er würde, ich würde ja auch,“ sagt sie. „Ich könnte ja zum Beispiel dies,“ sagt er. „Du könntest ja zum Beispiel das,“ sagt sie. „Wir könnten, wenn wir wollten – und wir wollen.“ Vielleicht sind sie die, die sie waren. Vor 25 Jahren, als sie sich kennen lernten, hatten sie zu einer Bewegung angesetzt, die ausblieb. Beide sind sich sicher: Dieser ungetanzte Tanz sollte alles verändern. Wie auch immer, die Zwei von der Tanzstelle tanzen – auf der Stelle… Etwas über Yoshiko Waki und Thomas Langkau zu schreiben, beginnt häufig mit der Formel: „Es war einmal...“ Jahrzehntelang standen sie auf der Besetzungsliste der Tanz-Märchenwelt ganz weit oben und erlebten alles - vom Covergirl in tanzaktuell bis zum Ballettdirektor am Stadttheater. Sie mussten nicht darauf warten, von der Muse geküsst zu werden. Sie waren Musen und küssten selbst. Wie gesagt: Was mit „Es war einmal“ beginnt, endet häufig mit „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie noch heute“ oder in diesem speziellen Fall ihrer „Märchen-Haft“ mit „Und wenn sie heute nicht mehr tanzen, dann sind sie gestorben…“ # Von und mit: Thomas Langkau und Yoshiko Waki # Foto: Ralph Emmerich Premiere 9. September 2011 Dauer 54 Minuten Das sagt die Presse Kurz und gut, der Abend ist kurz und gut, nur eine Stunde geht die Vorstellung und fühlt sich wesentlich kürzer an. Ich fühle mich hinreißend unterhalten und finde, das muss man sich schon angesehen haben. Leipzig Almanach, 13.9.2011 Forever young ist autobiographische Reflektion - und ein Tanzstück über die Unbarmherzigkeit der Zeit. Über den eigenen Körper, der nicht mehr so kann wie der Geist immer noch gern will. Choreographien zwischen Slapstick und Ekstase. Leipziger Volkszeitung, 12.9.2011 Foto: Kirsten Seeligmüller Habe gestern die Premiere dieses Stücks mit bodytalk - das sind Yoshiko Waki und Thomas Langkau - gesehen und kann es nur empfehlen. Die Beiden wissen genau, wovon sie sprechen, tanzen und singen: Trotz Komik und Witz, bleibt einem das Lachen manchmal im Hals stecken. Das Thema ist zu lebensnah, um nur Spaß damit zu haben. Im Publikum sorgt es für interessante Regungen. Herzhaftes Gelächter bis betroffene Stille (je nach Altersklasse, wenn ich es recht beobachtet habe). Sehenswert… MDR- Figaro, 9.9.2011 In „Forever Young“ bringen Yoshiko Waki (46) und Thomas Langkau (53) ihre ganz persönliche Geschichte auf die Bühne. Dabei tanzen sie nicht nur, sondern sie sprechen auch über ihre Perspektivlosigkeit. Die Tänzer scheinen dem Problem des Alterns ratlos gegenüber zu stehen. Trotz dieser Ratlosigkeit ist „Forever Young“ kein Trauerstück. Im Gegenteil, das Publikum hat viel gelacht. Das liegt daran, dass die Beiden sich dem Thema mit viel Ironie zuwenden. Radio Mephisto, 11.9.2011 www.bodytalkonline.de WIEDERAUFNAHME: 01. Juni 2012 bis 02. Juni 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TREFFEN SENECA TALK 2012 ein „Streitgespräch“ DIDAKTIK IM TANZ SENECA INTENSIV in Kooperation mit DOCK 11 EDEN««««« präsentiert: ein „Streitgespräch“ DIDAKTIK IM TANZ Prof. Dr. Peter Jarchow vs. Prof. Martin Puttke, moderiert von Arnd Wesemann Zwei Vollblut-Dozenten, beide ehemalige Leiter zweier großen tanzausbildenden deutschen Schulen „streiten“ gemeinsam zum Thema DIDAKTIK IM TANZ. Moderiert wird dieses Streitgespräch von einem der herausforderndsten Tanz-Redakteure in Deutschland. Drei streitbare Persönlichkeiten im Ringen um ein Thema, welches sich oft genug in Nebelschwaden hüllt und auch auf den zweiten Blick nicht fassbar scheint. Es verspricht spannend zu werden! Eine Veranstaltung aus der Reihe SENECA TALK von SENECA INTENSIV – Bildungsprogramme für künstlerische Bewegung in Kooperation mit DOCK 11 EDEN««««« Prof. Dr. Peter Jarchow Pianist (u.a. Staatsoper Dresden), 1975 bis 1985 Leiter des Bereiches Musik in der Abteilung Choreographie der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig, Professurfür Improvisation und Ballettkorrepetition (erste Professur im deutschen Sprachraum) an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 1994 bis 1997 Leiter der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, zuvor langjährige, intensive Zusammenarbeit mit Gret Palucca.Professur an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” Berlin, Gründer und Direktor das Deutsche Institut für Improvisation, Gastprofessor an Hochschulen und Universitäten in Trossingen, Köln, Dresden, Bremen, Bochum und Berlin, Autor zahlreicher Texte zum Verhältnis Musik und Tanz und zur Geschichte des Modernen Tanzes in Deutschland. Prof. Martin Puttke? Tänzer (u.a. Deutschen Staatsoper Berlin), Studium Ballettpädagoge/Ballettmeister an der Theaterhochschule GITIS/Moskau bei Professor Nikolai I. Tarassov, 1979-1995 künstlerischer Leiter und 1981-1991 Direktor der Staatlichen Ballettschule Berlin, 1990-1992 künstlerischer Direktor des Balletts der Deutschen Staatsoper Berlin, 1995-2008 Ballettdirektor des „aaltoballetttheater essen“, seit 1994 2. Vorsitzender des „Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik e.V.“, seit 1999 1. Sprecher der Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektorenkonferenz, Vorlesungen, Seminare sowie pädagogische Arbeit in Deutschland, Niederlande, England, Italien, USA, Japan, Österreich, Herausgeber der Bücher „Erlebnis Ballett oder der anspruchsvolle Weg zum Tänzer, sowie Herausgeber und Übersetzer der Fachbücher :Klassischer Tanz „Die Schule des Tänzers“ von Nikolai I. Tarassov und „Pas de Deux im Klassischen Tanz“ von Nikolai Serebrennikov.?Martin Puttke entwickelte eine eigene Methodik auf der Grundlage neuester Erkenntnisse auf den Gebieten der Biomechanik und Neurokognition „DANAMOS“. Foto: Kirsten Seeligmüller Arnd Wesemann ist Redakteur bei »tanz«, Europas führender Tanzzeitschrift. PREMIERE: 06. Juni 2012 im EDEN««««« MUSIK UKULELE ORCHESTER PANKOW ein Konzert Das zu Beginn diesen Jahres gegründete UKULELE ORCHESTER PANKOW wagt einen ersten Schritt in die Öffentlichkeit. Die ca. 15 Hobbymusiker unter der Leitung von Daniel Friedrichs präsentieren stolz ihre Lieblingsstücke und -Songs. Es wird auch Lieder zum Mitsingen geben, sowie einen Gastauftritt des UkuleleVirtuosen Andreas David. Foto: Kirsten Seeligmüller # von und mit: Katrin Wanke-Greiner, Richard Ratei, Peko Becker, Daniel Friedrichs, Christine Döbler, Juan Tetzeli, Miro Pabst, Linda Sue Lüpke, Nina Odznieks, Guido Osburg, Maxime Rabot, Michael Zeller # Foto: D. Friedrichs und N. Odznieks PREMIERE: 13. Juni 2012 im EDEN««««« TANZ backyard (work in process) When we were young, we wanted to fly, to become invisible, to transform ourselves, and to be able to see through walls. Now, we are afraid to fly and no longer try to go through walls. People disappear into the distance or next door, they become invisible and stay beyond our reach. Sometimes they only sun in the backyard . We shall only see the most colorful one, the adorned, and the one standing in the middle or in the front. We hear the noise of people celebrating in the background – we see someone sitting alone at the edge somewhere. We take a closer look. We look twice and take a breath. And at once we feel like accomplices . Backyard may be the place where we end up if we cannot always move forward or want to. If we just do not manage to keep things under control. For some, in absolute isolation ... For others, towards self-realization... In the end, it is only people who hides in a yard of hope. backyard - ein Tanzstück von Leyla Postalcioglu Als Kind wollte man fliegen, unsichtbar werden, sich verwandeln und durch die Wände sehen. Mit der Zeit kann Flugangst entstehen. Und durch Wände geht man nicht. Menschen verschwinden in der Ferne oder nebenan, bleiben ungesehen, werden unerreichbar. Manchmal sonnen sie sich auch nur im Hinterhof. Wir sehen eher, was ganz bunt und geschmückt ist, was vorne oder in der Mitte steht. Wir hören im Getöse Menschen feiern. Am Rand sitzt irgendwo jemand alleine am Zaun. Wir sehen genauer hin, gucken zweimal und holen Atem. Und auf einmal fühlen wir uns wie Komplizen. „backyard“ ist der Ort, wo man landet, wenn man nicht immer nach vorne kann oder will, wenn man es gerade nicht schafft, Dinge in den Griff zu bekommen. Für manche ist die Agegeschiedenheit absolute Isolierung, für andere Selbstverwirklichung. In einem Hof voller Hoffnung verstecken sich am Ende nur Menschen # Konzept / Choreographie: Leyla Postalcioglu # von und mit: Benjamin Block, Cesar Augusto Cuenca Torres, Elisabetta Lauro # Licht: Asier Solana Arce # Produziert im und unterstützt: DOCK 11 EDEN««««« # von Foto: Benjamin Block Benjamin Block, geboren in Berlin, studierte er Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen,wo er u.a. mit dem Tanztheater Wuppertal unter Pina Bausch zusammenarbeitete und in 2004 mit einem Diplom abschloss. Bis 2010 war er als Tänzer am Staatstheater Kassel unter der Leitung des Taiwanesen Kuo-Chu Wu und anschliessend Johannes Wieland engagiert. Er lebt seit dem Sommer 2010 als freiberuflicher Performer und Tänzer in Berlin und arbeitete dort u.a.mit Nir de Volff/Total Brutal.Zuletzt war er für das TUSCH-Projekt (Theater und Schule) „Komot-the next Generation“ als choreografischer Assistent tätig.Er ist sehr glücklich darüber seine Arbeit mit Leyla in Berlin fortzusetzen zu können! Cesar Augusto Cuenca Torres, geboren in Santiago de Cali (Kolumbien), studierte und erhielt sein Diplom bei „Incolballet“ (Colombian Institute of Ballet). Er arbeitete und tanzte mit verschiedenen Choreographen auf internationaler Ebene:z.B. Dominique DePuy, Ivan Favier, Adriana Urdaneta, Jacques Broquet. 2001 zog er nach Deutschland und in 2003 schloß er sein Studium an der Folkwang Unversität ab. Während des Studiums tanzte er in „Sacre du Printemps“ von Pina Bausch und traf Wu Kuo-Chu, mit dem er bis 2004 in Essen arbeitete. Mit ihm kam er nach Kassel um als Tänzer am Staatstheater Kassel tätg zu sein; zuerst unter der Leitung von Kuo-Chu Wu und dann von Johannes Wieland. Jetzt als freischaffender Tänzer interessiert er sich außerdem immer mehr für neue Möglichkeiten der Performance und eigene Choreographie. Foto: Kirsten Seeligmüller Elisabetta Lauro, geboren in England, lebte in Italien bis sie achtzehn war und kam dann nach Deutschland, um an der Folkwang Universität Essen zu studieren. In 2001 erhielt sie ihr Diplom und im Anschluss ein zweijährigen Master. Während ihres Studiums lernte sie Wu Kuo-Chu kennen, begann in 1999 mit ihm zu arbeiten und war seine engste Mitstreiterin. 2004 kamen sie zusammen nach Kassel und sie wurde Mitglied vom Staatstheater Kassel unter seiner Leitung und arbeitete mit ihm bis zu seinem frühen Tod im Jahr 2006. Seither tanzte sie dort unter der Leitung von Johannes Wieland bis zum Sommer 2011.Sie tanzte außerdem bereits in Pina Bausch’s “Sacre du Printemps”, arbeitete in Abständen mit dem “Cloud Gate Theatre of Taiwan” und sammelte Erfahrungen als Assistentin,Probenleiterin,Lehrerin und Choreographin. Elisabetta arbeitet jetzt freischaffend. Leyla Postalcioglu (1981) ist in Istanbul aufgewachsen. Zum Tanzstudium kam sie zu der Folkwang Universität der Künste nach Essen,wo sie u.a.für die Wiederaufnahme von”Tannhäuser Bacchanal”mit Pina Bausch arbeitete. 2004 bis 2010 war sie Tänzerin am Staatstheater Kassel erst unter Kuo Chu Wu und anschliessend unter der Leitung von Johannes Wieland. 2006 arbeitete sie in Taiwan mit dem“Cloud Gate Theatre“ für die Einstudierung von Wu Kuo-Chu’s “Oculus”. Des Weiteren wirkte sie als Performerin und Assistentin in Produktionen P R E M I E R E: von Meg Stuart/Damaged Goods (“off course” , “atelier”) und Davis Freeman 14. Juni 2012 / Random Scream (“expanding energy”) mit. Seit ihrem Studium hat sie in verschiedenen choreographischen Abenden regelmäßig kürzere Stücke WEITERE VORSTELLUNG: gezeigt. Seit 2010 versucht sie sich in Berlin einzuleben. Ihre letztes Stück 15. Juni 2012 „roof“ bekam 2012 den Preis der Jury des 100Grad Festivals in den Sophiensälen. im Dock 11 Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ roof - ein Tanzstück von Leyla Postalcioglu Unterm Dach versteckt man sich,schaut dabei aus dem Fenster. Wenn Distanz zu nah und Nähe zu weit wird, wenn nur die “Funkstille” zu begreifen und “Schweigen” zu hören ist… Vergisst man dann das Unausgesprochene? ”roof” erzählt von zwei rennenden Menschen ,die dabei versuchen zu entschleunigen und sich zu nähern. Ein über Stille gebautes Dach und die Verlangsamung einer Stunde. # Konzept: Leyla Postalcioglu # Von und mit: Benjamin Block, Leyla Postalcioglu # Licht: Asier Solana Arce # Dramaturgische Mentorin: Carmen Mehnert # Musik: Antonio Máchin, Christopher Willits # Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN««««« # Foto: Emre Altan „roof“ bekam 2012 den Preis der Jury des 100Grad Festivals in den Sophiensälen. BEGRÜNDUNG DER JURY FÜR LEYLA POSTALCIOGLU: „Roof verdient diese Auszeichnung unserer Meinung nach für: Die meisterliche Art und Weise, auf der subtile und doch universelle Gefühle dargestellt werden, wie es das nie endende Verlangen des Menschen, Isolation und Kommunikationsprobleme zu überwinden, sichtbar und erfahrbar macht, wie es eine einnehmende und sehr poetische Bildsprache entwickelt und schließlich einen beliebig großen Raum durch nur zwei Körper mit solch einer immensen Spannung und Intimität erfüllt und all das scheinbar mühelos “. (Joanna Daniek, Anne Hübner, Aishe Spalthoff, Anne-Kathrin Wallmann) Benjamin Block, geboren in Berlin, studierte er Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen,wo er u.a. mit dem Tanztheater Wuppertal unter Pina Bausch zusammenarbeitete und in 2004 mit einem Diplom abschloss. Bis 2010 war er als Tänzer am Staatstheater Kassel unter der Leitung des Taiwanesen Kuo-Chu Wu und anschliessend Johannes Wieland engagiert. Er lebt seit dem Sommer 2010 als freiberuflicher Performer und Tänzer in Berlin und arbeitete dort u.a.mit Nir de Volff/Total Brutal.Zuletzt war er für das TUSCH-Projekt (Theater und Schule) „Komot-the next Generation“ als choreografischer Assistent tätig.Er ist sehr glücklich darüber seine Arbeit mit Leyla in Berlin fortzusetzen zu können! Cesar Augusto Cuenca Torres, geboren in Santiago de Cali (Kolumbien), studierte und erhielt sein Diplom bei „Incolballet“ (Colombian Institute of Ballet). Er arbeitete und tanzte mit verschiedenen Choreographen auf internationaler Ebene:z.B. Dominique DePuy, Ivan Favier, Adriana Urdaneta, Jacques Broquet. 2001 zog er nach Deutschland und in 2003 schloß er sein Studium an der Folkwang Unversität ab. Während des Studiums tanzte er in „Sacre du Printemps“ von Pina Bausch und traf Wu Kuo-Chu, mit dem er bis 2004 in Essen arbeitete. Mit ihm kam er nach Kassel um als Tänzer am Staatstheater Kassel tätg zu sein; zuerst unter der Leitung von Kuo-Chu Wu und dann von Johannes Wieland. Jetzt als freischaffender Tänzer interessiert er sich außerdem immer mehr für neue Möglichkeiten der Performance und eigene Choreographie. Foto: Kirsten Seeligmüller Elisabetta Lauro, geboren in England, lebte in Italien bis sie achtzehn war und kam dann nach Deutschland, um an der Folkwang Universität Essen zu studieren. In 2001 erhielt sie ihr Diplom und im Anschluss ein zweijährigen Master. Während ihres Studiums lernte sie Wu Kuo-Chu kennen, begann in 1999 mit ihm zu arbeiten und war seine engste Mitstreiterin. 2004 kamen sie zusammen nach Kassel und sie wurde Mitglied vom Staatstheater Kassel unter seiner Leitung und arbeitete mit ihm bis zu seinem frühen Tod im Jahr 2006. Seither tanzte sie dort unter der Leitung von Johannes Wieland bis zum Sommer 2011.Sie tanzte außerdem bereits in Pina Bausch’s “Sacre du Printemps”, arbeitete in Abständen mit dem “Cloud Gate Theatre of Taiwan” und sammelte Erfahrungen als Assistentin,Probenleiterin,Lehrerin und Choreographin. Elisabetta arbeitet jetzt freischaffend. Leyla Postalcioglu (1981) ist in Istanbul aufgewachsen. Zum Tanzstudium kam sie zu der Folkwang Universität der Künste nach Essen,wo sie u.a.für die Wiederaufnahme von”Tannhäuser Bacchanal”mit Pina Bausch arbeitete. 2004 bis 2010 war sie Tänzerin am Staatstheater Kassel erst unter Kuo Chu Wu und anschliessend unter der Leitung von Johannes Wieland. 2006 arbeitete sie in Taiwan mit dem“Cloud Gate Theatre“ für die Einstudierung von Wu Kuo-Chu’s “Oculus”. P R E M I E R E: Des Weiteren wirkte sie als Performerin und Assistentin in Produktionen von Meg Stuart/Damaged Goods (“off course” , “atelier”) und Davis Freeman 16. Juni 2012 / Random Scream (“expanding energy”) mit. Seit ihrem Studium hat sie WEITERE VORSTELLUNG: in verschiedenen choreographischen Abenden regelmäßig kürzere Stücke gezeigt. Seit 2010 versucht sie sich in Berlin einzuleben. Ihre letztes Stück 17. Juni 2012 „roof“ bekam 2012 den Preis der Jury des 100Grad Festivals in den Sophiensälen. im Dock 11 TANZPERFORMANCE Unspelled eine Solotanzperformance von Yuko Kaseki „KARA KARA KARA DA KARA KARA DA RAKA DAKARA KARA The sound of emptiness of body EAT DRINK DO SLEEP And The END order of language spilling spelled and un-spelled voice, spine, fingernails, shadow broken a part and puzzled landscape in body breathing the air between observer, past and I and spelling“ Yuko Kaseki stellt in UNSPELLED die Landschaft des Körpers vor seiner Konfiguraton und Orientierung aus. Sie spielt mit Dekonstruktion und Rekonstruktion ihres Selbstbildes, ihren Emotionen, Sexualtität und geometrischen Gewicht. Der Tanz wiederholt Tod und Geburt, häuft ryhtmisch Erinnerungen an und schneidet Momente der Stille aus. Foto: Kirsten Seeligmüller # Konzeption / Choreographie / Tanz: Yuko Kaseki # Musik: Collen, John Cage, Somei Satoh # Superviser / Licht Design: Marc Ates # Regie-Assistenz: Marc Ates, Isak Immanuel # Foto: Anja Beutler Unspelled wurde an folgenden Orten bereits präsentiert: US Premiere bei NY Butoh Festival, 14 November 2009; Europe Premiere im Radialsystem, 2 December 2009; Rome Butoh Festival, 2010; Barcelona Butoh Festival, 2010; Festival „Big in Japan“, Sydney und Melbourne, 2010 www.cokaseki.com WIEDERAUFNAHME: 21. Juni 2012 bis 24. Juni 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ Zweisam zwei Soli von und mit Clébio Oliveira und Geraldo Si Abyssal Zone ein Tanzstück von und mit Clébio Oliveira Liebesschmerz ist ein einsames Gefühl. Unverstanden, verloren und verzweifelt bleiben wir zurück. Clébio Oliveira taucht mit dem Publikum in die unergründbaren Tiefen der menschlichen Seele ab. Dort ist es oft kalt, dunkel und absolut still, wie in der abyssischen Zone (Tiefsee) eines jeden Ozeans. In dieser obskuren Welt verweben sich namenlose Sehnsüchte, Furcht und Ärger mit rohem Schmerz und absurder Freude. Für den brasilianischen Choreographen berühren sich in dieser Tiefe das Imaginäre und das Reale. Dort entstehen Bilder, Objekte und Wörter, die nach einer Bedeutung suchen. Oliveira gibt dieser Bedeutung einen Namen und versucht mit den Mitteln des Tanzes den Emotionen einen Körper zu geben. # Kreation / Interpretation: Clébio Oliveira # Dramaturgie: Daniela Fusaro # Licht Design / Technik: Bruno Barreto / Asier Solana # Kostüme: Loris Haas # Photographie: Renato Mangolin # Produktion / Managment: Roland Wolf SichtLautSolo Von und mit Geraldo Si Geräusche im bewegten Raum: berühren sich, prallen auf einander, überlagern oder begegnen sich. Ihre Quellen sind der Körper in seiner Lebendigkeit. In seiner prozesshaften Soloperformance experimentiert Geraldo Si mit Geräuschen, erkundet neue Klangund Bewegungswelten. # Konzept / Choreographie / Kostüm/ Bühne: Geraldo Si Foto: Kirsten Seeligmüller Der Tänzer und Choreograph Clébio Oliveira wurde in Brasilien in Natal geboren und ist Absolvent der Centro Universitário da Cidade in Rio de Janeiro. Er tanzte von 2004 - 2008 für Deborah Colkers renommierte Tanzkompanie in Europa, Asien und Südamerika, und zu Letzt von 2008 – 2010 für die Company. Toula Limnaios. Als Choreograph kreierte er Stücke für die Tanzkompanien von Carlota Portella, Teatro Alberto Maranhao, De Anima Ballet Contemporanea, die Contemporary Dance Group der Bolshoi Tanzschule in Brasilien, sowie in Köln und für das Ballett Kiel. Im Sommer 2011 entwickelte Clébio Oliveira den Tanzabend „ognaT“ für die Companhia de Ballett de Niteroí. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2011 wurde er der Gewinner der „National Choreographic Competition“ der Hubbard Street Dance Company Chicago, dort hat er im September 2011 sein Tanzstück “The Fantastic Escape of the Little Buffalo” für dieses weltweit bekannte Ensemble kreiert. Im Sommer 2011 wurde sein vom Senat gefördertes Tanzstück Milchstraße im Heimathafen Neukölln uraufgeführt und im März 2012 im DOCK11 wiederaufegenommen. Aktuell arbeitet Clébio für das GRIPS Theater Berlin für die Uraufführung „Die besseren Wälder“. Der in Berlin und in Wuppertal lebende Geraldo Si begann 1981 seine Tanz- und Theaterarbeit nach einer Tanzausbildung in Brasilien. Zusammen mit Rodolpho Leoni u.a. gründete er die Gruppe Pantanaliadanca. In São Paulo arbeitete er u.a. mit Antonio Abujamra, Gerald Thomas, Penha de Souza, Clarice Abujamra und wirkte in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. 1990 kam Geraldo Si als festes Ensemblemitglied zum Tanztheater Wuppertal unter der Leitung von Pina Bausch und gründete 1996 das x.x.y. theater Wuppertal, für das er mehrere Produktionen erarbeitete. Neben seiner eigenen choreografischen Tätigkeit arbeitet er als Tänzer u.a. zusammen mit Raimund Hoghe, dem Healing Theatre Köln, rodolpho leoni dance, Stephanie Thiersch, Vera Sander Art Connect und Cocoondance. Seit 1996 beschäftigt er sich mit „‘Growing Through Movement“, einem Weg der ihm von Suprapto Suryodarmo aus Indonesien gezeigt wurde. Er konzipierte die spartenübergreifende Veranstaltungsreihe „SichtLaut - Tänzerische Improvisationen zu neuer Musik“. Und initiierte das Jugendprojekt „Sommertanz junge Talente“, das seit 2003 in Wuppertal realisiert wird. Von 2005 bis 2007 war Geraldo Si künstlerischer Leiter der Jugend P R E M I E R E: Tanz Compagnie des Teo Otto Theater Remscheid. Gibt regelmäßige Workshops für Improvisation in unterschiedlichen Ländern: dance conected (Newcastle / England), oficina 29. Juni 2012 de movemento (Campo Grande / Brasilien), oficina de danca (Sao Paulo / WEITERE VORSTELLUNG: Brasilien), workshop für Improvisation (Zagreb Tanzschule / Kroatien), New Castle College (England), SichtLaut workshop (Ghent / Bélgica, 30. Juni 2012 bis 01. Juli 2012 London / England, Berlin und Köln u.a.). im Dock 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller COMPOSITION Esprit Libre. by Morgan Belenguer De trop me penser me réduit; je me réveille dans le bruit. Précipice, épice, senteur, rumeur... dessous, la surface meurt. La sécurité m‘endort, accessibilité à tous! le désordre dans sa plénitude rougit. Auréole mécanique, disque dur amnésique, les saints sont à l‘abri, l‘obscurité majoritaire, Arche de Noé vidée, animal saigné...Seul ! Corps rayé, stores apaisés. Le déclin se décline, cheveux dégradés, rizière en terrasse, thé vert, air enrichi, liquéfié, pérennité parfumée... Thinking of myself too much reduces me; I wake up in noise. Precipice, Spice, scent, rumour - beneath the surface - dies. Safety puts me to sleep, open access to all! disorder in its wholeness reddens. Mechanical halo, hard disk amnesia, the saints are now sheltered, darkness essential, Noah‘s Ark emptied, the animal‘s bled.... and then solitude again. Striped body, quiet window blinds. The declension is declined, layered hair, terraced fields, green tea, enriched air, liquefied, perfumed perennity... Foto: Kirsten Seeligmüller about: www.morganbelenguer.net P R E M I E R E: 05. Juli 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 06. Juli 2012 bis 08. Juli 2012 im Dock 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ HIDDEN TRACKS ein Tanzstück von Jennifer Ocampo Monsalve Jennifer Ocampo Monsalve, dancer and choreographer from Colombia, puts a subject of intense brisance on stage - Kidnapping. The performance is based on the experiences of the french-colombian politician Ingrid Betancourt who has been in captivity among Guerillas in the colombian jungle for more than six years. The peace transforms questions into dance that not only this case brings up. How can people who were caught in oppression for years keep their humanity? From what do people draw hope if everything they love or what they have lived for is unattainable? In times of maximum destitution it is important to hold onto your own ideals and not to loose your last personal property: dignity. The evening is about what makes human beings survive: the love of life. Three newcomers of the international choreographic scene: Jennifer Ocampo Monsalve, the dancer Marcela Ruiz Quintero, who graduated like Ocampo from Pina Bausch´s talent school and Gabriel Galindez Cruz, who previously worked with Sasha Waltz and guests. Foto: Kirsten Seeligmüller # Dancers: Marcela Ruiz Quintero, Jennifer Ocampo Monsalve, Gabriel Galindez Cruz # Concept: Jennifer Ocampo Monsalve # Choreography: a collaboration of Jennifer Ocampo Monsalve, Marcela Ruiz Quintero and Gabriel # Galindez Cruz # Stage design: Jennifer Ocampo Monsalve und Volker Sippel # Lighting design: Volker Sippel # Music: Philip Gregor Grüneberg # Dramaturgy / Production Management: Philip Gregor Grüneberg # Foto: Fabian Glass # Produced by Jennifer Ocampo Monsalve # In Co-Production with Theater im Pumpenhaus # Supported by Kulturamt der Stadt Münster, Sparkasse Münsterland Ost und die Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes e. V. Jennifer Ocampo Monsalve, Tänzerin und Choreografin aus Kolumbien, nimmt sich in HIDDEN TRACKS ein Thema von Brisanz vor – die Entführung. Das Stück geht von den Erlebnissen der französisch-kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt aus, die sechs Jahre Gefangene einer Guerillagruppe im Dschungel gewesen ist. Es übersetzt Fragen in Tanz, die nicht nur dieser Fall aufwirft. Welche Wechselfälle der Gefühle durchleiden die Geiseln? Woraus lässt sich Hoffnung schöpfen und woran sich festhalten, wenn einem nichts mehr bleibt? In Zeiten größter Entbehrung gilt es an seinen Idealen festzuhalten und den letzten Besitz nicht zu verlieren, die Würde. Ein Abend, der etwas über das, was uns überleben läßt erzählt: die Liebe zum Leben. Jennifer Ocampo hat die Choreografie zusammen mit der Tänzerin Marcela Ruiz Quintero entwickelt, die wie sie aus der Talentschmiede Pina Bauschs stammt. Außerdem mit Gabriel Galindez Cruz, der schon bei Sasha Waltz and guests getanzt hat. Drei Jungtalente von internationalem Format auf der Bühne. # Von und mit: Jennifer Ocampo Monsalve, Marcela Ruiz Quintero, Gabriel Galindez Cruz # Konzept / Idee: Jennifer Ocampo Monsalve # Bühne: Jennifer Ocampo Monsalve, Volker Sippel # Lichtdesign: Volker Sippel # Musik: Philip Gregor Grüneberg # Dramaturgie / Produktionsleitung: Philip Gregor Grüneberg # Produktion: Jennifer Ocampo Monsalve # Foto: Fabian Glass # In Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus Münster # Unterstützer: Kulturamt der Stadt Münster, Sparkasse Münsterland Ost und die Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes e. V. GATSPIEL: 12. Juli 2012 bis 14. Juli 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE 3. role 2 schlecht gelaunte Hände treffen sich eines schönen Vormittags, ich weiss nicht mehr genau um wieviel Uhr, um sich ihr Einverständnis untereinander einzugestehen. So zu sagen als Vorfreude. Noch halb verschlafen, verlassen sie uns in ihrer Funktion: greifen, öffnen, heben, drehen, schießen, binden, operieren....um die Hand anhalten.....‘Hände hoch oder ich schieße!‘ Amphibisch genau folgen sie ihrem Bewegungsrepertoire. Unter keinen Umständen darf die Hand loslassen: das ist der Handel. Aber hinter all diesen Verwandlungen, bleiben sie, was sie zu Anfang gewesen sind: Sie schaffen Distanz und das Gegenteil, dann empfinden sie. # Tanz: Erol Alexandrov # Choreografie: Juschka Weigel und Erol Alexandrov # Musik: n.n. # Produktion: die elektroschuhe Kannibalismus - oder was die Schnecke denkt Die Geschichte einer Rebellion. Die Geschichte einer Flucht. Die Geschichte einer Suche nach einer neuen Form der Koexistenz, eines Versuchs der Selbstrevolution und ihres Scheiterns. Wie bei der täglichen Sichtung der Meldungen, der News und Posts, also beim nervösen Taxieren dessen, was wir als das Aktuelle annehmen, sieht man sich in dem Stück „Kannibalismus oder was die Schnecke denkt“ Themen und Symbolen der Ist-Gesellschaft ausgesetzt, die in ihrem offensichtlichen Hang zur Flexibilität und Schnelligkeit seltsam blass und starr anmuten. Zwar hat sich die Zeit verdichtet und die elektronischen Prothesen potenzieren das Gewusste. Doch die Momente der Kontemplation und der Verinnerlichung sind auf diesem Weg verloren gegangen und machen so doch wieder den alten Mustern und Verhaltensweisen Platz. Medialer Overkill und archaischer Ritus gehen hier Hand in Hand, machen das Stück zum Vexierspiegel gesellschaftlicher Realitäten. # Idee: Daniel Drabek # Choreografie / Regie / Performance: Erol Alexandrov, Nabil Cherkit, Daniel Drabek, Thomas Jacoby, Eliane Krauer, Alexander Spree # Musik: „Stabat Mater“ G.B. Pergolesi, Alexander Spree # Produktion: die elektroschuhe # Foto: Ini Dill untitled 1 Ein „Work in Progress“- Showing von Elly Fujita. Inspiriert von „Spontaneous Composition“ und „Live Loopings“. Die „Samples“ sind pure Bewegung und die „Real Time Layers“ besimmen die Komposition. Es ist ihre erste Arbeit ohne beabsichtigte Dramaturgie. die elektroschuhe & BLONDFLUG stellen ihre aktuellen Produktionen vor Das Kollektiv „die elektroschuhe“ ist Plattform und Echo-Raum. Von der künstlerischen Intuition bis zur Performance dient diese Idee ihren Mitgliedern als Ort der kritischen Interaktion – als der Ort, an dem Entdeckungen geteilt, Inhalte gebrochen und Zuschreibungen gemacht werden. Dergestalt bündeln „die elektroschuhe“ in ihren Produktionen individuelle und kooperative Momente, um über die Summe der Ausdrucksformen zu einer ästhetischen Positionen zu gelangen. Im Sinne dieser Prämisse bereichern die Choreografinnen Olivia Court Mesa und Johanna Lemke von BLONDFLUG mit ihrer Arbeit das Spektrum des zeitgenössischen Tanztheaters. Die Kolaboration BLONDFLUG experimentiert mit kulturellen und sozialen Übergängen im Bereich Tanz. Die fortlaufende Produktion und einschlägige persönliche Erfahrungen der Choreografinnen Olivia Court Mesa und Johanna Lemke bilden den offenen Fundus, der Ihren Projekten Material für immer neue Verwandlung anbietet. # Foto: Ini Dill Programm 19. und 20.07.: 3. role / Kannibalismus - oder was die Schnecke denkt 21. und 22.07.: untitled 1 / Sendung: Tanzbär in Tanzbar # Idee: Elly Fujita # Foto: Giordano Simoncini Sendung: Tanzbär in Tanzbar Ich habe immer Liebhaber gesammelt. Als ein guter Sammler habe ich alle von Anfang an dokumentiert und in Büchern und Heften, Kassetten und Videos archiviert. In meinem Radio, bin ich die Berliner Schnauze ,die die realsten und einfach coolsten Geschichten erzählt. Eine Sendung nur für mich, aber ihr seid auch eingeladen. Hier kann die Seele baumeln so doll sie will. Hier kann man einfach nur Zuhören oder mal richtig erzählen. Sendung: Tanzbär in Tanzbar ist diesmal eine Arbeit von Johanna Lemke # Idee / Choreografie: Johanna Lemke # Performance: Ini Dill, Daniel Drabek, Sebastian Suba # Musik: Santiago Blaum # Produktion: BLONDFLUG / Johanna Lemke & guests und die elektroschuhe # Foto: Julian Röder P R E M I E R E: 19. Juli 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 20. Juli 2012 bis 22. Juli 2012 im Dock 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller PERFORMANCE What the body knows that we don’t know? eine Performance von und mit André Soares und Catarina Gonçalves In „what the body knows that we don’t know?“ two bodies in motion is the way to research on. 90% of the cells in our bodies carry their own microbial DNA and they are not “you” or “me”. The atoms in the body are 99,9999999999999999% empty space and none of them are the ones we were born with. What emerges from where is ephemeral reality? What is the time when the being is moved before the thought? The dance will create a place for research on the human kind and of course on the dissolution of the self (ego) in search for being (to be| to exist). An investigation in the transition between the material body and the invisible body from the impact between flesh and light | sound and presence, the movement is unfolded as a continuous flow, creating the vibration and the physicality that allows a state of emptiness, full of being and existence with no past, no present and no future. ...a continuum time_space ...a state of instantaneousness drawn ...a continuous movement in which the body is the holder of transcendence. Bodies as the mother source that potentiate existence, creating by being seen and letting the spectator create what he sees! “I‘m fine, if one may say. what more can I want? this life that is no longer mine. far from projections I do not know where to go and not very well where I am, but I am in the right place ... I do not know why. I feel beautiful and relaxed. I am now in a cafe to write you and enjoying this unexpectedly and undocked life. I am lost as I like, but sometimes it scares me so much the ignorance of such a clarity that is occupying and growing in this bobby every day. the mysteries of the world are dissipating at the same time that my body is aging and gaining texture. the emotions involved with my physicality and find themselves with the thought in no place. Berlin became a kind of place for research on human kind and of course on the dissolution of the self (ego) in search for being (to be| to exist)” by André Soares to Márcia Soares # Creation / Performance: André Soares, Catarina Gonçalves # Foto: mariana pimentel_inwhiteout # Produced by inwhiteout ANDRÉ SOARES Artist and researcher working in terms of choreography and performance born in Portugal in 1981. He has MA and BA in Industrial Design and BA in Contemporary Dance. Since 2002 he has been having formation on dance. In 2008 he had the opportunity to meet and work with Pina Bausch’s Company, in “Marzurka Fogo” at CCB. In 2009 presented the solos “Glass” by Rui Horta and “O Rei no Exilio” by Francisco Camacho and in “Bons Sentimentos, Maus Sentimentos” by Vera Mantero. Has concluded the studies program of creation and choreographic research, PEPCC at Forum Dança. Had the possibility to learn, work and be with professionals from different areas of design, creation, dance and theatre as Fernando Brizio, João Tabarra, José Gil, André Lepecki, Clara Andermat, João Fiadeiro, Francisco Camacho, Rui Horta, Vera Mantero, Lisa Nelson, Mark Tompkins, Minako Seki and Meg Stuart among others. In Berlin finished a post graduation on physical dance theatre at the Berlin Post School with Tanzfabrik, in 2010. He collaborates with the COAC Company | Fabian Chyle and he is a member and cofounder of the Flocks and Shoals collective. He is also working with Helena Waldman in “Glukstuk” that premiered in 2011 in Berlin at RadialSistem, and tour. In 2012 colaborated again with Fabian Chyle in “ Platzregen_ ProjectH”, in ECLAT Festival Neue Musik | Theaterhaus, Stuttgart, Germany. During all of these years, he has been developed his own pieces as “Ar”, “um género de café com açúcar”, “¿género”, “M”, “o que é que liga um ser humano a outro ser humano?”, “all gates open”, “Monstro”, in Lisbon and “Habitaculum”, “inwitheout#organisms”, “half douzen billion others” in Berlin. CATARINA GONÇALVES Independent dance artist, born in 1982, Lisbon. Had studied in the communication field and then graduated in education (2004) and dance (2007) in Lisbon. Work in the performative arts and developt her work as a creative dancer, performer and movement researcher. Since 2010 she´s practicing Kung fu lotus marcial art with Guilherme Luz and researching “The Consciousness of the Movement” with the artist Mercedes Boronat, related to the study of movement action, energy and art, During this journey had worked with Ana Borges, Ana Borralho & João Galante, Ana Rita Barata, Antonio Tavares, Joclécio Azevedo, João Brites, Mercedes Boronat, Rita Natálio, Silke Z -Resistdance Company, Sofia Silva and Vera Mantero in different projects and different places. „Was weiß der Körper, dass wir nicht wissen?“ Der Weg dies zu untersuchen, sind zwei Körper in Bewegung. 90% unserer Körperzellen enthalten ihre eigene mikrobische DNA und sie sind weder „du“ noch „ich“. Die Atome im Körper sind zu 99,9999999999999999% leerer Raum und keines von ihnen ist dass selbe mit dem wir geboren wurden. Was taucht von dort auf, wo flüchtige Realität ist? Was ist Zeit, wenn das Wesen vor dem Gedanken bewegt wird? Der Tanz wird einen Ort für die Erforschung des Menschen sowie für die Auflösung des Selbst (Ego) kreieren. Auf der Suche nach dem Sein und Existieren. Der Übergangsbereich zwischen dem materiellen und dem unsichtbaren Körper wird ermittelt. Die Auswirkungen schwingen zwischen Körper, Fleisch, Licht, Ton und Präsenz. So entwickeln sich Bewegungen wie ein fortlaufender Strom, eine Vibration und Physikalität. Das erlaubt einen Zustand der Leerheit, voll vom Sein und Existieren ohne Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. …ein Kontinuum Zeit / Raum…ein Zustand der Blitzartigkeit …eine fortdauernde Bewegung, in der der Körper der Inhaber der Überlegenheit ist. Körper als der Urquell, der die Existenz potenziert... erschaffend durch das Gesehen werden und den Zuschauer erschaffen lassen, was er sieht! # Konzept / Performance: André Soares, Catarina Gonçalves # Foto: mariana pimentel_inwhiteout # Produziert von inwhiteout P R E M I E R E: 26. Juli 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 27. Juli 2012 bis 29. Juli 2012 im Dock 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ shrink - ein Tanzstück von und mit Lena Soon-hee Meierkord „shrink“ beschäftigt sich mit der Frage, wie man Bewegungsmuster „dekonstruieren“ kann, um so neue Freiräume zu erschließen. Bewegungen besitzen eine zielgerichtete Gestalt. Sie verlaufen von einem Initiationspunkt zu einem Zielpunkt. Was für Möglichkeiten eröffnen sich, wenn man diesen Verlauf stört oder ablenkt? Im Augenblick des Vollzugs einer Bewegung, tritt ein anderer Körperteil in den Vordergrund der Aufmerksamkeit, ist neuer Initiationspunkt, der die bereits begonnene Bewegung durch das Anheben einer anderen Bewegung ablenkt. Das Potential der Unterbrechung liegt infolgedessen bereits in der Bewegung selbst. Die Entscheidung, jene gerade skizzierte Dekonstruktion von Bewegungsmustern mit Flamenco zu kombinieren, hat einen konzeptuellen Grund: Flamenco erscheint zunächst als das absolute Gegenteil, denn er beschreibt eine musikalische Form, die von ihren Rhythmusmustern bis zu den Pathosformeln völlig durchformalisiert ist und in ihren Stücken stets geschlossene Einheiten bildet. Entstanden aber ist Flamenco durch dasselbe Prinzip. „shrink“ arbeitet mit zwei Extremen von „Bewegungsdekonstruktion“: Einmal im Rohzustand, das andere Mal als formalisiertes Endprodukt einer musikalischen Technik der rhythmischen Selbstunterbrechung. # Konzept / Tanz: Lena Meierkord # Musik / Sound: Ralf Krause # Licht: Lutz Deppe # Foto: Andreas Rupprecht # Gefördert durch den Senat/Kulturelle Angelegenheiten/Einstiegsförderung und mit freundlicher Unterstützung der Tanzfabrik Berlin realisiert. Foto: Kirsten Seeligmüller Lena Soon-hee Meierkord, geboren in Korea, studierte Tanz in Brüssel/P.A.R.T.S. Sie arbeitete u.a. mit Jo Fabian, LOD/Karine Ponties und Laurence Malstaf, Cie Toula Limnaois, LaborGras, Hyoung-min Kim, Laurie Young, Tamer Yigit, Irina Pauls. Dieses Jahr erhielt sie die Einstiegsförderung der Berliner Senatsverwaltung/Kulturelle Angelegenheiten für das Projekt „shrink“. Verschiedene Künstlerresidenzen führten sie nach Beijing, Zürich, St. Etienne, Potsdam und Ahrenshoop. „(making of) District“, eine Kollaboration mit der Choreographin Hyoung-min Kim wurde bei den Tanztagen Berlin, Dock11 Berlin, XtraFrei Festival Bremen, SIDance (Seoul International Dance Festival), IETM Berlin präsentiert. P R E M I E R E: 02. August 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 03. August 2012 bis 04. August 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ Rückwärts - ein Tanzstück von und mit Renate Graziadei Presse-Clips: Einfach, komplex und in der Tradition Sasha Waltz & Guests zeigen drei “Choreographen der Zukunft” im Pfalzbau Ludwigshafen...”Im Pfalzbau kamen jetzt drei Arbeiten zur Aufführung. Renata Graziadeis „Rückwärts“ gab den Auftakt. Die Tänzerin und Choreografin liegt ausgestreckt im Lichtkegel auf der Bühne und beginnt in der Stille des Raumes ihre Bewegung. Sie hebt die Hand, dreht den Kopf, den Oberkörper, kommt mit Leichtigkeit in die Hocke und liegt wieder am Boden. Wieder ein Arm, aus der Hüfte ein Bein und plötzlich Gitarrenklänge. Aus dem hinteren Bühnendunkel gibt Licht den Blick auf die Silhouette der Gitarre frei. Zwischen der Tänzerin und den Tönen entsteht ein Dialog, bis die Gitarre wieder verstummt. Aus dem Lichtkegel befreit, tanzt Graziadei nun im vollen Licht. Sie behält ihre klaren einfachen Bewegungen bei, beschleunigt die Abläufe und bleibt zuweilen in einer Geste hängen wie eine Puppe. Die Gitarre ist in den Händen eines Spielers, der im Hintergrund sitzt. Er spielt in den Tanz hinein wie eine akustische Antwort auf die Bewegung. Beide Künste – Musik und Tanz – schöpfen ihren Ausdruck aus einer dritten Qualität: Der Stille. ”... (Mannheim 26.1.2010, Nora Abdel Rahman) Rückwärts, im Dialog oder parallel Renate Graziadei/Berlin: „Rückwärts“ (Uraufführung) Mucksmäuschenstill und hochkonzentriert verfolgten die Zuschauer und Zuhörer den ebenso hochkonzentrierten Körper-Dialog von Renate Graziadei und Flamencogitarrist Ralf Krause in Lichträumen von Lutz Deppe. Im enganliegenden grünen Hosen-Kleid liegt die Protagonistin anfangs rücklings im Lichtkegel. Zögernd streben Becken, Arme, Finger, Mittelkörper spiralförmig aufwärts. Sehr langsam, jede Bewegung ertastend, malt Renata Graziadei Bewegungsmuster, diverse Momentaufnahmen, winzige Veränderungen der Richtung, am Boden, hockend, liegend, stehend. Kurzzeitig überlässt sie sich dem Bewegungsfluss, stoppt, zögert, beschleunigt, lauscht in die Stille des eigenes Körpers oder erobert eruptiv den Raum und treibt Bewegungen in die Wiederholung. Dieses Sezieren über mehrere Phasen ist nie monoton, sondern fasziniert durch die androgyne Persönlichkeit Renata Graziadeis, die jede Nuance ihres Körpers und besonders ihrer beredten Arme der eigenen wie der Beobachtung durch die Augen der Zuschauer aussetzt. „Rückwärts“ - ein getanztes ‚Nocturne‘ auf den körperlichen Nachhall bekannter Bewegungsmuster. Rituale der Vertrautheit und der Fremdheit. Rituale der Vertrautheit, die in der Routine erstarren, fremd werden, Angst machen können. Die bekannte österreichische Tänzerin und Choreografin gründete 1994 in Berlin gemeinsam mit Arthur Städli das Kollektiv LaborGras. Die stark akklamierte Uraufführung von „Rückwärts“ ist eine Produktion von Sasha Waltz & Guests und LaborGras im Rahmen von „Choreographen der Zukunft“. (Berlin 29.8.2009, Karin Schmidt-Feister) Das Kollektiv LaborGras wurde im Sommer 1994 von den Tänzern/Choreografen Renate Graziadei (A) und Arthur Stäldi (CH) in Hamburg gegründet und hat im Herbst 2000 seinen Hauptsitz nach Berlin verlegt. Seit der Gründung des Kollektivs arbeiten die beiden im Sinne eines Laboratoriums mit Vertretern des Tanzes sowie solchen aus anderen Bereichen der Kunst an Experimentierfeldern im Tanz. Das Interesse von LaborGras liegt darin, Tanz als eigenständige Kunstform und Sprache zu untersuchen, um die jeweils aktuelle Situation im zeitgenössischen Tanz immer neu zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Neben der künstlerischen Arbeit betreibt LaborGras seit Herbst 2002 in Berlin-Kreuzberg ein eigenes Studio. Das Studio ist ein Ort für zeitgenössischen Tanz, der sich am Gedanken der postmodernen Bewegungsforschung orientiert. Die Studiobühne ist das Zuhause des Kollektivs und wird als Research-, Produktions- und Performancezentrum genutzt. Die Arbeit von LaborGras ist national und international anerkannt. In der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift ‚ballettanz‘ erhielt LaborGras für die Produktion „temporary stories“ die Auszeichnung „Innovative Tanzproduktion 2000“. Im Frühjahr 2001 wurde LaborGras unter 250 europäischen Kompanien ausgewählt, am “Resolution! Aerowaves Festival” in London teilzunehmen. Im Februar 2002 waren LaborGras und David Hernandez mit dem Stück “Quartett” (aus „temporary stories“) zur Deutschen Tanzplattform nach Leipzig eingeladen, und im Juni 2004 haben sie für das Solo „Story – No Story“ den Essener Kurt-Joos-Preis erhalten. Die 2006 entstandene Produktion „I, Myself And Me Again“ wird seit der Uraufführung auf zahlreichen internationalen Festivals präsentiert. Ralf Krause studierte seit 1995 Flamencogitarre und begann zwei Jahre später im Friedrich-Wolf-Theater Neustrelitz die enge Zusammenarbeit mit Theaterregisseuren und Choreografen als Komponist und Theatermusiker. Er arbeitete unter anderem für die Bühnen der Stadt Gera, das Kleist-Theater Frankfurt/Oder, das Junges Theater Bremen und die Landesbühne Sachsen. Von 1978-90 hatte er regelmäßige Auftritte im sozialistischen Lager als Flamencogitarrist. 1988 begann seine enge freiberufliche Zusammenarbeit mit Thomas Guggi / Paula E. Paul, Berlin und von 1993- 2001 war er als Ensemblemitglied der Compagnie „Jo Fabian dept.“, Berlin für die Bereiche Komposition, Bühnenmusik, Tonstudioarbeit, Beschallung und Tontechnik verantwortlich. 2002 begann die Zusammenarbeit mit LaborGras bei der Produktion „Melting Point“ ; 2004 folgte „Story – No Story“ und 2006 „I, Myself And Me Again. Der gebürtige Schweizer Arthur Stäldi begann seine Tanzausbildung in Luzern (Schweiz) und Rotterdam (Holland). Er arbeitete anschließend an verschiedenen Stadttheatern in der Schweiz und Deutschland und gründete 1989 gemeinsam mit der Tänzerin Rica Blunck die Hamburger Tanzgruppe COAX. Seit seiner Loslösung von COAX im Sommer 1994 arbeitet er in dem von ihm mitgegründeten Kollektiv LaborGras und hat an zahlreichen internationalen Projekten anderer Künstler/Choreographen mitgewirkt. Engste und längste Zusammenarbeit besteht seit Herbst 1999 mit Choreographen David Hernandez. Von 1999 bis 2008 war er in den meisten seiner Produktionen als Tänzer und bei der Organisation zur Umsetzung der Produktionen Involviert. Seit 1996 unterrichtet er regelmäßig an verschiedenen Institutionen in Deutschland zeitgenössische Tanztechnik. (u.a. Ernst Busch Schule, Stadttheater Kassel) und unterrichtet Workshops (u.a. in Deutschland, Schweiz, Dänemark, Kolumbien und Kroatien). Im Sommer 2007 war er als Coach und Trainingsleiter für das Projekt TanzMedienAkademie beim pèlerinages KUNSTFEST WEIMAR, in Weimar tätig. „Rückwärts“, ist eine Produktion von Sasha Waltz & Guests und LaborGras entstanden im Rahmen des Förderprogramms „Choreographen der Zukunft“, das von der BASF SE als Hauptsponsor gefördert wurde. Präsentiert 2009 von Sasha Waltz & Guests im Rahmen des Festivals „Tanz im August – Internationales Tanzfest Berlin“. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Ihre aktuelle Choreographie „Rückwärts“ ist eine tänzerische Auseinandersetzung mit Gewohnheiten und Erinnerungen, die uns lieb sind, und solchen, die wir lieber verändern oder vergessen möchten: „Mit dem Solo ‚Rückwärts‘ hinterfrage ich gezielt Erinnerungen der letzten zehn Jahre meiner künstlerischen Laufbahn. Ich begebe mich erneut in Situationen, die meinen Bewegungsstil und mein Körpergedächtnis geprägt und klare Spuren in der Ästhetik meiner Bewegungssprache hinterlassen haben, Spuren jeglicher Art. Ich interpretiere alte Bewegungsgewohnheiten und starke physische Erlebnisse in neuem Licht und werde Bewegungen, Dynamiken und Strukturen untersuchen um Situationen zu kreieren, die mich in fragile für den Zuschauer mit zu erlebende physische Zustände bringen“, so Renate Graziadei. Renate Graziadei ist keine Unbekannte mehr. Mit dem Kollektiv LaborGras war sie an zahlreichen Tanzproduktionen beteiligt. 1997 wurde sie von ‚ballettanz‘ zur Nachwuchstänzerin des Jahres gewählt. Für ihr Solo „Story – No Story“ erhielt sie den KurtJoos-Förderpreis 2004. Außerdem ist Renate Graziadei als Trainerin u.a. für Sasha Waltz & Guests, die Folkwang Hochschule und PARTS in Brüssel tätig. Die Uraufführung fand am 28. & 29. August 2009 im Rahmen des renommierten Tanzfestivals Tanz im August in Berlin statt. Renate Graziadei geboren in Österreich, begann ihre Tanzausbildung in der Schweiz. Anschließend studierte, arbeitete und lebte sie 3 Jahre in New York, wo sie u.a. bei der Nina Wiener Dance Company tanzte. Nach ihrer Rückkehr nach Europa arbeitete sie mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloß sich danach der Hamburger Tanzgruppe COAX an. Im Herbst 1994 gründete sie gemeinsam mit Arthur Stäldi das Kollektiv LaborGras. Seit der Gründung von LaborGras hat sie gemeinsam mit Arthur Stäldi 15 eigene Produktionen/ Projekte realisiert und war an zahlreichen Produktionen anderer Künstler beteiligt. 1997 und 1998 erhielt sie ein Stipendium des danceWEB Programms bei den Internationalen Tanzwochen in Wien und wurde 1997 in der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift ballett international/tanz aktuell als profilierte Nachwuchstänzerin ausgezeichnet. Seit 1996 unterrichtet sie regelmäßig an verschiedenen Institutionen in Deutschland und seit 2005 International zeitgenössische Tanztechnik (u.a. Trainingsleitung bei Sasha Waltz and Guests, Folkwang Hochschule, PARTS Brüssel, OPERA NATIONAL DE PARIS und Workshops in Deutschland, Schweiz, Dänemark, Kolumbien und Kroatien). Seit Sommer 2004 arbeitet sie auch als Corepetitor bei Sasha Waltz and Guests (u.a. für Impromptus, Dialoge 06 – Radiale Systeme, Medea und Romeo & Juliette). Seit 2008 ist sie auch als Tänzerin bei Sasha Waltz & Guests zu sehen, in den Produktionen Jagden und Formen und Dialoge 09. Ihre Längste und Intimste Zusammenarbeit besteht mit dem Choreografen David Hernandez. # Konzept / Choreografie / Tanz: Renate Graziadei # Musik: Ralf Krause # Die Produktionen von LaborGras werden vom Hauptstadtkulturfonds, dem Fonds Darstellende Künste und der Kulturverwaltung des Landes Berlin gefördert. Das Studio LaborGras wird unterstützt von „Der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten. # Dramaturgie: Arthur Stäldi P R E M I E R E: # Licht: Lutz Deppe 02. August 2012 # Kostüm: Margaretha Heller # LaborGras Managment: Inge Zysk WEITERE VORSTELLUNG: # LaborGras Pubic-Reöation: Yven Augustin 03. August 2012 bis 04. August 2012 # Foto: Sebastian Bolesch im DOCK 11 TANZ Stoffwechsel - Metabolism / San Francisco - Berlin ein Abend mit drei Tanzstücken präsentiert von KUNST-STOFF arts und PAA KUNST-STOFF arts und PAA präsentieren einen Abend mit 3 Stücken von Tanzschaffenden aus San Francisco und Berlin. Those Golden Years - Die Goldene Jahre (Weltpremiere) Das kinetisch akustisch skulpturelle Bühnenbild wird von zwei Tänzern bespielt. Diese choreographische Installation ist eine Rekonstruktion eines Traumes, den ich in der Nacht bevor meine Mutter starb, gesehen habe. Those Golden Years The kinetic, acoustic, sculptural scenography is being played by two dancers. This choreographic installation is a reconstruction of a dream I saw, the night before my mother passed away. Movement Alchemy Sara Shelton Mann presents the results from her workshop. To transform. To choose and experience the results of your choices. To play with awareness. Improvisational research based on a body systems, actions, relationships and energetic communication. It may include a wide variety of puzzles, writing, scenarios and other tools according to make up of participants. Songs of Innocence & Experience The piece is inspired by the work of William Blake, filtered through a contemporary inquiry into loss & reclamation of innocence and accumulation & transformation of experience, and manifested as a multi-media dance piece embodying the paradox of ‚the 2 Contrary Halves of the Human Soul‘ and the ineffable, inevitable metamorphoses as we wake up to the world, over and over. # Choreographie / Bühne: Tomi Paasonen # Auf der Bühne: Yannis Adoniou # Live Musik: Yuko Matsuyama # Kostüme: Tomi Paasonen, Anna Lisa Paasonen und Yuko Matsuyama # Musik: Mike Koloska (inc3.net) # Licht: Asier Solana Out of the Box Solos von Sara Shelton für und mit ihren Tänzern und Workshopteilnehmern. Sara Shelton Mann präsentiert die Ergebnisse ihres Workshops in Form von Solos: „Sich verwandeln, sich entscheiden“ die Auswirkungen von Entscheidungen sowie das Spielen mit dem Bewusstsein. Ihr improvisatorischer Research basiert auf Körpersystemen, Aktionen, Beziehungen und energetischer Kommunikation. Der Workshop und die daraus resultierende Performance setzen sich aus einer großen Anzahl von Puzzeln, Schreibaufgaben, Szenarien und anderen Werkzeugen zusammen, die variieren. Songs of Innocence & Experience - Lieder der Unschuld & der Erfahrung (2012) Das Stück lehnt an Werke von William Blakes an. Aktuelle Erkundungen beim Verlieren und Wiedergewinnen der Unschuld sowie Wandlungen durch die Ansammlung von Erfahrungen manifestieren sich in diesem multimedialen Tanzstück. Es zeigt das Paradox der ‚zwei entgegengesetzten Hälften der Seele des Menschen sowie die unaussprechliche, unausweichliche und ständige Metamorphosen, die wir durchleben, durch die wir immer wieder in dieser Welt neu erwachen. # von la ALTERNATIVA # Regie: Kathleen Hermesdorf # Tanz: Christine Bonansea, Raoul Germano, Gabriel Todd, und Künstler aus Berlin # Musik: Mangrove Kipling # Video: Yoann Trellu GATSPIEL: 09. August 2012 bis 12. August 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZPERFORMANCE improvisation series AMMO-NITE GIG Vol.36 - 39 A Playground for experiment and improvisation of Butoh/Dance/Music/Art. AMMO-NITE GIG is Improvisation with international performers and musicians, organized by Yuko Kaseki and (un) regularly play at DOCK 11. Space metamorphosis, timeless, reality be crooked and mystified. Summer special, every 4day will be different unique performances!!! Vol.36 - August 16 : Shingo Inao (music/Tosso), Isak Immanuel, Yuko Kaseki (performance) Vol.37 - August 17 : Akemi Takeya, Yuko Kaseki (performance) Vol.38 - August 18 : miu (electronics), Isak Immanuel, Yuko Kaseki (performance) Vol.39 - August 19 : A.M., KADDISH, Yuko Kaseki (performance) # Light: Martin Capatinta Artist Bio improvisation series - AMMO-NITE GIG Vol.36/37/38/39 ein Spielfeld für Experimente und Improvisation von Butoh / Tanz / Musik mit Yuko Kaseki und Gäste AMMO-NITE GIG. ist inzwischen eine Kult-Serie, die von Yuko Kaseki (un)regelmäßig im DOCK 11 präsentiert wird. Ihr Motto ist: Raum verändern, Zeit verwechseln, Realität t(a)äuschen. Der Konzeptkünstler miu wurde 1976 in Shimane, Japan geboren. Er studierte Sonologie und elektronische Musik am Kunitachi College of Music (Tokyo, Japan) und am Koninklijk Conservatorium (Den Haag, Niederlande). miu lebt und arbeitet in Ulm. www.spiegel-verkehrt.org www.milch-labor.org Yuko Kaseki präsentiert einen Sommer-Special: Jeden Tag verschiedene Performances in der Theaterhalle des DOCK 11. A.M. is a Visionary from Detroit, Michigan (USA) immersed in the alchemical art of transmutation. His artistic pursuit serves as an archaeology of the soul: excavating the dreams and psychi and transforming this substance into em-bodied expression. Under the guise of the “contemporary-neo-noir”, A.M.‘s work gives flesh to fantasy through the convergence of dance, ritual, performance, film and design. Vol.36 - August 16 : Shingo Inao (Musik/Tosso), Isak Immanuel, Yuko Kasekip (Performance) Vol.37 - August 17 : Akemi Takeya, Yuko Kaseki (Performance) Special guest from Japan!!! Kazuhisa Uchihashi: www.japanimprov.com/kuchihashi index.html Vol.38 - August 18 : miu (Electronics), Isak Immanuel, Yuko Kaseki (Performance) Vol.39 - August 19 : A.M., KADDISH, Yuko Kaseki (Performance) KADDISH Raised in the forest in Suriname, South America KADDISH is a Dutch performer and visual-artist currently based in Berlin. Her work incorporates elements of video, installation and authentic-movement; bridging the realms of the unreal into manifest reality. Inspired by the Minimalist, Surrealist and Futurist Movements, KADDISH’S creations mine the well of the subconscious, giving form to her own private dreamscape through the vessel of the transformative experience. Yuko Kaseki lives and works as a freelance dancer, choreographer and teacher in Berlin since 1995. She studied Butoh dance and Performing Art in HBK Braunschweig with Anzu Furukawa and danced in her company Dance Butter Tokio and Verwandlungsamt in 1989-2000. Yuko Kaseki and Marc Ates founded the dance company cokaseki in 1995 and have been involved in various projects with musicians and visual artist. Solo and ensemble performances, improvisations are performed throughout Europe, Japan, Taiwan, Korea, Canada, Mexico, Uruguay, Argentina, Australia and the USA. These works are performance forms, which focus on physical performance that incorporates Butoh, contemporary dance, object design, texts, and soundscapes into theme-driven performance scores. Yuko Kaseki performs and organizes improvisation series “AMMO-NITE GIG” with international performers and musicians since 2004. Collaboration with inkBoat (San Francisco) since 2001, CAVE (New York), Isak Immanuel/Tableau Stations(San Francisco), Theater Thikwa (Berlin) and others. www.cokaseki.com # Licht: Martin Capatinta # Foto: Subuddha www.cokaseki.com Shingo Inao performs live with a sonification of body movement using sensor-driven techniques using two self-made instruments with tilt and distance sensors. One called Tosso looks like a thin contrabass, the other is a hand-sized device named Qgo. He also exhibits sound installations and objects focusing mainly on how sound can change the structure of a room. He studied sound art and computer music with Prof. Susumu Shono and Takayuki Hayashi in the Kunitachi College of Music, Tokyo. He studied media art in the Karlsruhe University of Arts and Design (HfG) and finished his study of sound art/performance, with an honorary mention, at the Bauhaus University, Weimar. His installations and objects have been shown in Germany, Switzerland, Italy, America and Japan. He has performed for several festivals, f.e. Elektro-Mechanica (St.Peterburg), Dis-Play (Canary Island), Mercedes-Benz Fashion Week (Berlin) and Transmediale (Berlin). He won the DAAD-Prize in 2008 and in 2009 he was selected as a finalist (New Media) for the Prix Phonurgia Nova in France. http://homepage.mac.com/shingo_inao/ Akemi Takeya / Choreografer, Perfomer. Since 1991 Akemi Takeya has been living and working in Vienna. She has collaborated with artists in the fields of dance, theater, film/video, photography and music, such as Granular Synthesis, Ulf Langheinrich, Wolfgang Mitterer, Christian Fennesz, Tetsuo Furudate, Rechenzentrum, Ko Murobushi etc… www.akemitakeya.com ISAK IMMANUEL is a dancer and interdisciplinary artist working site-specific to city, landscape, theater, gallery, and for camera. In 2004 he began Tableau Stations/Floor of Sky as an exploration of place and the absences and inversions of quotidian moments. Solo and collaborative projects have been done throughout the United States, East Asia, and Europe. Notable movement/performance work has been with Anna Halprin (Tamalpa Institute/Dancers’ Workshop), Katsura Kan (Saltimbanques), Thomas Langhoff (Munich/SF Opera), and Koichi and Hiroko Tamano (Harupin Ha). WIEDERAUFNAHME: 16. August 2012 bis 19. August 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller SHOWING WE ARE HANGING FROM THE EARTH – Vol. 2 eine Präsentation vom Seki Method Intensive Workshop 2012 Nach vier Wochen Training nach der „Seki Methode“ performen die Workshopteilnehmer im Garten des EDEN««««« und erforschen den Raum: jeder Schritt ist ein Fallen in den Mittelpunkt der Erde. Der Körper hängt entspannt und offen für alle Impulse vom Himmel. Die Performer nehmen jede Sekunde viele bewusste und unbewusste Informationen auf. Ihre Körper bewegen sich durch Impulse und verwandeln diese in Tanz. After 4 weeks of dance training with the „Seki Method“, the workgroup performs in the gardens o EDEN««««« exploring the space: Every step is a falling into the middle of the earth. The body is hanging relaxed and open to all impulses. Receiving a lot of information every second – consciously and unconsciously, the dancer‘s body is moved by impulses, transformed into dance. # Leitung: Minako Seki # Foto: Marta Aschenbecher # Organisation: Miranda Markgraf Foto: Kirsten Seeligmüller www.minakoseki.com WIEDERAUFNAHME: 17. August 2012 im EDEN««««« TANZ PARADE ein Straßenaufzug und Tanzstücke mit den Tanzschülern des DOCK 11 EDEN««««« anlässlich des Festes „Neue Berliner Straße“ Anlässlich der Eröffnung der Berliner Straße in Pankow erobern die Tanzkinder des DOCK 11 und EDEN««««« mit Ihren Familien eine Stunde lang Pankower Straßen und präsentieren vor- und nachher Tanzstücke an verschiedenen Orten. Foto: Kirsten Seeligmüller # von und mit den Tanzkindern des DOCK 11 EDEN««««« # ChoreographInnen: Carolin Ammann, Dela Diezel, Sabina Ferenc, Elly Fujita, Doreen Haberland, Valerie Huguenin, Lydia Johns, Saskia Klepsch, Michael Klich, Maike Möller-Bornstein, Katrin Pohlmann # Puppenbau und anteilige Regie: Sandy Schwermer # choreographische Beratung: Tomi Paasonen # Kostümproduktion: Hannelore Barth, Lilith Paluch, Alicja Segieda, Kirsten Seeligmüller, Gwendlolyn Simon, Miriam Margareta Gimm # Musik: Claus Erbskorn, Brigitte Haas und Paul Brody # Idee / Konzept / Produktionsleitung: DOCK 11 # Assistenz: Gwendolyn Simon # technische Leitung: Asier Solana # Dokumentation: Friedrike Hohmuth, Jürgen Hohmuth (www.zeitort.de) # danke an alle Kinder und Eltern sowie StageCraft Veranstaltungstechnik, IG Alt-Pankow, Kiezbüro Pankow, Pankow Guide, Autohaus Fair, Wilhelm Hilpert Hausverwaltung GmbH, Caritas-Hospitz Pankow, Galerie Pankow, Schule eins, Volkshochschule Pankow # Veranstalter: DOCK 11 GmbH # Fotos: Barbara Dietl # Parade ist gefördert vom Fonds Kulturelle Bildung Berlin und Fonds Soziokultur # Die Dokumentation und Musik von Parade wird unterstützt vom Bezirksamtes Pankow von Berlin, Fachbereich Kunst und Kultur # Initiator und Organisation „Neue Berliner Straße“: Interessengemeinschaft Alt-Pankow, Kiezbüro – FeG Pankow, Jugendkunstschule, DOCK 11 und weitere Anwohner und Anlieger. Pankow feiert Das Fest „Neue Berliner Straße“ findet anlässlich der Eröffnung der Berliner Straße nach vielen Jahren Bauarbeiten statt. Es gab rasante Entwicklungen rund um die Berliner Straße, es gründeten sich mehrere Schulen, die Garbatyfabrik wurde zu einem Wohnhaus ausgebaut und am Garbatyplatz eröffnet ein Ärztehaus mit Geschäften. Nachbarn, Gewerbetreibenden, Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen beteiligen sich mit unterschiedlichen Aktionen an dem Fest. Es wird ein Grußwort des Stadtrats Nils Jens-Holger Kirchner, bespielte Schaufenster, Theater, lange Öffnungszeiten, Leckerbissen der lokalen Gastronomie, die Parade von DOCK 11 EDEN««««« und vieles mehr geben. P R E M I E R E: 25. August 2012 im EDEN««««« Foto: Kirsten Seeligmüller TANZPERFORMANCE ENCAMPMENT ein Theaterkonzert von Brendan Shelper / battleROYAL Feat. Tula Down Under meets Swedish woods meets social criticism: Encampment unites the creative power of two continents and raises complex questions of our potentially shady future. Motivated by the effects of the global financial crisis of 2009, Encampment explores the slippery slope of our financial stability and the idea of ‘sudden poverty’. In a fictional, urban surrounding the characters try to adapt to living in temporary shelters and letting go of common from one day to the next. Within a theatre-concert scenario Encampment combines live music, dance and song. The probing script was the result of a unique collaboration between Brendan Shelper and exceptional Swedish band Tula. Brendan Shelper already inspired the Berlin audience in Dock 11 with his last piece Soft Landing (2010). “ (Soft Landing)… fascinates from the first until the last minute.” Leipziger Volkszeitung about Shelpers last creation Soft Landing. Brendan Shelper studied dance and theatre at the Acrobatic Arts School Australia. He toured the world with the ‘off Broadway’ hit show De La Guarda and worked with Legs on the Wall and Lloyd Newson’s DV8 ‘The Cost of Living’ before founding his own production company battleROYAL in 2010. Based in Berlin since 2006. Brendan‘s passion lies in direction and choreography. With his team from battleROYAL he is coordinating dance, theatre, and large-scale projects around the world. Brendan was the Artistic Director for the Opening Ceremony of the FIS Ski WM in Garmisch-Partenkirchen (2011) and amongst other companies he works frequently with the French pyrotechnic legends Groupe F and the Danish director Nikolaj Cederholm with whom he has realised three major productions. Encampment is a co-production of Brendan Shelper, Lofft Leipzig and battleROYAL GmbH. battleROYAL works actively with various artists and collaborators to devise compelling creative productions of various scales, styles and genres. Fanny Risberg – The Berlin-based Swedish band Tula is formed around the front singer Fanny Risberg. Fanny, who is already known as an actress in Sweden, moved to Berlin some years ago to focus on her music projects. The word Tula has its origins in the old Swedish language. It means something like “to wander far into the forest” or “to carry something heavy”. Tula already released two singles on the British independent label Static Caravan: “No Name” and “Don’t say a word”. She will release her new album in autumn 2012. Tula was touring Europe twice and entranced the audience amongst others in Babylon, Asphalt, Admiralspalast (Berlin), Debaser (Stockholm) and Union Chapel (London). Tula played live-sets in the BBC Mark Riley Show and in the studio of Fritz Radio. Both radio stations awarded Tula as Best Newcomer Band 2012. The Sunday Times honored them last year with “Hottest Downloads”. Encampment is the first collaboration between Tula and Brendan Shelper, respectively battleROYAL. # Concept / Director: Brendan Shelper # Production: battleROYAL # Creation / Performance: Susana Beiro, Florian Bücking, Jonathan Buckles, Janine Joyner, Johanna Lemke # Music / Composition: Tula # Costumes: Nicole Reinbold # Light: Asier Solana # Video Design: flora&faunavisions # Graphic Design (poster): Ingolf Höhl # A production by Brendan Shelper in co-production with battleROYAL and LOFFT Leipzig. # Funded by: The city of Leipzig, the Cultural Office Leipzig and financial support from Kulturstiftung Sachsen, Kulturstiftung Liechtenstein and the Guido Feger Stiftung. Down Under meets schwedische Wälder meets Sozialkritik: Encampment vereint die schöpferische Kraft zweier Kontinente, wirft komplexe Fragen auf und erfährt eine zarte und zugleich fordernde Umsetzung in Tanz, Live-Musik und Gesang. Encampment erkundet wie Personen in Extremsituationen falschen Hoffnungen und enttäuschten Erwartungen eine poetische Wendung zu geben vermögen. Die neueste Kreation des australischen Regisseurs Brendan Shelper entsteht in enger Zusammenarbeit mit der schwedischen Band Tula, deren minimalistische und doch tiefgründige Musik der emotionale Ausgangspunkt dieses Theaterkonzerts ist. Angeregt durch die Wirtschaftskrise 2009 erforscht Shelper die Fragilität unseres Finanzsystems und das Thema der plötzlichen Armut in einer fiktiven urbanen Umgebung. Deren meiste Bewohner sind von einem Tag auf den anderen dazu gezwungen, in Billigunterkünften wie Zelten und selbstgebauten Unterschlüpfen zu leben. Brendan Shelper studierte Tanz und Theater an der Acrobatic Arts School in Australien. Anschließend tourte er mit der ‚off Brodway’ hit show De La Guarda um die Welt, und arbeitete mit Legs on the Wall und Lloyd Newson’s DV8 in ‚The Cost of Living’, bevor er 2010 seine eigene Produktionsfirma battleROYAL gründete. Der Regisseur und Choreograf lebt seit 2006 in Berlin. Brendans Schwerpunkt liegt im Bereich der künstlerischen Leitung und Choreografie. Gemeinsam mit seinem Team von battleROYAL betreut er Tanz-, Theater- und Musikprojekte auf der ganzen Welt. Shelper war bereits künstlerischer Leiter in groß angelegten Eröffnungszeremonien, wie kürzlich in der FIS Ski WM in Garmisch-Partenkirchen (2011). Er arbeitet u. a. regelmäßig mit der französischen Pyrotechnik-Legende Groupe F sowie mit dem dänischen Regisseur Nikolaj Cederholm, mit dem er bereits drei Theaterkonzerte erfolgreich auf die Bühne gebracht hat. Das Stück Encampment ist in Koproduktion mit Brendan Shelper, Lofft Leipzig und der battleROYAL GmbH entstanden. battleROYAL arbeitet aktiv mit unterschiedlichen Künstlern und Kollaborateuren, um überwältigende kreative Produktionen in unterschiedlichen Formaten, Stilen und Genres zu erstellen. Fanny Risberg - Die schwedische Band Tula gruppiert sich um die Frontsängerin Fanny Risberg und hat ihren Sitz in Berlin. Fanny, die sich in Schweden bereits als Schauspielerin einen Namen gemacht hat, zog vor einigen Jahren nach Berlin, um sich vermehrt musikalischen Projekten zu widmen. Das Wort Tula kommt aus dem Altschwedischen und bedeutet ‚Über Land wandern’ und ‚etwas Schweres tragen’. Bisher haben Tula zwei Singles veröffentlicht: „No Name“ und „Don‘t say a Word“, die bei dem englischen Independent Label Static Caravan erschienen sind. Im Herbst 2012 wird ihr neues Album erscheinen. Zweimal bereits tourte Tula durch Europa und bezauberte u.a. das Publikum im Babylon, Asphalt, Admiralspalast (Berlin), sowie im Debaser (Stockholm) und im Union Chapel (London). Live-Sets spielten Tula sowohl in der BBC Mark Riley Show als auch im Studio von Fritz Radio. Beide Radiosender verliehen ihnen den Award für die beste Newcomer Band 2012. Die Sunday Times verlieh ihnen im letzten Jahr die Auszeichnung des „Hottest Downloads“. Encampment ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Band Tula und Brendan Shelper bzw. battleROYAL. # Konzeption / Regie: Brendan Shelper # Produktion: battleROYAL # Kreation / Performance: Susana Beiro, Florian Bücking, Jonathan Buckles, Janine Joyner, Johanna Lemke # eine Produktion von Brendan Shelper in Ko-Produktion mit battleROYAL und dem LOFFT Leipzig. # Gefördert durch: die Stadt Leipzig, dem Kulturamt der Stadt Leipzig, sowie durch finanzielle Unterstützung der Kulturstiftung Sachsen, der Kulturstiftung Liechtenstein und der Guido Feger Stiftung P R E M I E R E: # Musik / Komposition: Tula 24. August 2012 # Kostüm: Nicole Reinbold # Licht: Asier Solana WEITERE VORSTELLUNG: # Video Design: flora&faunavisons 26. August 2012 # Grafikdesign Poster: Ingolf Höhl im DOCK 11 THEATER Hotel Paradiso ein Showing von Familie Flöz Der Weg in den Himmel führt durch die Hölle. Bizarres geschieht im traditionsreichen Hotel Paradiso, dem kleinen, von der Seniorchefin mühsam zusammen gehaltenen Familienbetrieb in den Bergen. # eine Produktion von: Familie Flöz und Theaterhaus Stuttgart # in Koproduktion mit: Theater Duisburg # ein Stück von: Anna Kistel, Sebastian Kautz, Thomas Rascher, Hajo Schüler, Michael Vogel # mit: Anna Kistel, Sebastian Kautz, Frederik Rohn/Daniel Matheus, Nicolas Witte/Thomas Rascher # Regie: Michael Vogel # Bühne: Michael Ottopal # Musik: Dirk Schröder # Masken: Hajo Schüler, Thomas Rascher # Kostüm: Eliseu R. Weide # Produktionsleitung: Gianni Bettucci # Foto: Gabrielle Zucca Foto: Kirsten Seeligmüller www.floez.net P R E M I E R E: 30. August 2012 WEITERE VORSTELLUNG: 01. September 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller TANZPERFORMANCE Napoleon D. redanced präsentiert von post theater post theater remixt das You-Tube-basierte Tanzstück. Wieder geht es um Männlichkeit, Komik, Peinlichkeit, Coolness und die Frage, wer den „besten Napoleon“ tanzt. Gemeint ist der Kult-Jugendliche aus dem Film „Napoleon Dynamite“, der ein großer Hit auf You Tube wurde. Die Zuschauer sind die Casting Jury in dieser zeitgenössischen Tanz-Show. Neu mit dabei: Daniel Kok aus Singapur. # Künstlerische Leitung / Dramaturgie: Max Schumacher # Video / Medienkunst: Hiroko Tanahashi, YoannTrellu # Choreographie: Christoph Winkler, Martin Clausen, Mathieu Burner & Nabih Amaraoui, Clint Lutes, Daniel Kok # Tanz: Florian Bilbao, Martin Clausen, Christian Schwaan, Daniel Kok # Moderator-performer: Alexander Schröder # Musik: Mathieu Burner, Tilmann Dehnhard, Andreas Liebmann, Stefan Pahlke, Sibin Vassilev # Technische Leitung: Fabian Bleisch # Unterstützt von DOCK 11 EDEN««««« # Foto: www.posttheater.com # Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds. Foto: Kirsten Seeligmüller www.posttheater.com WIEDERAUFNAHME: 06. September 2012 bis 09. September 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller F E S T I VA L - P R O G R A M M 13.9.2012 - 20:00 Uhr - „Japan Special Abend von POOL 2012“ Screening einer Auswahl vom „DanceMediaJapan International Dance Video Festival“ Video-Vortrag von Naoto Iina mit japanischen Spezialitäten Das Tanzfilm-Festival „Dance and Media Japan International Dance Video Festival“ wird von Naoto Iina als Gründungsdirektor seit 2005 jährlich durchgeführt, mit Screenings in Tokyo, Yokohama, Kyoto und Saitama. Das Festival verbindet Vorführungen mit Talks und Workshops. Für die japanische Tanzszene ist das Genre Tanzfilm besonders wichtig, da nicht viele internationale Tanzproduktionen nach Japan touren. In einer Video-Schaltung spricht Naoto Iina zum Publikum von POOL über Tanzvideo in Japan und darüber hinaus. Den Abend moderiert Max Schumacher & Hiroko Tanahashi (post theater), ehemal. Jurorin des DMJ Festivals. 14.09. - 20.00 Uhr - SCREENING der von der Jury ausgewählten Filme 1. ddd - Daniel Kok (Singapur, Deutschland) 2. More Than Bread – Gia Bao Tu, Julien Budorovits (Deutschland) 3. EnTroPl – Jan Goldfuß (Deutschland) 15.09. - 20.00 Uhr - SCREENING der von der Jury ausgewählten Filme 1. Was nicht in die Suppe kommt, geht ins Klo – Kirsten Burger, Laura Vogel (Schweiz, Deutschland) 2. Findlinge/Boulders – Filip Piskorzynski, Anke Böttcher, Alexandra Heneka (Deutschland) 3. Grotesqueria – Anna Natt, Miss Enabyme (Deutschland) 4. Wallflower Tango – Wolfram Kampffmeyer, Autor: Sebastian Feld (Deutschland) 5. En Mutation – Lika Guillemot (Frankreich) 6. Contact – Mitchell Rose (USA) 7. Homo Tanzerus – Meritxell Aumedes Molinero (Deutschland) 16.09., 20.00 Uhr - PEARLS 2012 - Screening der von der Jury ausgewählten Gewinnerfilme Die Gewinnerfilme PEARLS 12 werden am 16.09.2012 bekanntgegeben. 4. Private I’s - Dana Ruttenberg, Oren Shkedy (Israel) 5. Topography of Pleasure and Pain – Ming Poon, Victric Thng (Singapur) 6. Event – Timo Wright (Finnland) 7. DAY – Osi Wald, Efrat Rubin (Israel) 8. L’instant suspendu – Cristina Dias (Belgien) FILM POOL 12 - Festival Internationale TanzFilmPlattform Berlin Filmfestival für Tanz- und Animationsfilm / Competition / Networking / Workshop Vom 13.-16. September 2012 findet zum sechsten Mal das Tanzfilmfestival „POOL 12 - INTERNATIONALE TanzFilmPlattform BERLIN“ im DOCK 11 in Berlin statt. POOL ist eine seit 2007 jährlich wiederkehrende TanzFilmPlattform für jene Art von Tanzfilm, welcher Tanz nicht nur im klassischen Sinn, als gefilmte Choreographie, dokumentiert, sondern welcher aus dem Zusammenspiel von Schnitt, Animation, Kreativität und anderen Techniken aus dem Tanz einen Film schafft, welcher zu einem Gesamtkunstwerk geworden ist. Tanz nicht nur im klassischen Sinne bedeutet auch, dass Filme willkommen sind, welche jegliche Form von Bewegungen einfangen und zu einer Choreographie im Film werden lassen. Zudem hat POOL keine Kategorien. Uns interessiert nicht ob es ein Low oder High Budget Film ist, oder welchen Werdegang der Künstler vor POOL hatte. Ziel ist es eine Plattform für Tänzer, Choreographen, Filmemacher, Regisseure, Künstler, Organisatoren und alle Interessierten zu schaffen, welche Platz für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch, Entwicklung und Weiterbildung und Präsentationsmöglichkeiten bietet. Aus allen Einsendungen erstellt die Jury von POOL 12 ein Filmprogramm und wählt die Gewinnerfilme, PEARLS 12 aus. Die PEARLS sind die gleichberechtigten Siegerfilme der POOL- INTERNATIONALE TanzFilmPlattform BERLIN. Zusätzlich zum Wettbewerbsprogramm bietet POOL diverse Programmpunkte, wie Workshops zum Thema Medien/Film/Tanz, Präsentationen, Vorträge und Diskussionen. # Jury: Elizabeth Markevitch, Hiroko Tanahashi, Arnd Wesemann # Organisation: DOCK 11, Rosi Ulrich, Max Schumacher - post theater, Sarah Möller, Katja Karouaschan # Foto: Barbara Dietl # Mit finanzieller Unterstützung des Bezirksamtes Pankow von Berlin, Fachbereich Kunst und Kultur www.pool-festival.de P R E M I E R E: 13. September 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 14. September 2012 bis 16. September 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller PERFORMANCE URBANSCAPES 012 ein choreographischer Walk am Innsbrucker Platz von Jörg Lukas Matthaei & Ingo Reulecke Der Tänzer/Choreograph Ingo Reulecke und der Regisseur Jörg Lukas Matthaei kooperieren seit über 10 Jahren regelmäßig in Projekten mit unterschiedlichen Künstlern und Akteuren. Dabei entstehen ortsspezifische Inszenierungen, die schon mal 24 Stunden dauern können, Reisen vom Morgen in die Nacht entlang eines einzigen Streichquartetts oder solche in die Zukunft unserer Vergangenheit quer durch die Stadt. Jetzt geht‘s zum Innsbrucker Platz: Wo entlang der Schneise der Stadtautobahn aus den 60er Jahren die Gräber der letzten Kriegstage auftauchen und das „atombombensichere Versuchshaus“ aus den 50ern die Strassenbahnersiedlung der 20er überblickt. Dort, wo Berlin wie New York aussieht, an der letzten Abfahrt vor New Jersey oder wie Düsseldorf an einem weniger glanzvollen Tag, beginnt ein Dialog zwischen Henry David Thoreau und John Cage. Natursehnsucht und Aufruf zum individuellen Widerstand begegnen der Kunst offener Systeme mit happy new ears. Stadt wird als Landschaft erfahrbar, als Naturraum eigener Ordnung. Die Tänzer/Performer Katharina Meves und Franz Rogowski, die Musiker Biliana Voutchkova und Klaus Janek führen die Besucher auf einen Pfad, an dem entlang ein „Bewegungschor“ unterschiedlichster BerlinerInnen die Wahrnehmung öffentlicher Räume manipuliert oder einige alt-erfahrene FolkloreTänzer plötzlich auftauchen. Wobei offen bleibt, ob nachher der Unabomber aus der Hütte am See herauslächelt oder die gemeinsame Einkehr beim freundlichen Koreaner winkt. Foto: Kirsten Seeligmüller http://www.matthaei-und-konsorten.de/ # Inszenierung / Choreographie: Jörg Lukas Matthaei & Ingo Reulecke # Tanz / Performance: Katharina Meves, Fanz Rogowski # Musik & Sounddesign: Klaus Janek, Biliana Voutchkova # Ausstattung & Kostüm: Dorothea Ronneburg # Video: Carlos Bustamante # Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro # Technische Leitung: Miriam Akkermann # Öffentlichkeitsarbeit: Nora Gores, Kunst-PR-ojekte # Projektmitarbeit: Katharina Malong # Foto: Merli Nadj-Torma # Bewegungschor: Claudia Albrecht, Brigitte Geier, Ulrike Loebs, Eveline Krause, Lena Gebhardt, Petra Rostock, Andrea Krohn, Barbara Seifert, Clara Rodriguez, García-Muñoz u.v.a. # Eine Produktion von muvingstudies, unterstützt durch DOCK 11 P R E M I E R E: Berlin & die Hochschule für Schauspielkunst 14. September 2012 „Ernst Busch“ Berlin, Abt. WEITERE VORSTELLUNGEN: Choreographie. Gefördert durch 15. September 2012 bis 23. September 2012 den Hauptstadtkulturfonds. im Startpunkt am Innsbrucker Platz PERFORMANCE DIGITALE VOLKSKUNST Künstler Biographien: Jo Fabian gilt als Schöpfer eines ungewöhnlichen Bildertheaters und arbeitet in seinen Gesamtkunstwerken als Autor, Regisseur, Choreograph, Bühnenbildner, Videokünstler, Lichtdesigner und Programmierer. 1960 in Ost-Berlin geboren, verlässt er 1987 die Staatstheaterstrukturen und gründet eine eigene freie Gruppe „Example Dept“ aus der das Künstlerkollektiv „Department“ hervorgeht. Seit 1999 kreiert er zudem eine eigene Tanzsprache, die auf Texten aufbaut und dem Alphabet getreu in Bewegung umgesetzt werden kann. In mehr als 50 Inszenierungen entwickelt er sein eigenes Theaterkonzept und durchbricht damit konsequent die Genregrenzen zwischen Schauspiel, Tanz, Performance, Konzert und Installation. 1994 werden zwei seiner Arbeiten auf das Berliner Theatertreffen eingeladen. 1999 erhält Jo Fabian den „Deutschen Produzentenpreis für Choreographie“. Er forscht seit Jahren an einem Spektralsurrealismus, wodurch die Mechanismen des Unbewussten und dessen Einfluss auf die künstlerische Produktion neu definiert werden können. In dieser Spielzeit arbeitet Jo Fabian am Neuen Theater Halle, am Theater Mülheim an der Ruhr, am Staatstheater Cottbus, am Theater der jungen Generation Dresden und am Schauspiel Magdeburg. Annegret Thiemann 1971 geboren, 1982 - 1990 Studium an der Palucca Schule Dresden, Fachschulabschluß als Bühnentänzerin 1990, anschließend dreijähriges Engagement im Ballett der Staatsoper Dresden. Seit 1993 freiberuflich tätig als Tänzerin, Schauspielerin und Choreographin, (Gast am Staatsschauspiel Dresden, am Anhaltinischen Theater Dessau, Theater Vorpommern Greifswald, Theater junge Generation Dresden, Neues Theater Halle sowie Entwicklung eigener Stücke und choreographische Arbeit in Schauspielprojekten. Seit 2000 Arbeitsschwerpunkt in Berlin in zahlreichen Inszenierungen von Jo Fabian z. B. Lighthouse“, „The Dark Side of Time“, „Tristan und Isolde“, „Ten Years after“, Living Types“, „Polka Dot“, „Independent Swan“, „PiMorphosen“. Harald Thiemann wurde1966 in Görlitz geboren. Er nahm Schlagzeug- und Klavierunterricht am Konservatorium Cottbus und studierte anschließend fünf Jahre klassische Percussion & Drumset an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. 1988 absolvierte er mit großem Erfolg das Staatsexamen und wurde danach als Solopauker an die Dresdner Philharmonie verpflichtet. Harald Thiemann lebt und arbeitet als Musiker & Komponist seit 1990 in Berlin. Er beschäftigt sich mit den Musiken & Spielkonzepten von Miles Davis, erhält zahlreiche Aufträge für Kompositionen & Arrangements für Theater & Bühne, z. B. - „Der Drache“ - 2007, das theater erlangen -„Antigone“ - 2007, Yael Ronon nach Sophokles, Uraufführung, Staatsschauspiel Dresden - „Sugar“ - von Jule Styne und Bob Merrill, 2008 Erstaufführung der Fassung f. Klarinette, Klavier, Kontrabass & Percussion - „Die Kindermörderin“ - 2009, von Heinrich Ludwig Wagner, das theater erlangen - „Hearts Fear“ - 2010, Uraufführung, Anhaltinisches Theater Dessau, Regie: Andrea Moses 2006-08 studiert er Komposition & Instrumentation bei Jolyon Brettingham-Smith & Manolis Vlitakis. 2009 gründet er das Ensembles „CLUB JAZZ DEBAKEL“ mit regelmäßiger Konzerttätigkeit in Berlin. Harald Thiemann unternimmt in verschiedensten Musikformationen zahlreiche Gastspiele im deutschsprachigen Raum, Europa, Nordafrika und Asien. Johanna-Elisa Lemke, geboren in Berlin. Ausbildung zur zeitgenössischen Bühnentänzerin in Berlin und Amsterdam. Zusammenarbeit mit verschiedenen Choreographen u.a. am Staatstheater Oldenburg und an der Deutschen Staatsoper in Berlin mit Martin Stiefermann, am Theater Osnabrück mit Marco Santi sowie mit Jens van Daele, Danskern Utrecht, Club Guy & Roni, Friederike Plafki. Mitbegründerin der Tanzcompagnie Blondflug sowie des Müller und Tochter Textverlags. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Constanza Macras in der Tanzcompagnie DorkyPark. ein Rechercheprojekt von DOCK 11, Jo Fabian, Johanna Lemke und Tomi Paasonen Die Künstler Johanna Lemke, Tomi Paasonen und Jo Fabian untersuchen den Neologismus „digitale Volkskunst“. Es geht um Definitionen, Vergleiche und Entdeckungen. Was sagen Beiträge digialer Volkskunst über die Urheber und Rezipienten aus? Welche Kompetenzen entwickeln sich dabei. Gibt es neue Erkenntnisse über Publikum, Aufmerksamkeit, Themen, etc. Gibt es Einfluss auf die künstlerische Produktion? Die Digitale Volkskunst bezieht sich nicht nur auf YOUTUBE, sondern schließt auch Sound / Musik, Bildende Kunst / digitale Volkskunstgalerien, Literatur / Fanfiction und andere Literaturseiten, Darstellende Kunst / Tanz / Performance / Site Specifc Aktionen, Karikatur / Satire / Comics sowie Film mit ein. Die Ergebnisse werden als Installation, im Gespräch und als Performance präsentiert. # künstlerische Recherche: Jo Fabian, Johanna Lemke, Tomi Paasonen # Produktionsleitung: Rosi Ulrich # Tischlerarbeiten: Fritz Pretel # Foto: Barbara Dietl # Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN««««« # Das Rechercheprojekt wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. PROGRAMM 20. + 21.09., jeweils 20.30 Uhr im DOCK 11 SPEEDPAINTING eine Performance von Jo Fabian mit Anne und Harald Thiemann Spinnen eine interaktive Installation von Tomi Paasonen und Kirill Lorech # Konzept / Idee: Tomi Paasonen # Audio: Kirill Lorech # Video: Tomi Paasonen und Kirill Lorech Ausstellung Foto: Kirsten Seeligmüller 22. + 23.09., jeweils 20.30 Uhr im DOCK 11 Kaiser Wilhelm im Exil eine Performance von und mit: Johanna Lemke, Santiago Blaum und Kaiser Wilhelm. „In the internet, everyone is famous for at least 15 people“ (nach Warhol/Momus) P R E M I E R E: 20. September 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 21. September 2012 bis 23. September 2012 im DOCK 11 Spinnen eine interaktive Installation von Tomi Paasonen und Kirill Lorech # Konzept / Idee: Tomi Paasonen # Audio: Kirill Lorech # Video: Tomi Paasonen und Kirill Lorech Ausstellung Foto: Kirsten Seeligmüller HÖRSPIEL BERLINER HÖRSPIELFESTIVAL 2012 Das Festival des Freien Hörspiels Das BERLINER HÖRSPIELFESTIVAL 2012 - Das Festival des Freien Hörspiels – geht in die 4. Runde. Das Festival bietet dabei einen faszinierenden Einblick in eine vielfältige Independent - Hörspiel - Szene, in der sowohl Hörspiel-Amateure als auch erfahrene Profis vertreten sind. Jedes Jahr werden über 100 Hörspiele, Features, Sound- und Sprachexperimente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Festival eingeschickt. Die präsentierten Hörspiele müssen ohne redaktionelle Hürden und Instanzen und/oder in Eigenverantwortung der Macherinnen und Macher produziert worden sein. Stücke entstehen, sobald sie jemand machen will, nichts bleibt in der Schublade. Das bedeutet auch, es gibt keine Konventionen - keine Qualitätsgarantien – keine Tabus. Freies Hörspiel kann pures Abenteuer bedeuten. Top oder Flop – subjektiv, psychotisch oder einfach genial. Highlight des Programms sind die Wettbewerbe. Am Samstag Abend wählt das Publikum den Sieger des „KURZEN BRENNENDEN MIKROS“, den Kurzhörspielpreis mit Hörspielen bis 20 Minuten Länge. Der Langhörspielpreis, das „LANGE BRENNDENDE MIKRO“ wird durch eine hochkarätige Jury aus Hörspielmachern, Autoren und Hörspielkritikern am Sonntag Abend vergeben. VERANSTALTER Berliner Hörspielfestival E.V. FESTIVALZEITEN Freitag: 18:30 Samstag: 16:30 Sonntag: 16:30 Foto: Kirsten Seeligmüller http://berliner-hoerspielfestival.de http://de-de.facebook.com/pages/Berliner-Horspielfestival/140648642648167 P R E M I E R E: 28. September 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 29. September 2012 bis 30. September 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller T A N Z PE R F O R M A N C E YOKU- BOU - Gier auf Lust eine Tanzperformance von TEN PEN CHii ARTLABOR YOKU- BOU, japanisch, heißt Gier auf Lust und ist Ausgangspunkt für die Recherche, zu dieser interdisziplinären Performance. Lust und Gier sind starke Antriebskräfte unseres Handelns, Fühlens und Denkens. Gier kommt von Begehren oder Begierde. Es ist ein seelischer Antrieb Mängel geistiger (Emotionen, Phantasie, Wünsche) oder körperlicher Art (Triebe, Schmerz, Hunger, Durst) zu beheben. Neugier führt zu Entdeckungen, Erfindungen, Entwicklungen und Habgier äußert sich negativ in Raffiger, Hab- und Raffsucht und bezeichnet das übersteigerte Streben nach materiellem Besitz unabhängig von dessen Nutzen. Lust ist die angenehme Weise des Erlebens und ein wesentlicher Bestandteil der Trieb- und Bedürfnislehrern. Lust zeigt sich beim Speisen, sportlichen und kreativen Aktivitäten und als Bestandteil sexuellen Erlebens. Foto: Kirsten Seeligmüller # Regie / Konzept / Installation / Licht: JoaXhim Manger ( D ) # Choreographie / Tanz: Yumiko Yoshioka ( J ) & Team # Komposition / Musik: Zam Johnson ( US) # Performance: Jesus Soberon ( ES), Matilde Javier Ciria (ES), Slava Inazemtsev Viachaslau ( BY ), Julischka Stengele (D), Spiros Paterakis # Assistenz: Aniko Kiss # Lichttechnik: Stephan Lemanski (D) # Videokunst-Dokumentation: Mario Morleo (D/I), Yoann Trellu ( F ) # Graphik: Ollie Peters (D) # PR: Jenny Galow (D) # Foto: Klaus Rabien (D), Jens Femerling (D) # Assistenz: Michael Krause (D), Tom A-dam (NL) # PRODUKTION: TEN PEN CHii ARTLABOR # Gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg –Vorpommern, Landkreis Uecker-Randow, Land Steiermark, graz/kult&gvv. + steierischekulturinitiative, und unterstützt vom schloss bröllin e.V und DOCK 11. P R E M I E R E: 04. Oktober 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 05. Oktober 2012 bis 07. Oktober 2012 im DOCK 11 LITERATUR Annett Gröschner: Walpurgistag im Pankower Lesegespräch mit Jan Böttcher Annett Gröschners Werk umfasst schon heute neben zwei Romanen und einem großen Korpus an Essays und Erzählungen auch eine ebenso wichtige Abteilung der Herausgeberschaften. Stets ist sie unterwegs zwischen Fakt und Fiktion, eignet sich im Archiv so gerne wie an der Straßenecke deutsche Zeitgeschichte an. Im Café EDEN***** wird sie ihren aktuellen Roman Walpurgistag (2011) vorstellen. Darin kreuzen sich in 24 Stunden zahlreiche Lebensläufe und Sprachhaltungen im heutigen Berlin. Im Gespräch öffnet Annett Gröschner die Werkstatt: Wie wandert der Ton der Passanten aus dem Ohr in die Literatur, wie wird er überformt, und was ist das heute noch: eine glaubwürdige Stimme? Foto: Kirsten Seeligmüller # Schriftstellerin: Annett Gröschner # Kurator / Leitung: Jan Böttcher # Foto: Philipp von Recklinghausen # Den Büchertisch stellt „Bei Saveedra“. # Eine Veranstaltung von KOOK text+ton und DOCK 11 # Die Reihe „Pankower Lesegespräche“ wird unterstützt vom Kulturamt Pankow und im November und Dezember mit weiteren Lesegesprächen fortgesetzt. P R E M I E R E: 10. Oktober 2012 im EDEN««««« Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ BREAKFAST ein Tanzstück von Shang-Chi Sun Die Welt von BREAKFAST ist eine Küche, früh am Morgen. Es ist ein besonderer Augenblick des Alltags: zwischen Nacht und Tag, zwischen Wachzustand und verlassenen Träumen. Bilder, Gerüche, Nachrichten, Geschmack, Berührung, Geräusche... Diese Eindrücke verschmelzen in eine Erwachung der Sinne. In diesem Moment ist die Fragmentierung der individuellen Eindrücke am stärksten. In enger Zusammenarbeit mit dem Autor Gordon Florenkowsky und dem Filmmacher Krzysztof Honowski kreiert Shang-Chi Sun eine Live Tanz-/Filmproduktion. Er führt den Zuschauer auf undefinierten Pfaden an der Grenze zwischen Realität und Fiktion, Wahrheit und Lüge, Emotionen und Komödie. Drei Kameras auf der Bühne nehmen auf und zeigen auf einem überdimensionalen Bildschirm, neben der Live Performance, eine überraschende Nähe. BREAKFAST ist eine surreale Erfahrung zu den Geräuschen der Haut, der Berührung einer Stimme und dem Geruch der Träume... Das neueste Stück des Choreografen Shang-Chi Sun wurde im August 2012 zur Eröffnung des Taipei Arts Festival uraufgeführt. Seit 2011 präsentierte er fünf weitere Produktionen: „Genus“ für Cloud Gate Dance Theatre 2 (TW), „Je.Sans.Paroles“, „Traverse“, „Ein Deutsches Requiem“ in Nürnberg und „Under trot“ für The Transitions Company Laban in London. Shang-Chi Sun ist Preisträger des “LMF Dance Found“ aus Taiwan und sein Solo „Traverse“ 2012 wurde für die Priority List des europäischen Netzwerks Aerowaves ausgewählt. Foto: Kirsten Seeligmüller # Choreografie: Shang-Chi Sun # Film: Krzysztof Honowski # Tanz / Kamera: Annapaola Leso, Ruben Reniers, Fernando Balsera Pita # Text / Dramaturgie: Gordon Florenkowsky # Bühnenbild / Kostüme: Shang-Chi Sun # Lichtdesign: Hans Fründt # Live Musik: Markus Pesonen # Produktionsleitung: Taipeh Ping Sun # Kommunikation: Taipeh Ling-Chih Chow # Fotos: Philipp Dümcke # Management: Laurent Dubost # Eine Koproduktion von Taipei Arts Festival/Bravo Only! und fabrik Potsdam. # Mit freundlicher Unterstützung von Cloud Gate Dance Foundation und Goethe Institut. # Mit finanzieller Unterstützung des Bezirksamtes Pankow D T . P R E M I E R E: von Berlin, Fachbereich Kunst und Kultur. 11. Oktober 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: www.shangchi.de 12. Oktober 2012 bis 13. Oktober 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller SHOWING Babel Steps von Marilén Iglesias-Breuker Le Laboratoire Chorégraphique de Reims Am Sonntag, dem 14. Oktober um 16 Uhr in EDEN«««««STUDIOS, Breite Strasse 43, 13187 Berlin / Pankow stellt das Laboratoire Chorégraphique aus Reims das Projekt Babel Steps von Marilén Iglesias-Breuker vor. Es zeigt das Ergebnis einer Begegnung zwischen Tänzern aus Champagne-Ardenne und Berlin. Das Publikum wird einige Auszüge von Choregraphien der Künstler aus Reims sehen können. Babel Steps ist 2011 aus einer Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus Berlin Mitte entstanden. Es zeigt unsere Fähigkeit auf, einen Dialog der Körper dort einzurichten, wo derjenige der Sprache scheitert. Daher der Titel „Babel“, um den ‚hétéroclisme’ der Kulturen von jedem Einzelnen anzudeuten, und „Steps“, weil der Schritt manchmal mehr sagt als das Wort. Dieses Projekt von „ beweglicher Schaffung“, kann Künstler von unterschiedlichem Kurs, Kultur und Generation verbinden. Es zeigt die Momente und einzigartigen Leistungen, die die direkte Reflexion unserer Fähigkeit des Zusammenlebens sind. Eine Erfahrung, die es mit dem Publikum zu teilen gilt. Le Laboratoire Chorégraphique de Reims ist einer Künslerresidenz für Austausch und Kolloquien zum zeitgenössichen Tanz in der Region Champagne-Ardenne. Es wird von Marilén Iglesias-Breuker seit 2003 geleitet. Foto: Kirsten Seeligmüller Die Deutsch-argentinische Choreografin und Soziologin Marilén Iglesias Breuker studierte an der Folkwang Hochschule. 1981 erhielt sie den Folkwang-Preis. Sie gehörte dem Folkwang Tanzstudio unter Suzanne Linke an und schuf erste eigene Choreografien. Es folgten Preise auf den Wettwerben von Bagnolet und Nyon und eine Arbeitsphase in New York, bis sie sich in Frankreich niederließ und dort zusammen mit Luc Petton die Tanztruppe Icosaèdre gründete. Seit 1985 lebt sie in Reims, regt wichtige Ereignisse des Tanzes in dieser Stadt an und kreierte Choreographien, die auf Gastspielreisen in Europa, Japan und Südamerika vorgestellt wurden. Seit 2003 ist sie als verantwortliche künstlerische Leiterin des Laboratoire Chorégraphique tätig. 2011 nahm sie als Choreografin am Projekt für europäische Kooperation Rec>On teil und wirkte 2012 als Co-Autorin bei der Choreografie „SWAN“ (Le Guetteur – Luc Petton & Cie) mit. Le Laboratoire Chorégraphique de Reims wird von la Ville Reims, la Région ChampagneArdenne/ORCCA, le Ministère de la Culture/DRAC de Champagne-Ardenne und le Département de la Marne unterstützt. P R E M I E R E: 14. Oktober 2012 im EDEN««««« TREFFEN 2. Arbeitstagung der Freien Darstellenden Künste präsentiert von LAFT Berlin e.V., ZTB e.V. sowie das Tanzbüro Berlin Eingeleitet durch ein Impulsreferat werden auf der Arbeitstagung Perspektiven und Strukturfragen der Freien Darstellenden Kunst Berlins zunächst in einzelnen thematischen Arbeitsgruppen und dann in einer abschließenden Gesprächsrunde diskutiert. Die Hauptthemen sind: Soziale Sicherung, Kreativwirtschaft und Wirtschaftsförderung sowie kulturpolitische Kooperationen der Freien Szene. Ziel der Tagung ist, sowohl einen von möglichst vielen Akteuren getragenen Diskurs zu wichtigen arbeits- und kulturpolitischen Fragen zu etablieren als auch konkrete Arbeitsschritte heraus zu kristallisieren, die dann von den Interessenvertretungen verfolgt werden können. Die Arbeitstagung beginnt mit einem Impulsreferat zur aktuellen Lage der Freien Darstellenden Künste in Berlin. Anschließend finden Informations- und Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themen statt. In einer Abschlussdiskussion werden dann die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt und mögliche Schwerpunkte zukünftiger Maßnahmen formuliert. Programm 14 Uhr Begrüßung und Impulsreferat Gabriele Naumann-Maerten 15 Uhr Informations- und Arbeitsgruppen Arbeitsgruppe 1: Soziale Sicherung Moderation: Sören Fenner (Dachverband Freier Theaterschaffender Hamburg e.V.) Gäste u.a.: Norbert Klisch (Jobcenter Berlin/Vorstandsmitglied ZTB e.V.), Dr. Carroll Haak (Politik- u. Sozialwissenschaftlerin (angefragt) Arbeitsgruppe 2: Kreativwirtschaft - Wirtschaftsförderung für die Freien Darstellenden Künste Moderation: Tom Mustroph (Journalist/Senats-Jurymitglied) Gäste u.a.: Dirk Förster (LOFFT Leipzig), Christophe Knoch (Veranstalter/Mica Moca Berlin), Andreas Lübbers (Hamburg Hoch11 (angefragt), Ingrid Walther (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen) Foto: Kirsten Seeligmüller Arbeitsgruppe 3: Kulturpolitische Kooperationen der Freien Szene Moderation: Elisa Müller (Regisseurin), Anne Passow, Simone Willeit (Tanzbüro Berlin) 17 Uhr Pause / Auswertung der Arbeitsgruppen 19 Uhr Abschlussdiskussion Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen und weiterführende Diskussion 21 Uhr Ende der Arbeitstagung / Informelles Zusammenkommen P R E M I E R E: 16. Oktober 2012 im EDEN««««« TANZ Do or Die ein Tanzduett von Jennifer Mann und Heidi Weiss Die Inspiration zu dem Stück kam von den Texten von Eckart Tolle. Es beschäftigt sich mit unserer Fixiertheit aufs „tun“, immer aktiv sein zu müssen. Was bewegt unseren Geist, der ständig überstimuliert, mit immer neuen ToDo-Listen beschäftigt ist,- und wie äußert sich dies in äußerer „Bewegtheit“. Die Sehnsucht danach nur noch „sein“ zu dürfen, bringt die Tänzerinnen in einen ruhigeren Zustand, wird aber immer wieder verstört durch unseren Wahn für alles eine Lösung finden zu müssen, etwas erreichen zu wollen, alles erledigen zu müssen. Aus diesem inneren Konflikt entsteht das kreative Spannungsfeld, das es möglich macht den „Jetzt“ Zustand zu betreten und wieder zu verlassen. Für Jennifer Mann und Heidi Weiss sind diese Themen eng verknüpft mit der intensiven Beschäftigung mit dem Yoga und der daraus resultierenden Lebensweise. In ihre Arbeit recherchieren sie häufiger Themen, die die Herausforderungen unserer modernen Welt widerspiegeln. Der Sehnsucht nach einem befriedigten und erfolgreichen Ego gegenüber einer einfachen Lebensweise, die die Seele zu nähren in der Lage ist. Stilistisch ist „Do or Die“ ein schönes Beispiel für die *Weissmann Technik, die die beiden Choreografinnen durch ihre jahrelange Zusammenarbeit und Lehrtätigkeit entwickelt haben. Foto: Kirsten Seeligmüller # Tanz / Choreographie: Jennifer Mann , Heidi Weiss # Freundlicher Unterstützung Yoga Sky, Tanzakademie Balance 1, DOCK 11 und Tanzhaus NRW # Music: Sebastian Seidemann, Aparat # Musikschnitt: Stefan Pahlke # Fotos: Sebastian Gäbel P R E M I E R E: 18. Oktober 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 19. Oktober 2012 bis 21. Oktober 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller INSTALLATION STUDIO eine Installation von Simo Kellokumpu & Vincent Roumagnac STUDIO is a proposal of geochoreographical extension of the studio. During their rehearsing period in EDEN««««« Studios, Vincent Roumagnac and Simo Kellokumpu will stretch the fourth corner of the studio out from Berlin to Sevastopol in Crimea and release it back. STUDIO is a part of This is dance : Yes ? No ? Maybe ? - project by the french-finnish collaboration who showed the installation EDEN««««« (session) fiction in EDEN««««« in June 2011. www.kellokumpu.wordpress.com Foto: Kirsten Seeligmüller # Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN««««« # Unterstützt von Finnland Institut in Deutschland: http://www.finnland-institut.de/index.php?id=2 P R E M I E R E: 25. Oktober 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 26. Oktober 2012 bis 28. Oktober 2012 im EDEN««««« LITAUISCHES TANZWOCHENENDE : Salamandra‘s Dream ein Tanzsolo von Loreta Juodkaite. und Valentinas Masalskis Litauisches Tanz-Wochenende präsentiert von der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland und dem Litauischen Informationszentrum für Tanz Transformation and renewal, quest for one’s identity in the wild of today’s consumer world. Salamandra’s Dream is a dance diptych inspired by an amphibian salamander, which in the Middle Ages was regarded as a messenger from hell and a symbol of alchemy due to its ability to regenerate lost parts of the body and to produce enormously dangerous poison. “A nearhallucinogenic experience”, as British theatre critic Andrew Haydon puts it. The performance has been awarded two prestigious Lithuanian theatre awards Golden Stage Crosses – for the best debut and best music. It is a work of two different artists: Lithuania theatre legend, actor and director Valentinas Masalskis and one of the most prominent young Lithuanian dancers-choreographers, Loreta Juodkaite.. # Direction: Valentinas Masalskis # Choreography / dance: Loreta Juodkaite. # Music: Marius Baranauskas # Set / costume design: Renata Valc(ik # Foto: Marius Jasinevic(ius # Menu; spaustuve./ Arts Printing House Foto: Kirsten Seeligmüller Première: 2006 Wandlungsfähigkeit bis zur Erneuerung, so wie die Suche nach Identität in der Wildnis heutiger Konsumwelt. Salamandra’s Dream is ein Tanz Diptychon, inspiriert durch den amphibischen Salamander, welcher im Mittelalter als Bote der Hölle galt und auch als Symbol der Alchemie gehalten wurde aufgrund seiner Fähigkeit, die verlorenen Gliedmaßen nachwachsen zu lassen und ein extrem gefährliches Gift zu produzieren.„Ein fast halluzinogenes Erlebnis“ so der englische Theaterktitiker Andrew Haydon. Das Tanzstück wurde zweimal mit dem höchsten litauischen Theaterpreis „Goldenes Bühnenkreuz“ für das beste Debüt und die beste Musik ausgezeichnet. Salamandra’s Dream ist eine Zusammenarbeit von zwei verschiedenen Künstlern: der litauischen Theater-Legende, dem überaus erfolgreichen Schauspieler und Regisseur Valentinas Masalskis und einer der berühmtesten jungen litauischen Tänzerin und Choreographin Loreta Juodkaite.. # Künstlerische Leitung: Valentinas Masalskis # Choreographie / Tanz: Loreta Juodkaite. # Musik: Marius Baranauskas # Ausstattung / Kostüm: Renata Valc(ik # Licht: Aurelijus Davidavic(ius # Foto: Marius Jasinevic(ius # Produktion: Menu; spaustuve. / Arts Printing House # Gefördert durch: Lietuvos respublikos kultu-ros ministerija, LIETUVOS RESPUBLIKOS KULTU-ROS RE.MIMO FONDAS # Unterstützt von: Vilniaus miesto savivaldybe., „Vilniaus energija“ # Partner: Botschaft der Republik Litauen in Deutschland # Dank an: Lietuvos šokio informacijos centras, www.dance.lt Uraufführung: 2006 GATSPIEL: 25. Oktober 2012 im DOCK 11 LITAUISCHES TANZWOCHENENDE : Sibilla ein Tanzsolo von Loreta Juodkaite. und Valentinas Masalskis Litauisches Tanz-Wochenende präsentiert von der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland und dem Litauischen Informationszentrum für Tanz Sibilla is a dance performance created by two artists of very different backgrounds and generations: young dancer Lora Juodkaite. and an acclaimed director Valentinas Masalskis. It is their second co-authorised production, the first, Salamandra‘ Dream (2006) having been awarded two national theatre prizes. Sibilla has been inspired by women-oracles of Greek and Roman mythology who, according to the myths, were appointed to serve the holy mission of mediating between gods and men. In Sibilla Loreta Juodkaite. is the only performer but her powerful presence and energy with which she performs is enough to fill the whole space. Sibilla ist ein Tanzstück von zwei Künstlern mit völlig unterschiedlichen Ausbildungen und aus unterschiedlichen Generationen: einer jungen Tänzerin Lora Juodkaite. und einem gefeierten Regisseur Valentinas Masalskis. Das ist ihre zweite Zusammenarbeit; die Erste, Salamandra‘ Dream (2006), wurde mit dem höchsten litauischen Theaterpreis ausgezeichnet. Sibilla wurde von den weiblichen Orakeln aus der griechischen und römischen Mythologie inspiriert, welche, wie der Mythos besagt, zum Dienst einer heiligen Vermittlungsrolle zwischen Göttern und Menschen bestimmt wurden. In Sibilla ist Lora Juodkaite. eine Solo-Performerin, aber ihre kraftvolle Präsenz und Energie, wie sie auftritt, reichen aus, um den ganzen Bühnenraum damit auszufüllen. # Choreography: Loreta Juodkaite. # Direction: Valentinas Masalskis # Music: Tomas Kutavic(ius # Set design / costumes: Renata Valc(ik # Foto: Michailas Raškovskis Premiere: 2008 # Choreographie / Tanz: Loreta Juodkaite. # Künstlerische Leitung: Valentinas Masalskis # Musik: Tomas Kutavic(ius # Ausstattung / Kostüme: Renata Valc(ik # Licht: Aurelijus Davidavic(ius # Foto: Michailas Raškovskis # Produktion: Menu; spaustuve. / Arts Printing House # Gefördert durch: Lietuvos respublikos kultu-ros ministerija, LIETUVOS RESPUBLIKOS KULTU-ROS RE.MIMO FONDAS # Unterstützt von: Vilniaus miesto savivaldybe., „Vilniaus energija“ # Partner: Botschaft der Republik Litauen in Deutschland # Dank an: Lietuvos šokio informacijos centras, www.dance.lt # Partner: Botschaft der Republik Litauen in Deutschland Uraufführung: 2008 Loreta Juodkaite. is a young dancer and choreographer who graduated from the Salzburg Experimental Academy of Dance in 2005 and in less than two years of committed work has found her unique stage language as well as her own audience. Fond of improvisation and jazz, in 2006 she created an improvisation performance Here and Now with two jazz musicians and a vocalist. December 2006 in collaboration with theatre director Valentinas Masalskis at the Arts Printing House she presented her new piece – dance diptych Salamandra’s Dream, which set her among the most interesting choreographers in Lithuania. In 2007 Loreta Juodkaite. gained two awards in Lithuania: she was awarded with the highest performing arts award, Golden Stage Cross, for the best debut of the theatre season. She also received “Sketch” award set up by “Philip Morris Baltic” for the brightest young dance creator of the year. She has been largely acclaimed by professional dance community, critics and general media as one of the most promising artists in Lithuania today. She toured many countries including such important venues as The Place in London or Internationale Tanzmesse NRW in Düsseldorf. Loreta Juodkaite. ist eine junge Tänzerin und Choreographin, die das SEAD, die Salzburg Experimental Academy of Dance, in 2005 absolvierte und nach weniger als zwei Jahre engagierten Arbeitens ihre eigene Bühnensprache sowie eigenes Publikum gefunden hat. Anhand Improvisation und Jazz kreierte sie 2006 eine Performance Here and Now zusammen mit zwei Jazzmusikern und einem Sänger. In Dezember 2006 präsentierte sie in Arts Printing House, in Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Valentinas Masalskis, das neue Stück – Tanz Diptychon Salamandra’s Dream, das sie zu einer der interessantesten Choreografen Litauens machte. In 2007 wurde Loreta Juodkaite. mit zwei höchsten Preisen in Litauen ausgezeichnet: Im Bereich der darstellenden Kunst hat sie „Goldenes Bühnenkreuz“ für das beste Debüt im Theatersaison und den „Sketch“-Preis von „Philip Morris Baltic“ für die erfolgreichste junge Tanzschaffende des Jahres bekommen. Sie wurde von der professionellen TanzCommunity, Kritikern und von der Tagespresse als eine der vielversprechendsten Künstlerin Litauens anerkannt. Ihre Tourneen hat sie in verschiedenen Ländern gehabt, GATSPIEL: darunter auch in solchen renommierten Veranstaltungsorten 26. Oktober 2012 wie The Place in London oder Internationale Tanzmesse NRW in Düsseldorf. im DOCK 11 ...We did not come here to pick up love from the others and to prove our worth in this way. We are here in order to accomplish a difficult task - by loving and accepting ourselves in full to become wholesome and complete. Nobody else is obliged to love us, just we ourselves... Two dancers and cello player on the stage contemplate on the topics of search for oneself in others, conditionings of the past, discovering silence in noise. Investigation of inner femininity and masculinity that dwells deeply inside each human being could be found in the project as an attempt to unify those two aspects. Here is important exploration of the sensations when we come back to ourselves in order to say “Yes – I am what I am and I am loved unconditionally – as I am... # Choreography / Dance: Raimonda Gudavic(iu-te., Mantas Stabac(inskas # Violoncello: Snieguole. Mikalauskiene. # Composer: Egidija Medekšaite. # Video projections: Mindaugas Arlinskas # Costume design: Ru-ta Biliu-naite. # Lighting design: Vladimiras Šerstabojevas # Concept / production: Audra Molyte. # Implementing institution: Open Culture # Supported institution: Culture Foundation of Lithuania Raimonda Gudavic(iu-te. A well known dancer of Lithuanian dance world. She acquired the basics of contemporary dance at Kaunas Dance Theatre Aura. Raimonda graduated from the Lithuanian Academy of Music and Theatre gaining BA degree in acting and dance. Soon after that she had an internship at the Lion‘s National Music and Dance Conservatoire, France. Since 2007 Raimonda had been studying at Helsinki Theatre Academy, Finland and in 2009 she graduated from there with MA of Arts in Contemporary Dance. In 2008 she worked at Dance Theatre Aura and created her first piece of choreography Back. While working and creating Back with professional dancers, R. Gudavic(iu-te. found out the freedom of creativity and, according to Birute. Letukaite., the artistic director of Aura, she introduced the dancers of the company to the different stylistics of movement, which Lithuania is in deficiency of. In 2009 Raimonda‘s piece of choreography Back was granted a Fortuna award for the debut of the year. R. Gudavic(iu-te. is a talented dancer as well an experienced dance instructor. She was teaching in Lithuania, Finland, Germany (K3 – Zentrum fur Choreographie Hamburg, Tanzlabor21 Frankfurt am Main) and Austria, where she was assisting K. Kussmaul in the ImpulzTanz’09 Vienna International Dance Festival. In the summer of 2010 Raimonda worked with the choreogprapher Ursina Tossi on a duet which they have presented in Dance-Kiosk and All1 Forum in Hamburg. In the spring of 2011 R. Gudaviciute participated in another project with the Tossi- Company called Abwesen. The piece was shown in the Sprechwerk Hamburg in March 2011. Raimonda is also a member of the the Flokki dance company in Finland. The group consists of six dancers and a music artist, all ex-students of the Theater Academy of Finland. They had their first presentation in November 2011 after residency in Saaren Kartano (Finland). The Flokki dance company is planning to meet again for another project in 2013. R. Gudavic(iu-te. is a well known dancer from the pieces of Lithuanian choreographers (B. Letukaite., A. Naginevic(iu-te., A. Katinas and M.Saivosalmi) as well from her work with internationally recognized choreographers (A.Tenhula, H. Kuorelahti, S. Kellokumpu, A. Martin, Y. Berg, O. Graf and B. Bourget). Raimonda was a member of the project Dance in Schools with Forsythe Company in Frankfurt am Main where she is living at the moment. Mantas Stabac(inskas An independent dancer, choreographer and teacher. Mantas has been in the world of contemporary dance for more that thirteen years already. Most time he works at the Dance Theatre Aura – here he gained the basic knowledge of the contemporary dance and got first experience as a performer. Stabacinskas performed in contemporary dance performances of recognized Lithuanian choreographers. He took part in many joint projects (dance/drama/music) as well in social projects and educational activities. Mantas gained remarkable professional experience during his internship in Dance Omi International Dance Collective in USA when working with foreign choreographers from USA, Germany, Britain, Israel, Canada, Finland and Austria. As a guest teacher and choreographer Mantas Stabac(inskas shared his experience at Middlesex University (Great Britain). The pieces of choreography created by him were highly rated in many festivals of Lithuanian and International scale: Dance News 2006, Arabesque 2006, Want to Rise 2007 etc. LITAUISCHES TANZWOCHENENDE : taip eine Tanzperformance von Raimonda Gudavic(iu-te., Mantas Stabac(inskas und Audra Molyte. ...Wir sind nicht hierher gekommen, um die Liebe von den anderen zu nehmen und auf diesem Wege unser Recht zu beweisen. Wir sind hier, um eine schwierige Aufgabe durchzuführen – heilsam und vollkommen zu werden, indem wir uns selbst akzeptieren und lieben. Niemand ist verpflichtet, uns zu lieben, nur wir selbst... Zwei Tänzer und eine Cellistin umkreisen die Thematik der Ich-Suche in anderen, die Thematik der Vergangenheit und der Auffindung von der Stille im Lärm. Die Erforschung von der inneren Weiblichkeit und Männlichkeit, welche tief in jedem von uns wohnen, können in dem Stück als Versuch diese zu vereinigen, gesehen werden. Das Duo erforscht auch die Empfindungen, wenn wir zu uns zurückkehren, anstatt zu sagen: „Ja – ich bin, was ich bin und ich bin bedingungslos geliebt, so wie ich bin... “. # Choreographie / Tanz: Raimonda Gudavic(iu-te., Mantas Stabac(inskas # Violoncello: Snieguole. Mikalauskiene. # Komponist: Egidija Medekšaite. # Video Projektionen: Mindaugas Arlinskas # Kostüm: Ru-ta Biliu-naite. # Licht: Vladimiras Šerstabojevas # Foto: Tomas Jundulas # Produktion / Konzept: Audra Molyte. # Durchführende Institution: Open Culture # Unterstützt von: LIETUVOS RESPUBLIKOS KULTU-ROS RE.MIMO FONDAS # Partner: Botschaft der Republik Litauen in Deutschland # Dank an: Lietuvos šokio informacijos centras, www.dance.lt # Partner: Botschaft der Republik, Litauen in Deutschland Snieguole. Mikalauskiene. The violoncello player graduated from Lithuanian Academy of Music in violoncello with professor R. Armonas. After her studies she actively took part in concert activities with Chamber Orchestra and Music Theatre of Klaipeda and toured with Youth Symphony Orchestra in Lithuania and Germany. Since 1997 she has been working with Kaunas Music Theatre, toured in Estonia and Switzerland. Snieguole. performed with Lithuanian music celebrities, such as Petras Geniušas, Vilhelmas C(epinskis, Violeta Urmana. In 2006 she established a String Trio and has been successfully performing classical music. At the moment the Trio is producing a CD and is engaged in experiments with a rock band. Egidija Medekšaite. A composer and sound artist. In 2007 she graduated in composition with Rytis Mažulis from Lithuanian Academy of Music and Theatre. In 2003 she took part in composition and music technology program in Tampere (Finland). Egidija took a number of master classes in Istebna (Poland), Dundaga (Latvia), Acanthes course in Mece (France); she also studied with Jonathan Harvey, Philippe Manoury, Martin Matalon. In 2006 she had an internship at Stuttgart Music Academy and took master classes with Marco Stroppa and Caspar J. Walter. Since 2001 Egidija Medekšaite. has composed a significant number of acoustic and electronic compositions for interdisciplinary projects, dance performances, animations. Her compositions are performed during contemporary music festivals in Lithuania and abroad. Egidija Medekšaite. composes mostly chamber music, often combining acoustic and electronic sound. The underlying principle in her work is strict organization of all parameters of music, based on some predefined patterns (progressions of pitches or durations, different numerological procedures, etc). However, Medekšaite.’s music sounds more as a meditative flow than a mathematically built structure. GATSPIEL: 27. Oktober 2012 bis 28. Oktober 2012 im DOCK 11 TANZ ECHO. It‘s just a temporary thing. ein Duett für Riki von Falken (Berlin) und Naim Syahrazad (Kuala Lumpur) Alles, was zu sehen ist, ist ein gestalteter Raum. Ein Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Zwei Personen. Materialien wie Styropor und realistische Alltagsgegenstände die ich aus ihrem zugeordneten Zusammenhang herausnehme, verändere und verschiebe. EIN RAUM. NICHTS WEITER. EIN HERD MIT EINEM TOPF. WASSER UND REIS, Alles, was in diesem Raum zu sehen ist, steht in einem formalen und emotionalen Zusammenhang. # Choreographie / Tanz / künstlerische Leitung: Riki von Falken # Tanz: Naim Syahrazad # Dramaturgie: Katja Kettner # Produktionsleitung: Christine Elbel # Video: Oscar Loeser # Kostüm: Silvia Albarella # technische Leitung: Ralf Grüneberg # Foto / Grafik: Franziska Schwarz / schwarzplus # PR: k3 berlin # Eine Produktion von Riki von Falken in Kooperation mit der ASWARA Arts Academy (Kuala Lumpur) # Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN««««« # Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds # Unterstützt vom Goethe Institut und ITI # Die Einführung am 3.11. findet im Rahmen von Discover Dance, einer Zusammenarbeit von mapping dance berlin und TanzScout statt. Das Format Discover Dance ist unter der aktiven Mitwirkung der Künstler konzipiert und bietet Anlass zum lebendigen, praxisnahen Austausch über einzelne Produktionen der zeitgenössischen Tanz- und Performance-Szene Berlins. www.rikivonfalken.com Foto: Kirsten Seeligmüller Presse: http://www.tanznetz.de/kritiken.phtml?page=showthread&aid=36&tid=23975 http://www.echoitsjustatemporarything.wordpress.com P R E M I E R E: 25. Oktober 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 26. Oktober 2012 bis 03. November 2012 im EDEN««««« Foto: Kirsten Seeligmüller Im Rahmen des russisch-deutschen Kulturaustauschprogramms präsentiert das DOCK 11 gemeinsam mit dem international center for dance & performance TsEKh aus Moskau ein Festival für russischen zeitgenössischen Tanz in Berlin. Das TsEKh performance center existiert seit mehr als 12 Jahren und unterstützt die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Russland, durch Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Choreographen und Tänzern, sowie der Produktion und Präsentation von Stücken / Arbeiten / Performances aus aller Welt. Jedes Jahr veranstaltet TsEKh ein zeitgenössisches Tanzfestival, welches zum einen dazu dient einen Einblick in die russische zeitgenössische Tanzszene zu erlangen und zum anderen eine Plattform für internationale Künstler zur Präsentation ihrer Arbeiten ist . Dieses Jahr startet das Festival im November und findet in Berlin statt. Das 3 Tage - Festival präsentiert 5 Stücke. In the framework of Russian-German global cultural exchange program DOCK11 and Moscow-based International center for dance and performance TsEKh present a festival of contemporary dance performances made in Russia. TsEKh center was founded more that 12 years ago. Since that time it has been supporting and developing contemporary dance in Russia, working with national and international choreographers and dancers, producing and presenting performances from all over the world. Every December TsEKh organizes in Moscow a contemporary dance festival which is a combination of Russian dance platform and presentation of contemporary dance performance made internationally. This year the festival will start in November and in Berlin! 2 girls and 2 young men in this performance exist following their own rules of the game, with their losses and obscure victories, when there is nothing to lose and to gain. They are here simply to play their roles. „True Style“ is a story about life and dance, life in dance and even life without dance. Actors as though look through the pages of a style encyclopedia in search of the one magic dance. On the forest trail is lost and the risk of a traveler loses himself to find himself. The idea, based on the experience of the forest trails, presents not a «boom of knowledge» is not unraveling threads of the coil, which brings to light an open area, and walk in the woods. The usual line is suddenly transformed into a circle. Holzweg (Forest Trail), the poet says, ends in the woods (im Holze); literally, in a tree or wood. No more roads and signs, all to itself. The traveler is in the richness of an undivided at the source of abundance. But here it is a chance to learn their own, hear their own language. “An interactive performance “I will try” build on a constant dialogue with the audience. It is a rare case when an artist and a spectacular don’t just look on each other from the darkness. It is that right chance to destroy the invisible but existing borderline across the edge of a stage. It is a risky experiment - because you never know – will we succeed to understand each other? And do we really need it?” Lonely body locked in a tiny frame of the superman light sign and left there in order to deal with personal and unpersonal limitations. With duality that doesn’t find enough of the space in one body or multitude of the impulses that appear in the space and need to be caught and transformed right away by the body of the perLonely body locked in a tiny frame of the superman light sign and left there in order to deal with personal and unpersonal limitations. With duality that doesn’t find enough of the space in one body or multitude of the impulses that appear in the space and need to be caught and transformed right away by the body of the performer. What can happen to you when you are left alone in the studio with yourself and some thoughts regarding new piece? Start to improve concept? Start to communicate to objects/sounds or being controlled by them? Get emotional? Start to cut your nails? Jump? Try to fly? … or when you are left in a huge infinite space with yourself again and sensation of the limitations of your body? Start to use your imagination? Get emotional? Observe? Sing a song? Get hungry? Try to fly? or perhaps you may feel limitation of the whole universe? What then?… Perhaps you start to trigger your superman’s abilities in order to brake the borders and increase the possibilities. How far can you go? What happens then? “Nord fog” performance is an illusion, a long and twisted, spiritual path to yourself, performed by one human being and a wooden owl on wheels. The whole piece is a recollection of intimate fears and personal disorientation, a projection of forgotten nightmares and unfulfilled desires. In a bare space there is somebody (an idea, a phantom, a dream thought), staying undefined and unattainable, therefore lets don’t talk about him or her or it. You are welcome on the track of unknown. TANZ TsEKh Moskva - Berlin Contemporary Dance Festival präsentiert von performance center TsEKh Moskau TRUE STYLE // ?d physical theater (Saint-Petersburg) Zwei Mädchen und zwei junge Männer existieren und agieren in diesem Stück nach ihren eigenen Spielregeln. Sie setzen sich mit ihren Verlusten und obskuren Siegen auseinander, dort wo es nichts zu verlieren oder zu gewinnen gibt. Sie sind einfach da, um ihre Rollen zu spielen. „Trues Style“ ist eine Geschichte über den Tanz und das Leben, das Leben im Tanz und sogar das Leben ohne den Tanz. Die Akteure suchen in der Enzyklopädie der Stile nach dem einen magischen Tanz. # Konzept: ?d physical theatre # Performance: Alisa Panchenko, Tatiana Tarabanova, Artem Ignat‘ev, Aleksander Liubashin # Coaching: Peter Trabner # Assistenz: Zufit Simon TROUGH THE FOREST // DVA company (Saint-Petersburg) Ich verirrte mich im weiten Walde, Fand den Weg nicht, der ins Freie führte, Ging den Holzweg, der im Holze endet, Ging im Kreise durch die Waldreviere. «Die Irre» (Friedrich Georg Jünger) Der Holzweg, so sagt der Poet, endet im Holz, wortwörtlich im Holz oder auch in einem Baum. Es gibt keine Straßen, keine Schilder mehr, alles und jeder ist auf sich allein gestellt. Der Reisende steht an der Quelle des Überflusses, am Reichtum des Geteilten. Nur hier besteht die Möglichkeit die eigene Sprache zu hören und sie zu lernen. # Choreographie / Performance: Anastasiya Kadruleva, Artem Ignatev, Konstantin Matulevsky # Musik: Coil, Franz Schubert, Sounds of the forest (reduction of sound by Artem Ignatev) # Video: Konstantin Matulevsky I WILL TRY // Alexander Andriyashkin (Moscow) # Author / Performer: Alexander Andriyashkin # Assist: Vadim Kartashev, Nina Kungurova # Music: the hood, f. sinatra, p. comelade, l. utesov, a. aleksandrov, a. newman, timati, damien rice # Thanks: Julia Dolgova, Andrey Andrianov, Povstanze, Olga Petrova, TQW, International Centre for Dance and Performance TsEKh THE SUPERMAN’S LAST SUPPER // Sonya Levina (Moscow) Ein verlassener einsamer Körper eingesperrt in einem leuchtenden Supermanzeichen versucht mit all seinen persönlichen und unpersönlichen Einschränkungen umzugehen. Ein Körper, der nicht genug Platz für alle im Raum vorhandenen Eindrücke bietet und nicht auf alle Impulse reagieren kann.Trotzallem versucht der Performer alles Vorhandene einzufangen und durch seinen Körper zu verwandeln. Was macht man, wenn man allein im Studio ist, allein mit dir und ein paar Ideen zu einem neuen Stück? Das Konzept verbessern? Mit Objekten und Geräuschen kommunizieren oder sich von ihnen kontrollieren lassen? Emotional werden? Anfangen, sich die Nägel zu schneiden? Springen? Versuchen zu fliegen? ...oder was macht man, wenn man in einem riesigen unendlichen Raum ist, allein mit dem Selbst und dem klaren Empfinden der Grenzen des eigenen Körpers? Seine Vorstellungskraft benutzen? Emotional werden? Beobachten? Ein Lied singen? Hungrig werden? Versuchen zu fliegen? Oder vielleicht fühlt man die Grenzen des ganzen Universums? Was dann..? Vielleicht aktivierst du dann deine Supermannkräfte und durchbrichst die Grenzen des Möglichen. Wie weit kannst du gehen? Was passiert dann? # Konzept / Choreographie / Performance: Sonya Levina # Musik: Fedor Fedorovich NORD FOG // Olga Tsvetkova (Moscow) Die Performance „Nord Fog“ ist eine Illusion, ein langer, verschlungener, spiritueller Weg zu dir selbst, performt von einem Menschen und einer Holzeule auf Rädern. Das Stück ist eine Erinnerung an vertraute Ängste und Momente der persönlichen Orientierungslosigkeit, eine Projektion von vergessenen Alpträumen und unerfüllten Wünschen. Jemand oder etwas ist anwesend in einem nackten Raum (eine Idee, ein Gespenst, ein Traum, ein Gedanke), undefiniert und unantastbar, also lasst uns nicht über ihn oder sie oder es reden. Ihr seid eingeladen, die Spur des Unbekannten zu verfolgen. # Konzept / Choreographie / Performance: Olga Tsvetkova # Dramaturgische Beratung: Igor Dobric(ic‘ and Ria Higler # Musik: extracts from Einstürzende Neubauten GATSPIEL: # Assistenz: Matias Daporta, Burkhard Körner, 02. November 2012 bis 04. November 2012 Maria Alejandra, Sasha Pepelyaev, Inga Jautakyte, Lisa Vereertbrugghen im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller TANZ AMENTA ein Performance von Catarina Miranda “Repetition and recollection are the same movement, except in opposite directions, for what is recollected has been, is repeated backward, whereas genuine repetition is recollected forward. ” _ Repetition, Soren Kierkegaard A suspended atrium crossed by bodies travelling in concentric pathways on simple geometric structures that intersect, overlap, duplicate and converge. This continuous streamis composed by a succession of canonical pathways, folds that are repeated by the cyclical movement, distinct in each recovery, the body acts while regulatory element of time. Hands hold the preponderance and they introduce the motion traced by the body, where the gesture approach vegetative and zoomorphic forms. This structure organizes the gestures and pulsations of the performers, a group variable of 3-6 people and can expand their paths enabling the development of the piece with different groups of artists or local communities. The sound composition is inspired by the music of Fanfare and Procession (common in Portugal) as well ascyclic constructions found in music of static nature. This proposal integrates the research „Transmutation and Stasis“ and follows the pieces previously developed: „Man Ram / Ram Man“ (presented at the Curator‘s Lab / Guimarães Capital of Culture) and „Mazezam“ (presented in Berlin, AltesFinanzamt and Porto, Balleteatro). Ein hängendes Atrium, durchkreuzt von Körpern, die sich auf konzentrischen, einfachen geometrischen (Weg)Strukturen, beständig überschneiden, überlagern, verdoppeln, zusammenlaufen und unendlich fortbewegen. Der stetige Bewegungsfluss ist aus einer Folge kanonischer Wege zusammengefügt - Faltungen, die sich zyklisch wiederholen, aber sich dabei jedesmal unterscheiden und bei denen der Körper mit dem regulierenden Element der Zeit spielt. Dabei tragen die Hände das Gewicht und leiten die vom Körper nachgezeichneten gestischen Bewegungen ein, die pflanzliche und zoomorphe Formen annehmen. Diese zeitliche und räumliche Bewegungsstruktur bedingt die Gesten und Schwingungen der Performer. Das Besondere an ihr ist, dass sie dynamisch angelegt und je nach Anzahl der Performer und/oder kooperierender (lokaler) Künstler/ Gemeinschaften erweiterbar ist. Die Soundkomposition ist zum einen inspiriert von in Portugal üblicher Fanfaren- und Prozessionsmusik und zum anderen von azyklischen Tonkonstruktionen, die man in der Natur findet. Dieses Stück integriert die Recherche „Transmutation und Stasis“ und steht in direkter Verbindung mit den zuvor erarbeiteten Stücken „Man Ram / Ram Man“ (gezeigt im Curator‘s Lab / Guimarães Capital of Culture) und „Mazezam“ (gezeigt in Berlin, AltesFinanzamt und Porto, Balleteatro). Foto: Kirsten Seeligmüller Trailer: https://vimeo.com/51377565 # Konzept: Catarina Miranda # Zusammenarbeit: Alfredo Martins, André Soares, Catarina Miranda, Jonathan Uliel Saldanha # Performance: Alfredo Martins, André Soares, Catarina Gonçalves, Catarina Miranda, Miranda Markgraf, Moo Kim # Sound Komposition: Jonathan UlielSaldanha # Trompete: Álvaro Almeida # Foto: Catarina Miranda # Unterstützt und Gefördert durch: Flocks&ShoalsCollective, Soopa Collective, Gestão dos Direitos dos Artistas, Negócio/Zé dos Bois, CírculoCatólico do Porto, Festival Andaime, Manobras, Tatwerk, AltesFinanzamt, DOCK 11 http://catarinaamiranda.com http://flocksandshoals.blogspot.pt/ WIEDERAUFNAHME: 08. November 2012 bis 11. November 2012 im DOCK 11 LITERATUR Nora Bossong im Pankower Lesegespräch mit Jan Böttcher In ihrem neuen Roman durchleuchtet die vielfach ausgezeichnete Nora Bossong eine „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (Hanser Verlag) vom Aufstieg bis in den heutigen Untergang. Die Tietjens, ein Essener Familienunternehmen, machen seit 1906 weiche Handtücher auch in harten Zeiten und gelangen bis auf die Märkte in New York und Paris. Doch je größer das Imperium wird, desto stärker auch der Abnutzungskampf um den familiären Zusammenhalt. So kunstvoll wie spannend erschreibt Bossong, wie sich mit den Zeiten die Moden ändern, und wie die Handtucherbin mit der Nähe zum Vater auch die Nähe zur flauschigen Familienmarke verliert. Foto: Kirsten Seeligmüller # Schriftstellerin: Nora Bossong # Kurator / Leitung / Moderation: Jan Böttcher # Foto: Andreas Hassipien # Den Büchertisch stellt „Bei Saveedra“. # Eine Veranstaltung von KOOK text+ton und DOCK 11 # Die Reihe „Pankower Lesegespräche“ wird unterstützt vom Kulturamt Pankow und mit weiteren Lesegesprächen fortgesetzt. P R E M I E R E: 14. November 2012 im EDEN««««« TANZPERFORMANCE CHANGING LOT Drei Soli von und mit Yuko Kaseki, Mari Osanai, Isak Immanuel “Nine steps to dust“ Choreographie, Tanz: Yuko Kaseki (Berlin, Germany) Der Tanz ist von kuzosu, der graphischen Darstellung der neun Etappen des sich zersetzenden toten Körpers, inspiriert. In der buddhistischen Kunst oft als weiblicher Körper porträtiert, präsentiert kusozu einen fesselnden Einblick in die Flüchtigkeit der Existenzen. Durch neun Ebenen der inneren und äußeren Verwandlung findet diese Arbeit eine eigene physische Metamorphosis. Eine Katze hat neun Leben und wird dann zu Staub. Die Bestimmung des Staubs ist eine neue Katze. # Foto: Isak Immanuel „dance b-1“ Choreographie, Tanz: Mari Osanai (Aomori, Japan) Am 3. November 2011, als es im Nordosten Japans ein verheerendes Erdbeben und einen Tsunami gab, stellte sich Osanai die Frage nach der Notwendigkeit des Tanzes. Osanai lebt in Aomori, nicht weit von dem zerstörten Gebiet um Fukushima. Viele der lebenden Dinge verschwanden zu diesem Zeitpunkt, und nun finden ihre Bewegungen einen Weg um Gebet und Begräbnis zu ermöglichen. # Foto: Lena Sopoulou Foto: Kirsten Seeligmüller “A day without images” Choreographie, Tanz, Installation: Isak Immanuel (San Francisco, US) „Engel betreten keine Häuser in denen Bilder vorhanden sind.“ ( Sahih al-Bukhari ) Wenn man über die Position und Gegenwart von Bildern als alltägliche Landschaft nachdenkt, dann ist die Bewegung ein Unterhändler zwischen der Anhäufung und der Destillation derselben. Als interdisziplinäre Arbeit neben der Serie „Tableau Stations“, komponiert diese Arbeit die Veränderung von Existenzen, die den Kontext des Körpers und seiner lebenden Spur hinterfragt. # Foto: Tableau Stations P R E M I E R E: 15. November 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 17. November 2012 bis 18. November 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE milk & bread / rice & water ein Tanzstück der Tanzcompagnie Rubato »Harmoniesüchtige Chinesen treffen auf neurotische Europäer« „Mein Vater sagt: sieh wie sie aussehen, die Fremden, sie haben einen starken Körper, sie essen Milch und Brot, wir hatten nur Reis und Wasser. “ In Shanghai und Berlin haben wir uns mit Künstlern und Wissenschaftlern mit dem „Mo Sheng De Shen Ti“ dem Fremd Körper beschäftigt. Versucht aus den Unterschieden zwischen den Kulturen, zwischen dem chinesischen und dem europäischen Körper, zwischen chinesischer und europäischer Identität, kapitalistischer Entfremdung und Globalisierung zu klären was er bedeutet, der Fremd Körper. Drei chinesische und drei europäische TänzerInnen begegnen sich, suchen den Zugang zu Differenz und Übereinstimmung. Gibt es eine Dimension „des Fremden“, die uns nicht trennt, sondern verbindet egal ob Chinese oder Europäer? „Den beiden Choreografen von Rubato, seit 1995 China durch Workshops, Aufbauarbeit und Kreationen verbunden, ist erneut ein Wurf gelungen und zudem der Beweis, dass nicht Milch und Brot oder Reis und Wasser jene Differenz ausmachen, sondern die Individualität des Menschen. Das feiern sie mit einer ausgewogenen Mixtur aus dynamischen Kontrasten, origineller Bewegung und treffenden Bildern.” Volkmar Draeger, ND # Konzept / Choreographie: Jutta Hell, Dieter Baumann # Tanz / Choreographie: Mercedes Appugliese, Florian Bilbao, Er Gao, Li Ling Xi, Liu Ya Nan, Katja Scholz # Raum / Kostüm: Jutta Hell # Musik: Yin Yi # Soundmix: Dieter Baumann # Licht: Jochen Massar # Foto: Dieter Hartwig # Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, Berlin # Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, dem Fonds Darstellende Künste e.V. # In Kooperation mit Shanghai, BM_Space_Shanghai, EDEN««««« , Berlin # Mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung der Goethe Institute Shanghai und Beijing. Foto: Kirsten Seeligmüller Gastspiele in China: Shanghai: 27. und 28. November, Shanghai Dramatic Arts Centre, Im Rahmen des Festivals: ACT - Asia Contemporary Theatre Festival 2012 Beijing: 01. und 02. Dezember, TOP Drama Theatre Beijing WIEDERAUFNAHME: 15. November 2012 bis 17. November 2012 im DOCK 11 TANZPERFORMANCE Festgefahren Im Pullover Bitte wenden Drei Soli der MS Schrittmacher und der Cie Efrat Stempler Foto: Kirsten Seeligmüller Außer sich wären die drei Frauen dieses Soloabends gerne. Doch Kontrolle bestimmt ihr Leben und hindert sie am Ausbrechen. Festgefahren in der selbst gewählten Agenda ihrer bürgerlichen Existenz organisiert die Eine nur noch Leben anstatt zu leben. Sie ist ihre eigene Gefangene einer trivialen Alltagsagenda. Gehetzt von den Dingen, die getan werden müssen wird sie zum Kontrollfreak. Ständig unterwegs hastet sie von einem Treffen zum anderen und „erledigt“ dabei ganz en passant sich selbst. Das scheinbare Paradies wird zum goldenen Käfig. Die andere steckt fest Im Pullover einer restriktiven Gesellschaft des Informationsüberflusses und staatlicher Medien- und Meinungskontrolle. Die ständige Überflutung mit Informationen und deren gleichzeitige staatliche Kontrolle stricken ein enges Korsett, in dem ihr Wunsch sich auszudrücken immer wieder an äußere, wie innere Grenzen stößt. Mal fühlt sie sich als mutige und freie Patriotin. Mal hält sie feige die eigenen Ideen, sowie ihr Handeln unter Kontrolle und unterwirft ihre Gedanken einer präventiven Selbstzensur. Die Dritte hat ihr Glück einem Navigationsgerät anvertraut. Bitte Wenden ertönt es seitdem sofort, sobald sie den vorgeschriebenen Lebensweg verlässt. Ihr ganz persönliches Navi führt sie auf effektivster Route durch ihr Leben. Es kennt den richtigen Weg, weiß wann sie wo in welche Richtung abbiegen muss. Sie ist froh die Verantwortung für ihr Leben abgeben zu können und dem ständigen Entscheidungsdruck zu entfliehen. Doch jedes weitere Stück zurückgelegte Strecke offenbart: Eigene Wege nicht eingeplant. Drei Frauen, drei Soli untersuchen mit absurdem Witz und berührendem Ernst den Punkt ab dem wir außer Kontrolle geraten. # Choreographie / Regie / Ausstattung: Efrat Stempler, Martin Stiefermann # In Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen: Gabriella Mathé, Brit Rodemund, Antje Rose # Text: Hartmut Schrewe # Musik: Gabor Deutsch und diverse # Video: Edina Palkovits # Produktionsleitung: Matthias Püschner # Presse: k3 berlin # Fotos: Ruthe Zuntz # Gefördert vom Bezirksamt Pankow von Berlin – Fachbereich Kunst und Kultur # Unterstützt von: DINAMIX # Unterstützt von und produziert im DOCK 11 EDEN««««« Weitere Informationen unter: www.msschrittmacher.de www.efrat-stempler.com P R E M I E R E: 22. November 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 23. November 2012 bis 24. November 2012 im DOCK 11 MUSIK UKULELE ORCHESTER PANKOW ein Konzert Alle, die den ersten Auftritt dieser ca. 16 köpfigen Hooby-Band aus Pankow verpasst haben, bekommen nun eine zweite Chance: Chansons, Evergreens und Instrumentals - alles auschließlich mit UKULELEN begleitet, das ergibt einen Sound mit ganz besonderem Charme, der garantiert ein Lächeln auf jedes Gesicht zaubert. Ausserdem gibt es einige Gastauftritte von Musikern aus der Berliner Ukulele - Szene. Foto: Kirsten Seeligmüller # Foto: D. Friedrichs P R E M I E R E: 24. November 2012 im EDEN««««« TANZ Zweisam zwei Soli von und mit Clébio Oliveira und Bori Szente Abyssal Zone ein Tanzstück von und mit Clébio Oliveira Der Tänzer und Choreograph Clébio Oliveira wurde in Brasilien in Natal geboren und ist Absolvent der Centro Universitário da Cidade in Rio de Janeiro. Er tanzte von 2004 - 2008 für Deborah Colkers renommierte Tanzkompanie in Europa, Asien und Südamerika, und zu Letzt von 2008 – 2010 für die Company. Toula Limnaios. Als Choreograph kreierte er Stücke für die Tanzkompanien von Carlota Portella, Teatro Alberto Maranhao, De Anima Ballet Contemporanea, die Contemporary Dance Group der Bolshoi Tanzschule in Brasilien, sowie in Köln und für das Ballett Kiel. Im Sommer 2011 entwickelte Clébio Oliveira den Tanzabend „ognaT“ für die Companhia de Ballett de Niteroí. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2011 wurde er der Gewinner der „National Choreographic Competition“ der Hubbard Street Dance Company Chicago, dort hat er im September 2011 sein Tanzstück “The Fantastic Escape of the Little Buffalo” für dieses weltweit bekannte Ensemble kreiert. Im Sommer 2011 wurde sein vom Senat gefördertes Tanzstück Milchstraße im Heimathafen Neukölln uraufgeführt und im März 2012 im DOCK11 wiederaufgenommen. Zu Letzt arbeitete Clébio für das GRIPS Theater Berlin für die Uraufführung „Die besseren Wälder“. Momentan entwickelt er ein neues Stück für die Company GIRA DANCA in seiner Heimatstadt Natal, sowie eine neue Kreation für das Ballett Niteroí – Rio de Janeiro. Clébio Oliveira wurde vom Magazin TANZ im Jahrbuch 2012 als „Hoffnungsträger Choreographie“ ausgezeichnet und portraitiert! Liebesschmerz ist ein einsames Gefühl. Unverstanden, verloren und verzweifelt bleiben wir zurück. Clébio Oliveira taucht mit dem Publikum in die unergründbaren Tiefen der menschlichen Seele ab. Dort ist es oft kalt, dunkel und absolut still, wie in der abyssischen Zone (Tiefsee) eines jeden Ozeans. In dieser obskuren Welt verweben sich namenlose Sehnsüchte, Furcht und Ärger mit rohem Schmerz und absurder Freude. Für den brasilianischen Choreographen berühren sich in dieser Tiefe das Imaginäre und das Reale. Dort entstehen Bilder, Objekte und Wörter, die nach einer Bedeutung suchen. Oliveira gibt dieser Bedeutung einen Namen und versucht mit den Mitteln des Tanzes den Emotionen einen Körper zu geben. # Kreation / Interpretation: Clébio Oliveira # Dramaturgie: Daniela Fusaro # Licht Design / Technik: Bruno Barreto / Asier Solana # Kostüme: Loris Haas # Photographie: Renato Mangolin # Produktion / Managment: Roland Wolf Presse: tanzpresse.de/kritiken/detail/emotionaler-tauchgang/ http://vimeo.com/37426909 www.facebook.com/pages/Cl%C3%A9bio-Oliveira-Choreographer-and-Dancer/ 277702145664757 Bori Szente wurde 1986 in Budapest, Ungarn geboren. Seit 2007 lebt und arbeitet sie in Berlin. 2005-2007: Training und Zusammenarbeit in Budapest als Tänzerin mit Akos Hargitay. 2007: Studentin für Tanz, Musik und Theater in Performers House, Dänemark. 2007-2009: Mitglied bei der Gruppe „Grupo Oito” des brasilianischen Choreographen Ricardo de Paula. 2009-2011: Klassisches und Modernes Training mit verschiedenen Lehrern in Berlin. 2010: Ihre erstes Solo ”Just like true adults” wurde beim L1 dance Fest 2010 in Budapest gezeigt. 2011: Einladung der Performance Reihe „Status M” für ein neues Projekt mit der ungarischen Tänzerin und Choreographin Marta Ladjanszki. „Yes, Sir I can’t Boogie!“ wurde aufgeführt beim L1Dance Fest 2011. 2012: „Goulash in the bathtub“. Eine One –woman- show, gezeigt beim 100Grad Festival in den Sophiensaelen Berlin. „Marshmellows- a silent rockconcert“-Eine Stück für die Einladung von Vanessa Stern für die Performance Reihe über weibliche Komik, „Heulen kann Jede“, ebenfalls in den Sophiensaelen Berlin. Seit 2012 arbeitet sie an ihrer eigenen Performance Reihe, das „Wellness Theatre!“, eine Art story telling Nacht mit Tanz und Musik, in der das Publikum von einem Wellness-Team massiert, gefüttert, und gestreichelt wird. Die erste zwei Stücke „The 2000 hours oft he lost Tomato“ über das verlorene Paradies und „ Jozsie and the Ladies are dreaming“ über Träume und klebrige Sommernächte wurde in Berlin im März und im August 2012 gezeigt Im Dezember 2012 wird die neue Wellness Theatre!-Christmas Edition , „The silence of the Gingerbread men” zu sehen sein. www.wellnesstheatre.blogspot.de The Beast in Me ein Tanzstück von und mit Bori Szente Wenn du mich fragen würdest, warum ich mich im Dunkeln zu recht finde, warum ich heule, wenn Vollmond ist, warum ich die tiefe Stille eines dunklen Waldes aufsuche, warum ich teuflisch werde und Leute erschrecke, wenn sie mir zu nahe kommen – meine Antwort wäre: Das bin nicht ich. It’s just the beast in me. Eine Tanzperformance mit dem ersten und einzigen Löwen Ost-Europas und einem Hauch Elvis. # Tanz und Konzept: Bori Szente # Kostüm: Dela Fayle # mit Live-Musik WIEDERAUFNAHME: 30. November 2012 bis 02. Dezember 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller SHOWING Birthday! ein Festreadymade von Andreas Liebmann - Arbeitsshowing Geburtstagsfeier - Totengedenken - Lästern über Kollegen - Wissenstransfer - Wein trinken. Mit jedem Menschen, der stirbt, geht eine einzigartige Sicht auf die Welt verloren, ein einzigartiges Wissen. Wer zurückbleibt, dem bleibt die persönliche Erinnerung, das Durchstöbern von Speichermedien oder die Möglichkeit den Austausch zwischen den einzigartigen Erfahrungssammlern und Wissensproduzenten, die wir alle gleichermaßen sind, weiter zu treiben. BIRTHDAY! Die Berliner Premiere wird im März 2013 im HAU3 stattfinden. Bis dahin wird gearbeitet. Wer Interesse am Zwischenstand hat, ist herzlich eingeladen, schon mal mit dem Feiern anzufangen. Foto: Kirsten Seeligmüller # Konzept / Performance: Andreas Liebmann # von und mit: Hannes Strobl, Carolin Hochleichter, Marie Zahir, Mai Gogishvili, Ana Berkenhoff und weiteren Gästen # Produktionsleitung: Ehrliche Arbeit # Foto: Andreas Liebmann # Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds P R E M I E R E: 01. Dezember 2012 im EDEN««««« LITERATUR Ralf Rothmann im Pankower Lesegespräch mit Jan Böttcher Ralf Rothmann ist ein Meister der kurzen wie langen Erzählform. Ob im Roman oder im Erzählband wie aktuell „Shakespeares Hühner“ (Suhrkamp Verlag), ob im Ruhrgebiet oder auf den Berliner Hinterhöfen, stets gelingt es dem Autor, aus vermeintlich einfachen Menschen vor dem Leser komplexe Figuren zu entfalten und sie in ihren Lebenswelten ans Existentielle rühren zu lassen. Wenn „Sprachgefühl und Menschenkenntnis“ als Parameter großer Literatur gelten, wie Rainald Goetz kürzlich ausmachte – beides lässt sich bei Rothmann seit Jahrzehnten in höchstem Maße finden und genießen. # Schriftsteller: Ralf Rothmann # Kurator / Leitung / Moderation: Jan Böttcher # Foto: Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag Foto: Kirsten Seeligmüller # Eine Veranstaltung von KOOK text+ton und DOCK 11 # Die Reihe „Pankower Lesegespräche“ wird unterstützt vom Kulturamt Pankow und mit weiteren Lesegesprächen fortgesetzt. P R E M I E R E: 05. Dezember 2012 im EDEN««««« Foto: Kirsten Seeligmüller PERFORMANCE Bewegungsschreiber. Dichtung trifft Tanz vier Performance-Abende aus Text und Bewegung Das Körperliche der Lyrik trifft im Laboratorium Bewegungsschreiber auf die Sprache des Tanzes. Vier Tänzer und vier Lyriker beschreiben, unterlaufen und verschieben die Grenzen ihrer Medien, nehmen Impulse auf und konfrontieren sich mit einer scheinbar fremden Welt des Ausdrucks. Dabei versteht sich Dichtung seit je her als performative Kunst, der – ebenso wie dem Tanz – Rhythmus, Beweglichkeit und Körperlichkeit zu eigen sind. Welche Sprache spricht man, wenn man tanzt, welche, wenn man Gedichte schreibt? Wann versteht wer was wie? Oder geht es gar nicht so sehr ums Verstehen im herkömmlichen Sinn? Foto: Kirsten Seeligmüller (Un)gleiche Partner begegnen sich im Dialog auf der Bühne. Aber es geht um mehr, als die Arbeit der anderen in eine Interpretation zu bringen, nicht nur Sprache in Rhythmus, Bewegung in Text, Worte in Formen zu übersetzen. Körper, Stimmen und Sätze interagieren auf andere Art miteinander. Die Ergebnisse sind dialogische Werke, die ein Neues, Drittes, jenseits der Gattungen entstehen lassen, eine neue Sprache bestehend aus Worten und Bewegung in gleichen Teilen. # Tanz: David Bloom, Maya Lipsker, Katharina Meves, Anna Nowicka, Ingo Reulecke # Lyrik: Alexander Gumz, Martina Hefter, Tabea Xenia Magyar, Daniela Seel # Szenischer Raum / Kostüm: Claus Althaus, Ermina Apostolaki, Francisca Villela, Christina Godelmann, Karola Lüttringhaus, Mireia Vila Soriano (Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum TU Berlin) # Sound: Roy Carroll # Licht: Stefan Tietz # Technik: Miriam Akkermann # künstlerische Mitarbeit: Katharina Meves # Produktion: Annett Hardegen # Foto: Anne Mareike Hess # Eine Produktion in Kooperation mit DOCK 11 # Gefördert durch: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten # Dank an: Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin P R E M I E R E: 06. Dezember 2012 WEITERE VORSTELLUNGEN: 07. Dezember 2012 bis 09. Dezember 2012 im DOCK 11 Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Foto: Kirsten Seeligmüller Pressestimmen: Die Zwillinge werden am Ende des Abends mit rasendem Applaus beglückt. Werdener Nachrichten Eine grandiose Leistung. Die Kinder im Publikum sind hingerissen. Haller Tagblatt Die „Werdener Nachrichten“ zur Vorpremiere in Essen: Die Darstellerinnen wirbeln sich mit solcher Energie, Verve und Kunstfertigkeit durch diese moderne Adaption des Grimm’schen Klassikers, dass man eher an eine Theaterkompanie von sieben als an zwei Darsteller glaubt. Aber der Abend überzeugt nicht nur mit Tempo und Team. Die eigens komponierte Musik von Thomas Unruh, die ihre Balance zwischen Poulenc, Mission Impossible und Ennio Morricone findet, die Kostüme von Petra Hebeisen, die auch in einem Kinderfilm von Tim Burton eine gute Figur machen würden und das avantgardistischpoetische Bühnenbild von WAPQ helfen, eine ganz eigene Welt zu erschaffen. (...) Ohne zu politisieren, thematisiert das Stück die Themen Kinderarbeit in der Textilbranche und den unter Kindern verbreiteten Markenwahn. (...) Anders als beim Grimm‘schen Märchen, bei dem eine Figur und ihre Hybris im Mittelpunkt stehen, geht es hier um die Kraft der Freundschaft. Schneiderlein und Prinzessin wollen sich beide befreien - und indem sie einander helfen, finden sie den Mut, dem bösen Prinzen die Stirn zu bieten. Die Zwillinge werden am Ende des Abends mit rasendem Applaus beglückt. Quirlig-fröhliches Familienstück mit Tiefgang Kaum zu glauben, dass das nur zwei Schauspielerinnen sind: Die Zwillingsschwestern Lisa und Laura Quarg wirbeln über die Bühne des Haller Globe-Theaters, dass es eine Freude ist. Kaum hier durch eine Tür verschwunden, tauchen sie dort hinter einem Fenster wieder auf - aber ohne jede Hektik; es ist nicht zu fassen. Das Familienstück der Freilichtspiele Schwäbisch Hall nimmt sich das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ der Brüder Grimm zur Vorlage. (...) Tobias Bungter hat das Stück gemeinsam mit Lisa und Laura Quarg entwickelt. Sie haben darin auch manche Botschaft an die erwachsenen Zuschauer versteckt: Da geht es darum, dass wir gedankenlos Kleidung kaufen, die anderswo in Kinderarbeit hergestellt wird, da werden Bilder verwendet wie ein TangoTanz, in dem sich die Prinzessin dem Prinzen Protz quasi unterwerfen muss. Die Kinder auf den Zuschauerrängen sehen etwas ganz anderes: Sie erleben mutige Helden, mit denen sie mitfiebern können und die sie vor Gefahren warnen dürfen, einen furiosen Fechtkampf, den das Schneiderlein gegen Prinz Protz führt (Choreographie: Klaus Figge), fantasievolle Kostüme und witzige Wortspiele, wenn die taube Taube wieder einmal etwas nicht richtig verstanden hat. Auch erfahren sie, dass die Riesen sich ihre Zähne mit einer Tanne putzen, und freuen sich über die kitzlige Wildsau. (...) Doch bei all der äußeren Bewegung vergessen die beiden hervorragenden Schauspielerinnen auch die innere nicht. Sie leben in den Gefühlslagen ihrer jungen Protagonisten, können völlig verzweifelt aussehen oder auch so richtig glücklich - eine grandiose Leistung. Die Kinder im Publikum sind hingerissen. (...) Mit diesem Familienstück haben die Freilichtspiele einen großen Wurf getan. Hoffentlich kommen viele Besucher, um das zu erleben. Monika Everling, Haller Tagblatt vom 11.06.2012 THEATER Das Tapfere Schneiderlein und die Mutige Prinzessin nach dem Märchen der Brüder Grimm von Tobias Bungter für Kinder ab 5 Jahren und älter Eine Geschichte von Mut und Freundschaft, basierend auf einem Märchen, das in Zeiten von Kleiderdiscountern und Kinderarbeit aktueller ist denn je. Das Stück ist poetisch und liebevoll inszeniert, so dass es für eine erste Klasse ein wunderbares Theatererlebnis ist, aber auch abenteuerlich genug für eine sechste Klasse. Im Keller des königlichen Palastes sitzt das arme Schneiderlein und näht und näht – nur damit der habgierige Prinz Protz immer reicher wird. Doch als das Schneiderlein die schöne Prinzessin kennenlernt, beschließt es, aus seinem Kerker zu fliehen, um das Königreich von all seinen Bedrohungen zu befreien. Denn nur wer ein echter Held ist, darf am Ende die Prinzessin heiraten … Das Tapfere Schneiderlein ist ein Abenteuer mit einem mutigen Helden, einer frechen Prinzessin, einer tauben Taube, riesigen Riesen, einem einsamen Einhorn, einer dreckigen Wildsau und jeder Menge Fliegen. Tobias Bungter, bekannter Jugendbuch- und Hörspielautor, hat gemeinsam mit Lisa und Laura Quarg eine moderne Adaption dieses berührenden Märchens erarbeitet. Dabei spielen die Zwillingsschwestern in atemberaubendem Tempo alle Rollen. Trailer: http://vimeo.com/46136521 # Theater QQ # Regie: Lisa & Laura Quarg, Tobias Bungter # Darsteller: Lisa & Laura Quarg # Musik: Thomas Unruh # Ausstattung: Petra Hebeisen # Masken: WPAQ # Coach: Mark Britton # Kampfchoreograph: Klaus Figge # Foto: Jürgen Weller # Eine Koproduktion mit den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. www.theaterqq.de WIEDERAUFNAHME: 12. Dezemeber 2012 bis 19. Dezember 2012 im DOCK 11 SHOWING - Schülerpräsentationen - der Kurse Hip Hop, Steetdance, Modern, Tanztechnik/Improvisation - HipHop # Choreographie: Dela Diezel # Tänzer/innen: Thalia Fuchs, Laura Grambow, Nele Grimmer, Jurek Stanislawski, Sophie Schrott, Julika Welz, Lara Zschiesche, Lara Schneider, Hannah Luise Thiele-Azadia, Timotheus Meiß, Ole Köhler, Hanna Badtke, Greta Schmerberg, Paula König, Sophie Dewitt, Orri Reichel, Lili Landers, Alina Steffen, Emilia Eschenbach, Emilia Arendt, Friedrich Reuthe, Nele Riese, Sarah Hähnel, Pauline Barner, Jessi Patzke, Henriette Pötzsch - after the flood - Iron # Choreographie: Carolin Ammann # Tänzer/innen: Franziska Borcholt, Ella Holuba, Louise Ihlenfeld, Tamina Lode, Klara Riedel, Helen, Thyra Cordua, Ella Ilsenberg, Louise Ulsanier, Emily Ermold, Soline Legrand, Emilia Schlosser, Emmy Schroth, Pauline Schultze, Henriette Teske, Dominique Weiser, Neitah Eckerlin - mix up # Choreographie: Sabina Ferenc # Tänzer/innen: Anne Bodmann, Pia Duderstadt, Amelie Graf-Hennig, Ottilie Heubach, Yana Kernerman, Mia Wörler, Nina Nordheim, Carla Ratjen, Sarah Schwarz, Lea Trendelenburg, Aimee Coutura, Luise Rose, Rahel Scharabi - Time Warp # Choreographie: Carolin Ammann # Tänzer/innen: Franziska Borcholt, Ella Holuba, Louise Ihlenfeld, Tamina Lode, Klara Riedel, Helen, Thyra Cordua, Ella Ilsenberg, Louise Ulsanier, Emily Ermold, Soline Legrand, Emilia Schlosser, Emmy Schroth, Pauline Schultze, Henriette Teske, Dominique Weiser, Neitah Eckerlin angezogen # Choreographie: Katrin Pohlmann # Tänzerinnen: Pola Deus, Lucy Erber, Andreina Eymann, Mila Görtz, Elisa Groth, Elisabeth Klopf, Lilli Fuchs, Malvine Martinot, Nike Melchior, Zoe Schulmeyer, Mona Schäfer, Lilian Feser Foto: Kirsten Seeligmüller Philosophenquiz # Choreographie: Katrin Pohlmann # Tänzerinnen: Josefine Albrecht, Celia Bähr, Flavia Dittrich, Rosa Flacke, Leoni Rossow, Christin Hagemeier, Theresa Lattermann, Luisa Grabarse, Lena Rosenthal, Caroline Walter, Roxane Dimitriadis, Brigid Bergid unterwegs sein # Choreographie: Katrin Pohlmann # Tänzerinnen: Helen Santer, Mathilde Gaudion, Anna Kira Irmler, Marlena Kreßin, Luisa Mielenz, Manisha Schütz, Phung Vu van Phong P R E M I E R E: 14. Dezember 2012 im Dock 11 PRÄSENTATION Anna Melnikova: BEUGEN Körper ein Duett von Anna Melnikova und Marina Tenorio ...ich versuche die Charaktere abzuschaffen und diese durch Symbole zu ersetzen, so dass die Darsteller nur noch Metaphern ihrer selbst sind.“ Jean Genet über „Die Zofen“ Mit Genets Entpersonifizierung des Darstellers beginnt Anna Melnikovas choreographische Recherche nach einem metaphorischen Körper. Sie kehrt die Fragestellung des Tanztheaters “WAS bewegt die Menschen?” in eine Frage des Tanzes “WIE bewegen sie sich?” um. In den einfachsten Körperbeugungen entdecken zwei Frauen ein Reichtum an Gesten und Haltungen. Eigenwillig verschachteln sie diese ineinander, als könnten sie ihre körperliche Zugehörigkeit dadurch neu erfinden. Diese beiläufigen Bewegungen hinterlassen nachhaltige Bilder. Hautnah entsteht ein assoziationsreiches choreographisches Spiel, das einerseits die Tragik von Genets Zofen und anderseits die Vielfalt des eigenen Körpers ahnen lässt. “BEUGEN Körper” ist der erste Teil einer neuen choreographischen Serie, die im Februar, März und April 2013 fortgesetzt wird. Der Eintritt für die Präsenation am 15. Dezember ist frei. Vom 27. bis 29. Dezember wird „BEUGEN Körper“ in der Galerie Pankow gezeigt. Foto: Kirsten Seeligmüller # Konzept: Anna Melnikova # Tanz / Choreographie: Anna Melnikova, Marina Tenorio # Dramaturgie / Produktionsleitung: Katja Kettner # Kostüm: Marie Perglerowa # Körperarbeit: Julia Maria Auch # Assistenz Dramaturgie: Olga Bogorodskaja # Foto: Ludmila Gerhardt # PR: Enthusiastic Encounters - Doreen Markert # Gefördert vom Bezirksamt Pankow von Berlin – Fachbereich Kunst und Kultur # Unterstützt durch Schloss Bröllin PREMIERE: 15. Dezember 2012 im EDEN««««« TANZPERFORMANCE BATHROOM SYMPHONY von Vero Cendoya Dance Company und Adele Madau BATHROOM SYMPHONY (oder Intimität) ist ein Stück des Tänzers und Choreographen Vero Cendoya mit Live-Musik des/der Komponisten/in Adele Madau. BATHROOM SYMPHONY ist ein Tribut an den Ort, an dem Menschen sich dazu entscheiden so unterschiedliche Dinge zu tun, wie sich die Nägel schneiden oder sich das Leben zu nehmen. Foto: Kirsten Seeligmüller # Tanz / Choreographie: Ariadna Montfort, Ona Fusté, Vero Cendoya # Original live music: Adele Madau (electric violin), Alessandro Olla # Kostüm: Miriam Ibañez # Licht design: Silvia Kuchinow WIEDERAUFNAHME: 20. Dezember 2012 im DOCK 11